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13 February 2026

Warum Emotionen Ihre Ergebnisse beeinflussen? Ob Sie es wollen, oder nicht

Posted in Führung, Leadership

Warum Emotionen Ihre Ergebnisse beeinflussen? Ob Sie es wollen, oder nicht

Führung ohne emotionale Intelligenz führt zu Kontrolle, Misstrauen und innerer Kündigung im Team. Warum Emotionen über Erfolg und Zukunftsfähigkeit entscheiden.

Der amerikanische Psychologe Daniel Goleman beschrieb Emotionale Intelligenz im Jahr 1995 in seinem gleichnamigen Buch als einen der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Leadership. Sie umfasst die Fähigkeit, eigene Emotionen zu erkennen, zu regulieren und die Gefühle anderer wahrzunehmen. Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz sind resilienter und erfolgreicher in der Teamführung.

Die moderne Arbeitswelt ist rational organisiert, aber emotional geprägt. Entscheidungen, Kommunikation, Zusammenarbeit und Motivation hängen letztlich von einem Faktor ab, der in vielen Unternehmen noch immer unterschätzt wird: Emotionale Intelligenz.

Studien der Harvard Business School zeigen, dass über 70 Prozent Führungswirksamkeit auf emotionale Intelligenz zurückzuführen sind – nicht auf Fachwissen. Laut einer Meta-Analyse der Yale University korreliert ein hoher EQ mit bis zu 58 Prozent höherer Führungsleistung.

Gleichzeitig berichten laut Gallup über 60 Prozent der Mitarbeitenden, dass ihre größte Stressquelle nicht ihre Aufgaben sind, sondern die Art der Führung. Die Zahlen sprechen für sich: Emotionale Kompetenz ist kein „Soft Skill“, sondern ein entscheidender Hebel für Resilienz, Vertrauen und nachhaltige Wirksamkeit.

Warum Emotionen über Erfolg und Zukunftsfähigkeit entscheiden

Emotionen beeinflussen den inneren Zustand und Bewegung. Überlebensemotionen oder Wachstum und Begeisterung sind unterschiedliche Zustände, die das Verhalten und Handeln beeinflussen. Neurobiologisch entstehen Emotionen aus der Verknüpfung von Wahrnehmung, Bewertung und physiologischer Reaktion. Sie beeinflussen Entscheidungen stärker als der Verstand und die Logik.

In Stresssituationen übernimmt das limbische System die Steuerung: Die Amygdala löst Alarm aus, der präfrontale Cortex – zuständig für Klarheit und Fokus – wird blockiert. Denken verengt sich, Konflikte eskalieren, Kreativität sinkt. Führungskräfte, die ihre Emotionen nicht regulieren können, verlieren an Präsenz und Wirkung.

Führung ohne emotionale Intelligenz führt zu Kontrolle, Misstrauen und innerer Kündigung im Team. Führung mit emotionaler Intelligenz hingegen schafft Vertrauen, Orientierung und Motivation – die Grundlage jeder resilienten Organisation. Das ist wiederum die Voraussetzung für Erfolg im Wandel.

Fehlende emotionale Kompetenz kostet Unternehmen Milliarden

Mental Health ist auch Emotional Health. Psychische und emotionale Überlastung zählen heute zu den größten Kostenfaktoren in Organisationen. Laut DAK-Gesundheitsreport sind psychische Erkrankungen die häufigste Ursache für Langzeitausfälle – mit über 100 Millionen verlorenen Arbeitstagen pro Jahr allein in Deutschland. Hinzu kommen zahlreiche verdeckte Verluste durch Reibungsverluste in Kommunikation, Konflikte und Entscheidungsblockaden.

Emotionale Dysbalancen im Führungssystem zeigen sich indirekt: Meetings werden zu Dauerläufern, Innovation stagniert, Mitarbeitende funktionieren – aber brennen innerlich aus. Die Folge sind Milliardenverluste durch Ineffizienz, Fluktuation und sinkende Motivation.

