FAQ Insights

Für wen ist Insights gedacht?

Für IT-Fach- und Führungskräfte, Projektleiter sowie Entscheider aus Geschäftführung, Vorstand und Beirat, die sich für Technologietrends, Führungskultur, Leadership und moderne Arbeitsformen interessieren.
Sie finden hier auch praxisnahe Impulse zur Mitarbeitergewinnung und Teamentwicklung.

In empiricus Insights geht es um aktuelle Themen zu Leadership und Führung, New Work und Zukunftskompetenzen, KI und digitale Transformation, Karriere und Bewerbung sowie empiricus-Focusthemen, wie KI-Governance und Führung.
Wir teilen Wissen, Erfahrungen und Insights aus der Praxis von Beratern und Experten.

Die Beiträge in empiricus-Insights werden von namentlich genannten Autoren aus der IT-Personalberatung, Unternehmensführung und Executive Advisory verfasst. Zu jedem Fachbeitrag gehören der Name des Autors, seine Funktion bei der empiricus GmbH und eine kurze Beschreibung seiner einschlägigen Berufserfahrung. Die Autorenprofile zeigen, aus welcher praktischen Perspektive der jeweilige Beitrag geschrieben wurde.

Mehrmals im Monat veröffentlichen wir neue Beiträge zu Themen wie IT-Projektmanagement, Leadership, New Work und Future Skills.
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KI-Governance ist eine Führungsaufgabe, weil der Einsatz künstlicher Intelligenz Entscheidungen, Verantwortlichkeiten, Arbeitsabläufe und Risiken im gesamten Unternehmen verändert. Die Geschäftsführung muss festlegen, wofür KI eingesetzt werden darf, wer die Verantwortung trägt und wie Ergebnisse kontrolliert werden. Die IT kann geeignete Systeme bereitstellen, aber Ziele, Regeln und Verantwortungsrahmen müssen von der Unternehmensführung bestimmt werden.

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Schatten-KI bezeichnet den Einsatz von KI-Anwendungen ohne offizielle Freigabe oder ausreichende Kenntnis des Unternehmens. Dadurch können vertrauliche Daten in ungeprüfte Systeme gelangen, uneinheitliche Ergebnisse entstehen und rechtliche oder organisatorische Risiken unentdeckt bleiben. Unternehmen sollten deshalb zugelassene Anwendungen, erlaubte Daten, Zuständigkeiten und Kontrollverfahren eindeutig festlegen und verständlich kommunizieren.

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Künstliche Intelligenz kann Informationen aufbereiten, Routinetätigkeiten unterstützen und Entscheidungsoptionen vorschlagen. Die Verantwortung für Ziele, Prioritäten, Folgen und die Führung der Mitarbeitenden bleibt jedoch bei den Führungskräften. Ihre Aufgabe verschiebt sich deshalb stärker in Richtung Urteilsfähigkeit, kritische Prüfung, Orientierung und Begleitung von Veränderungen.

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Bei der Einführung von KI können vier zentrale Bruchstellen entstehen: Mitarbeitende entwickeln sich bei der KI-Nutzung unterschiedlich schnell, anspruchsvolle Tätigkeiten werden teilweise durch kontrollierende Aufgaben ersetzt, Ergebnisse werden weniger kritisch hinterfragt und Beschäftigte sorgen sich um ihre berufliche Zukunft. Führungskräfte sollten diese Veränderungen frühzeitig ansprechen, Lernmöglichkeiten schaffen und Verantwortlichkeiten transparent gestalten.

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Echte KI-Kompetenz bedeutet mehr als die Bedienung von Werkzeugen oder das Formulieren guter Prompts. Entscheidend ist die Fähigkeit, KI-Ergebnisse kritisch einzuordnen, Fehler zu erkennen und zu beurteilen, wann dem eigenen Fachwissen mehr zu vertrauen ist als einer maschinellen Empfehlung. Diese Urteilskraft entsteht durch praktische Anwendung, regelmäßiges Feedback und eine offene Frage- und Lernkultur.

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Führung auf Distanz braucht klare Kommunikationsregeln, verlässliche Abstimmungen und eine bewusste Pflege persönlicher Beziehungen. Regelmäßige Gespräche, transparente Entscheidungen und eindeutige Zuständigkeiten schaffen Orientierung und Vertrauen. Führungskräfte sollten außerdem genügend Raum für Rückfragen, kritische Meinungen und informellen Austausch schaffen, weil viele spontane Begegnungen des Büroalltags in virtuellen Teams wegfallen.

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Künstliche Intelligenz kann virtuelle Teams bei der Dokumentation von Besprechungen, der Strukturierung von Aufgaben und wiederkehrenden Kommunikationsabläufen unterstützen. Dabei müssen Datenschutz, Vertraulichkeit und die Rechte der Mitarbeitenden berücksichtigt werden. KI kann organisatorische Aufgaben erleichtern, ersetzt aber weder persönliche Gespräche noch die Verantwortung der Führungskraft für Entscheidungen, Zusammenarbeit und Vertrauen.

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