Warum klassische Trainings oft scheitern – Information versus Transformation

Viele Programme zur Kommunikation oder Resilienz bleiben kognitiv: Sie vermitteln Wissen, aber keine Integration im Alltag. Menschen wissen danach theoretisch, was sie tun sollten, aber nicht, wie sie es innerlich umsetzen können.

Emotionale Intelligenz entsteht nicht durch Theorie, sondern durch Erfahrung, Feedback und Bewusstsein über neue Wahlmöglichkeiten. Erst wenn das Nervensystem ein neues emotionales Gleichgewicht erfährt – durch neue Atemmuster, Körperpräsenz, Reflexion und Mitgefühl – verändern sich die neuronalen Verbindungen nachhaltig.

Der Bio-Neuro-Potenzial-Ansatz vermittelt nicht nur die Theorie und die wissenschaftlich erforschten Grundmechanismen, sondern setzt auf Erleben. Der Körper wird als Resonanzraum einbezogen, Emotionen werden spürbar gemacht, Selbstregulation wird trainiert. So entsteht Transformation statt Information und nachhaltige Veränderung auf der individuellen Ebene, was wiederum die Kultur beeinflusst.

Emotionale Intelligenz ist trainierbar

Die Neurowissenschaftlerin Dr. Britta K. Hölzel konnte gemeinsam mit ihrem Forschungsteam im Jahr 2011 nachweisen, dass bereits acht Wochen Achtsamkeits-Training die Gehirnstruktur messbar verändert. Ihre Ergebnisse wurden in der Studie „Mindfulness practice leads to increases in regional brain gray matter density“ zusammengefasst. Besonders betroffen waren Regionen, die für Emotionsregulation, Stressverarbeitung und Selbstwahrnehmung relevant sind. Der amerikanische Neurowissenschaftler Prof. Dr. Richard J. Davidson zeigte in einer Studie aus dem Jahr 2004, dass Achtsamkeits- und Meditationspraxis die Aktivität im präfrontalen Cortex erhöht – jener Gehirnregion, die für Selbststeuerung, Empathie und Entscheidungsfähigkeit zentral ist. Die Ergebnisse wurden in der Studie mit dem Titel “Alterations in Brain and Immune Function Produced by Mindfulness Meditation” veröffentlicht. Emotionale Intelligenz ist also kein Charakterzug – sie ist ein trainierbarer Zustand.

In einem vierstufigen Entwicklungsprozess, der sich sowohl an den oben genannten Grundlagen von Daniel Goleman als auch an aktuellen Erkenntnissen der Neuroforschung orientiert, lässt sich emotionale Intelligenz trainieren. Damit werden die klassischen Dimensionen emotionaler Intelligenz mit modernen, körper- und nervensystembasierten Ansätzen, die nachweislich die Fähigkeit zur Selbstregulation, Empathie und Beziehungsqualität stärken, verbunden. Das Ergebnis: ein praxiserprobter Weg, mit dem Führungskräfte emotionale Klarheit, Selbststeuerung, Empathie und Beziehungsintelligenz nachhaltig ausbauen.

Diese Ebenen bilden zugleich eine klare Struktur, die Schritt für Schritt umsetzbar ist.

1.   Selbstwahrnehmung – das Bewusstsein entwickeln

Ziel: Emotionen überhaupt bemerken, benennen und verstehen. Durch die Aktivierung von präfrontalem Cortex verbessert sich die Emotionsdifferenzierung.

2.   Selbstregulation – den inneren Raum halten und die Biochemie verändern

Ziel: Nicht impulsiv reagieren, sondern Emotionen lenken, ohne sie zu unterdrücken. In dem Schritt wird das Nervensystem stabilisiert, das Cortisol- Level gesenkt und damit die emotionale Kontrolle gesteigert.

3.   Empathie – Verbindung bewusst gestalten

Ziel: Spiegelneuronen und Emotionen anderer verstehen, ohne sie zu übernehmen (das ist übrigens ein sehr großer Hebel und entscheidet, ob Sie abends nach einem geladenen Tag immer noch Energie haben oder eben erschöpft sind). Es verbessert die soziale Kompetenz, verringert Konflikte, stärkt Vertrauen.

4.   Beziehungsmanagement – Emotionale Intelligenz nach außen tragen

Ziel: Emotionen im Miteinander bewusst lenken, kultivieren und integrieren. Dieser Schritt fördert Offenheit und Vertrauen durch eine emotionale Balance, Team-Resilienz und Leadership-Wirksamkeit.

In der Praxis bedeutet das: Wer lernt, die eigenen Emotionen nicht zu unterdrücken, sondern zu verstehen und regulieren, wandelt die Spannung in Handlungsenergie. Genau das ist der Übergang von emotionaler Intelligenz zu emotionaler Kraft – der Fähigkeit, Emotionen als Ressource für Klarheit, Verbindung und Umsetzungskraft zu nutzen, nicht nur darüber theoretisch zu wissen.

Fünf Mikro-Übungen zur Stärkung emotionaler Intelligenz

Die folgenden einfachen Übungen können Sie als „emotionale Fitnessroutine“ im Alltag integrieren. Ich freue mich zu hören, was sich verändert hat! Kommentieren Sie oder schreiben Sie mir gerne.

Emotionale Standortbestimmung

Halten Sie im Alltag immer wieder kurz inne und fragen Sie sich: „Was fühle ich gerade?“ „Wo spüre ich es im Körper?“ „Was brauche ich jetzt?“ Diese einfache Selbstwahrnehmung hilft, Emotionen frühzeitig zu erkennen und bewusster zu steuern.

Emotional Reframing

Wenn Sie Ärger, Frust oder Enttäuschung spüren, verändern Sie die Perspektive. Statt „Ich bin wütend“ sagen Sie: „Ich spüre Energie, weil mir etwas wichtig ist.“ Das verschiebt den Fokus von Reaktion zu Verantwortung und macht aus Emotion Handlungsenergie.

Empathisches Zuhören

In Gesprächen: Schalten Sie Ihre innere Stimme aus und hören Sie einfach zu. Nehmen Sie wahr, was gesagt wird – mit Körper, Herz und Aufmerksamkeit. Spiegeln Sie danach kurz, was Sie gehört haben, ohne zu werten oder zu kommentieren. Diese Haltung stärkt Verbindung und Vertrauen.

Emotionale Transparenz im Team

Beginnen oder beenden Sie Meetings mit einem kurzen Check-in oder Check-out: „Wie geht es mir gerade?“ oder „Was hat sich seit Beginn verändert?“ Diese wenige Minuten schaffen Präsenz, fördern Offenheit und reduzieren den verdeckten Widerstand.

Bewusst reagieren – die STOP-Methode aus der Achtsamkeitspraxis:

Wenn Emotionen hochkommen, halten Sie kurz inne:

S – Stop: unterbrechen Sie den Impuls.

T – Take a breath: atmen Sie tief ein, doppelt so lang aus.

O – Observe: beobachten Sie, was Sie fühlen und wo Sie es spüren.

P – Proceed: handeln oder sprechen Sie erst, wenn Sie wieder klar sind.

Diese kleine Pause stärkt Selbststeuerung, senkt Stress und verhindert impulsive Reaktionen.

Emotionale Selbstführung – ein Führungshebel der Zukunft

In einer Welt, die von Transformation, Tempo und Unsicherheit geprägt ist, entscheidet emotionale Intelligenz darüber, ob Führungskräfte reaktiv oder gestaltend führen.

Sie verbindet Bewusstsein mit Handlungsfähigkeit, schafft psychologische Sicherheit in Zeiten des Wandels und legt die Basis für Vertrauen, Gesundheit und Innovation. Wer Emotionen versteht, kann Energie lenken – bei sich selbst, im Team und in der Organisation. Darin liegt der Unterschied zwischen Führung, die verwaltet, und Führung, die bewegt.

Wenn Sie spüren, dass in Ihrem Unternehmen Kommunikation stockt, Energie in Konflikten verpufft oder Menschen sich innerlich zurückziehen, dann ist emotionale Intelligenz der Hebel, der alles verändert. Die Frage ist nicht, ob Sie emotionale Intelligenz fördern sollten – sondern, ob Sie es sich leisten können, es nicht zu tun.

Über die Autorin

Dr. Cornelia Birta ist Medizinerin und Dozentin im CAS Next Generation Leadership an der Hochschule für Wirtschaft (HWZ) in Zürich. Seit über zehn Jahren begleitet sie Menschen in Transformationsprozessen an der Schnittstelle von Empowerment, Self-Leadership, Bewusstsein und Strategie. Ihr Ansatz vereint wissenschaftliche Erkenntnisse, vernetztes Denken, Kompetenzaufbau und Umsetzungsstärke. Birtas Mission ist es, Räume zu schaffen, in denen echte Veränderung möglich wird – von innen nach außen: wirksam, menschlich und zukunftsorientiert. Als Grundlage für ihre Arbeit hat sie das Bio-Neuro-Potential-Modell entwickelt.

Quelle: humanressourcesmanager.de

12 April 2024

Diese 13 Merkmale haben alle erfolgreichen Führungskräfte gemeinsam

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Diese 13 Merkmale haben alle erfolgreichen Führungskräfte gemeinsam

Manager ist nicht gleich Manager. Trotz unterschiedlicher Charaktere eint viele Führungskräfte eins: der berufliche Erfolg. Und dieser liegt laut Studien in folgenden 13 Eigenschaften und Merkmalen begründet:

1. Rhetorische Fähigkeiten

Die Redekunst gehört zu einer der wichtigsten Fertigkeiten, um als Führungskraft erfolgreich zu sein. Einerseits ist sie für eine überzeugende Wirkung unverzichtbar. Andererseits bestimmt die Rhetorik die Ausstrahlung eines Menschen in hohem Maße. Anders als bei Charaktereigenschaften lassen sich rhetorische Fähigkeiten vergleichsweise leicht erlernen und einüben. Dabei ist es wichtig, neben inhaltlichen Aspekten auch auf die eigene Stimme zu achten. Eine angenehme, aber durchsetzungsfähige Stimme ist ein Erfolgsgeheimnis vieler Führungskräfte.

2. Fähigkeit des kritischen und analytischen Denkens

Führungskräfte, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, verbindet zumeist ihre kritische und zugleich sehr analytische Denkweise. Dank dieser können sie Situationen schnell einschätzen, mögliche Probleme identifizieren und Lösungen finden. Im Zusammenspiel mit einem breiten Erfahrungshorizont führt dies zumeist zu den richtigen Entscheidungen. Auch hier gilt:

"Die Fähigkeit des analytischen Denkens ist trainierbar."

Nutze dafür professionelle Beratungs- und Weiterbildungsangebote.

3. Prägnantes Argumentieren und Handeln

Erfahrene Führungskräfte wissen, Dinge auf den Punkt zu bringen und hinsichtlich ihres Handelns Prioritäten zu setzen. Dies spiegelt sich sowohl in Gesprächen als auch in Berichten wider und wird von Verhandlungspartnern und Mitarbeitern oftmals sehr geschätzt. Angesichts einer täglich umfangreichen Informationsflut via Mail, Telefon und Social Media, kann diese Eigenschaft für Pluspunkte auf der Karriereleiter sorgen.

4. Hohe Lesekompetenz

Um in die Führungsetage kommen, ist es hilfreich über eine sehr gute Lesekompetenz zu verfügen. Erstens ist sie nützlich, um die Berichte der eigenen Mitarbeiter und Kollegen mit wenigen Blicken zu erfassen. Zweitens ermöglicht das Verstehen von aktuellen Fachbüchern und -Artikeln eine stete Horizonterweiterung. Drittens kann es auch von Vorteil sein, die ein oder andere Botschaft zwischen den Zeilen herauszufinden.

5. Fähigkeit des Zuhörens

Obwohl sie als Macher gelten, verstehen es erfolgreiche Unternehmer und Manager oftmals hervorragend zuzuhören. Nicht ohne Grund. Denn ein offenes Ohr und eine gute Auffassungsgabe schärfen das Verständnis für Partner, Kunden und Mitarbeiter und stellen eine ideale Grundlage für anstehende Entscheidungen dar. Diese Eigenschaft steht dabei immer Wechselspiel mit der Fähigkeit an der passenden Stelle prägnant zu argumentieren und zu handeln.

6. Ein hohes Maß an Motivation

Der Begriff der Motivation wird in diesem Punkt aus zwei Perspektiven betrachtet. Auf der einen Seite ist der Erfolg in der Führungsebene eng mit der eigenen Motivation verbunden. Auf der anderen Seite sind Führungskräfte in der Regel hervorragende Motivatoren, die Menschen mit ihren Worten und Handlungen bewegen können.

Dafür sind ein paar Grundkenntnisse in der Motivationspsychologie hilfreich. So unterscheiden Psychologen beispielsweise drei Arten von Motiven, um etwas zu tun:

  1. das Leistungs-,
  2. das Anschluss- und
  3. das Macht-Motiv.

Das erstere bezieht sich auf Menschen, die sich beispielsweise gern Herausforderungen stellen. Das Anschlussmotiv wirkt bei Menschen, die sich durch die Aussicht auf interessante soziale Kontakte motivieren lassen. Das Machtmotiv ist ein wichtiger Antrieb bei Menschen, die es mögen ihre Mitmenschen zu bestimmen und zu beeinflussen.

7. Fähigkeit kreativ zu denken

Anders denken und neue Wege beschreiten. Nicht selten führen kreative und sogar verrückte Lösungsansätze zum Ziel. Dies zeigen unter anderem zahlreiche Werbekampagnen. Aber auch im Bereich Personalführung sind kreative Ansätze gefragt. So sorgt beispielsweise eine kreative Einbeziehung der Mitarbeiter in entscheidende Unternehmens Fragen oftmals für innovative Entwicklungen und Ideen.

8. Vernetzungsqualitäten

Erfolge brauchen Netzwerke. Und Netzwerke aus Freundschaften, Kollegen und Geschäftspartnern benötigen zudem intensive Pflege. Hierbei ist nicht die Masse der Kontakte entscheidend, sondern die Qualität. Denn Qualität geht auch hier vor Quantität.

Es spricht auch nichts dagegen etwas persönlicher, also menschlicher zu kommunizieren. Wir sind Menschen, keine Maschinen. Unser Bauchgefühl gibt oftmals einen ersten Vorgeschmack, ob es jemand ehrlich meint, das schnelle Geschäft machen möchte oder wir nur eine weitere Nummer auf dem Social-Counter darstellen.

9. Fähigkeit zum Delegieren

Ausgezeichnete Führungskräfte wissen, dass sie auch Aufgaben abgeben müssen, da sie nicht alles selbst erledigen können. Angesichts dieser Tatsache verstehen sie es bestehende Netzwerke aus Partnern und Mitarbeitern und deren Potenziale zu nutzen und Aufgaben zu delegieren. Um dies erfolgreich umzusetzen, ist es vorteilhaft Tätigkeitsbereiche umfassend analysieren zu können und über eine umfangreiche Menschenkenntnis zu verfügen.

10. Anpassungs- und Entwicklungsfähigkeit

Die stete Bereitschaft sich weiterzuentwickeln und an seinen Fähigkeiten zu arbeiten sowie Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind Schlüsselqualitäten erfolgreicher Führungskräfte. Sie bleiben stets lernbereit, passen sich schnell an neue Herausforderungen an und integrieren frische Perspektiven, um ihre Teams effektiv zu führen und den Unternehmenserfolg zu sichern.

11. Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern

Wertschätzung wirkt sich nicht nur positiv auf die Kreativität, Motivation und Leistung der Mitarbeiter aus, sondern auch auf die körperliche und geistige Gesundheit. Zudem identifizieren sich Mitarbeiter in einem wertschätzenden Unternehmen eher mit dessen Produkten, Leistungen und auch dem äußeren Erscheinungsbild.

Wertschätzung sollte stets ein Geben und Nehmen sein. Richtig eingesetzt und vor allem gelebt, wirkt sich Wertschätzung positiv auf die Mitarbeiter, die Führungskräfte und schließlich auf das gesamte Unternehmen aus.

12. Entscheidungsfreudig und risikobereit sein

Erfolgreiche Führungskräfte zeichnen sich durch eine zügige Handlungsfähigkeit aus, insbesondere in Situationen, die schnelle und oft schwierige Entscheidungen erfordern. Sie sind nicht nur entscheidungsfreudig, sondern auch bereit, kalkulierte Risiken einzugehen. So werden Chancen ergriffen, die andere eher meiden. Entscheidungsfreude und Risikobereitschaft erfordern ein tiefes Marktverständnis und Vertrauen in die eigene Urteils- und Leistungsfähigkeit.

13. Eine hohe emotionale Intelligenz

Die eigene Emotionen aber auch die der anderen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren, ist für Führungskräfte unerlässlich. Emotionale Intelligenz umfasst Selbstbewusstsein, Empathie, soziale Kompetenz und die Fähigkeit, Beziehungen untereinander zu pflegen und zu entwickeln. Führungskräfte mit hoher emotionaler Intelligenz können effektiver kommunizieren, Konflikte schneller lösen und ein positives Arbeitsumfeld schaffen, das zur Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung beiträgt. Sie verstehen es, ihre Teammitglieder zu inspirieren und zu motivieren, indem sie auf die Bedürfnisse und Gefühle ihrer Mitarbeiter eingehen.

Quelle: arbeitsABC.de

14 February 2023

Der Bauchkompass: Wie du den Mut aufbringst, auf dein Bauchgefühl zu hören, egal was andere dazu sagen

Posted in Hör-/Buchtipp

Emotionale Intelligenz und Gefühle verstehen

Der Bauchkompass: Wie du den Mut aufbringst, auf dein Bauchgefühl zu hören, egal was andere dazu sagen

Gefühle verstehen mit „Der Bauchkompass“

Kennst du das Gefühl: Eigentlich stimmt alles in deinem Leben und doch nichts? Es scheint so, als würdest du feststecken und nur mit angezogener Handbremse durchs Leben gehen? Du traust dich aber nicht, deine gewohnte Komfortzone zu verlassen? Gleichzeitig sagt dir deine innere Stimme immer wieder: Da geht doch noch mehr!

Doch die Angst vor Weiterentwicklung und Veränderung oder einem kompletten Neuanfangbringt diese eigene Intuition immer wieder zum Schweigen. Und was würde erst dein Umfeld dazu sagen, wenn du einfach einen anderen Weg einschlägst und ungewohnte Entscheidungen treffen möchtest …?

Höre nicht auf das, was andere sagen, sondern höre endlich auf deine Bauchgefühle!

Gesundheit, Erfolg, Liebe, Glück – wenn du angstfrei und selbstbewusst deinem eigenen Bauchgefühl folgst, kannst du ein erfülltes Leben auf allen Ebenen führen. Das Buch „Dein Bauchkompass“ gibt dir endlich den Mut, auf deine Gefühle zu hören und dein Ding zu machen!

Autorin, Speakerin und Coach Saskia Winkler hilft dir, auf Basis ihrer persönlichen Erfahrungen mit wirkungsvollen Anleitungen Blockaden zu lösen, Verlustängste zu überwinden und deine innere Stärke zu entfachen. Verwandle deine Frustration in Motivation!

Dieses Bauchgefühl Buch gibt dir aktivierende Impulse und erkenntnisreiche Aha-Effekte, wodurch du eine ganz neue Perspektive auf deine Intuition erhältst. Du wirst individuelle Strategien und eine persönliche Lösungsstruktur entwickeln, die du auf alle Herausforderungen in deinem Leben anwenden kannst.

„Der Bauchkompass“ unterstützt dich mit …
… klaren und praxisnahen Anleitungen als Hilfe zur Selbsthilfe,
… motivierenden und erkenntnisreichen Geschichten aus dem Leben der Autorin,
… individuellen Strategien für die Erreichung deiner Ziele und Visionen,
… zielgerichteten Fragen am Ende jedes Kapitels, die Veränderungsprozesse anregen.

Nutze Deine emotionale Intelligenz und lerne, dir selbst zu vertrauen. Begebe dich mit deinem Bauchkompass auf Erfolgskurs!

Meine Rezension: "Aus meiner Sicht eine sehr empfehlenswerte Lektüre, insbesondere in der heutigen Zeit! Saskia Winkler gibt gute Tipps und Hinweise, wie Du wieder "Herr/Frau über dein Leben wirst" und Du die Verantwortung für Dich übernimmst. Du allein weisst oft am besten, was gut für Dich ist oder auch nicht. Saskia Winkler offenbart uns Einblicke in ihre Erfahrungen rund um ihre Intuition und ihr Bauchgefühl"

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IT-Personalberatung in Deutschland | empiricus GmbH

Über die Autorin

Saskia Winkler ist Speakerin, Coach Sie unterstützt ihre Klienten, das Potenzial ihrer Intuition zu entdecken.
Dazu bietet sie Coachings sowie Trainings an, um schneller richtige Business Entscheidungen zu treffen.

Dabei ist sie davon überzeugt, das jeder alles kann und alles weiß und führt somit ihr Klientel in ein selbstbestimmtes Leben oder zu beruflichem Mehrerfolg.

24 June 2022

Führung und Führungspersönlichkeiten

Posted in Führung, Leadership

Ein kritischer Blick aus psychoanalytischer Perspektive

Führung und Führungspersönlichkeiten

Die Psychoanalyse vertritt, dass die individuelle Entwicklung des Menschen und gesellschaftlich historische Entwicklungen von Kultur und Menschheit als Ganzes betrachtet werden müssen. Die Entwicklung des Selbstgefühls, das sich in einem Individuum breit macht, hängt stark von seinen psychischen Determinanten (Bindungsverhalten, Zuwendung, Geborgenheitsgefühl) in der frühen Kindheit ab. Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf seine Führungsambitionen und sein Führungsverhalten.

Frühe Entwicklungsprozesse formen Menschen

Frühe Entwicklungsprozesse sind aus psychoanalytischer Sicht in zweierlei Hinsicht zu beachten. Zum einen zeigt sich durch die Säuglingsforschung, dass die Bindung zwischen Säugling und primärer Bezugsperson eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung des Selbstgefühls spielt. Bei einer sogenannten stabilen Bindung kann sich der sich entwickelnde Mensch mit Selbstrepräsentanzen (Wahrnehmungen über sich selbst auch in der Differenz zur Außenwelt) ausstatten, die ihm Sicherheit in der Welt verschaffen, in der er sich selbst geachtet und anerkannt fühlt und auch Außenobjekte wohlwollend betrachtet, ohne diese in irgendeiner Weise entwerten zu müssen. Bei instabilen Beziehungen hingegen kann es zur Entwicklung eines pathologischen Größenselbst kommen, womit sich erwachsene Menschen oberflächlich betrachtet sozial geordnet verhalten. Einerseits zeigt sich häufig eine extreme Selbstbezogenheit, ein übermäßiges Bedürfnis nach bewundert werden, Neid und Misstrauen, eine mangelnde Empathie und parasitäre Ausbeutung Anderer. Andererseits kann auch ein stark ausgeprägtes Minderwertigkeitsgefühl die Folge instabiler früher Beziehungen sein. 

Quelle - den vollständigen Artikel können Sie weiterlesen unter leadership-insiders.de