{"id":8839,"date":"2026-05-30T09:28:19","date_gmt":"2026-05-30T09:28:19","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/new-work-potenziale-nutzen-stolpersteine-vermeiden-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:19","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:19","slug":"new-work-potenziale-nutzen-stolpersteine-vermeiden-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/new-work-potenziale-nutzen-stolpersteine-vermeiden-en\/","title":{"rendered":"\u201eNew Work: Potenziale nutzen \u2013 Stolpersteine vermeiden\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>\u201eNew Work: Potenziale nutzen \u2013 Stolpersteine vermeiden\u201c das ist der Titel des Leitfadens, den die beiden Anw\u00e4ltinnen Britta Redmann und Birgit Wintermann f\u00fcr die Bertelsmann Stiftung verfasst haben. Denn die Umsetzung von Neuer Arbeit ist nicht nur ein strukturelles oder zwischenmenschliches Thema, sondern auch ein rechtliches. \u201eWir haben in der Vergangenheit immer wieder festgestellt, dass es in den Unternehmen vor allem auch um die Frage ging, wie man das denn rechtssicher umsetzt\u201c, sagt Wintermann. Und das ist ein Problem gerade f\u00fcr kleinere oder mittlere Unternehmen, die so klein sind, dass sie keine Personalabteilung geschweige denn eine Rechtsabteilung haben.<\/p>\n<p><\/em><\/strong><\/p>\n<h2>Arbeitszeit, Arbeitsort, aber auch Social-Nutzung oder Ger\u00e4tenutzung\u2026<\/h2>\n<p>\u2026im Leitfaden tauchen die Themen auf, die in den Unternehmen eine Rolle spielen. Ganz vorneweg nat\u00fcrlich die Frage nach der Arbeitsortgestaltung, vor allem das Recht auf Home-Office, das in Deutschland gerade diskutiert wird. Und das im \u00dcbrigens im Gegensatz zum \u201emobilen Arbeiten\u201c steht, das rechtlich anders behandelt werden muss. \u201eMan kann das nicht einfach anordnen als Arbeitgeber und sagen: \u201aWir machen jetzt alle mobiles Arbeiten\u2018\u201c, sagt Britta Redmann, \u201eund ich kann es mir auch genauso wenig als Mitarbeiter rausnehmen und sagen: \u201aSo, ab morgen arbeite ich mobil\u2018, sondern es braucht eine vertragliche Anspruchsgrundlage.\u201c Das kann seine eine Erg\u00e4nzung zum Arbeitsvertrag oder auch eine betriebliche Vereinbarung.<\/p>\n<p>Doch das ist erst der Anfang f\u00fcr das ortsflexible Arbeiten \u2013 dann geht es darum, miteinander zu erarbeiten, wie diese Art der Arbeit dann auch erfolgreich wird:<\/p>\n<p><em>&#8220;Wie stimmen wir uns im Team ab, welche Kommunikationsmittel oder -kan\u00e4le benutzen wir oder mit welchen Arbeitsmitteln arbeiten wir&#8221;<\/em><\/p>\n<p>z\u00e4hlt Redmann auf. Wichtig sei vor allem aber auch, zu verstehen, dass es nicht nur um die Arbeit, sondern auch um die Zusammenarbeit geht, meint sie: Gerade bei ortsunabh\u00e4ngiger Arbeit brauche es auch Zeiten f\u00fcr das Socialising untereinander, meint sie. Und Birgit Wintermann betont:<\/p>\n<p><em>&#8220;Die Ver\u00e4nderung, \u00fcber die wir hier reden, ist nicht einfach nur eine rechtliche, sondern das ist ein totaler Kulturwechsel, der da stattfindet.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Neben dem Arbeitsort ist auch die Arbeitszeit eines der wichtigsten Themen, die Unternehmen im Blick haben sollten. Man sollte nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch die Nicht-Erreichbarkeit regeln, r\u00e4t Redmann. Eines der einfachsten, aber wirkungsvollsten Elemente, an Vereinbarungen \u00fcber die Arbeitszeit zu arbeiten, sei dar\u00fcber zu sprechen und in den Austausch zu kommen, wie es einem damit ginge, sagt sie.<\/p>\n<p>Selbiges gilt auch f\u00fcr das Thema Verg\u00fctung, die in ihren alten Strukturen oftmals die neuen Begebenheiten kaum widerzuspiegeln vermag. Wie macht man das gerecht, aber angemessen? Wer sich mit seiner Arbeit auseinandersetzt, kommt irgendwann auf dieser Reise auch an den Punkt, \u00fcber Geld und Verg\u00fctung zu sprechen. Und dann ist es an der Zeit, kreative Ideen umzusetzen \u2013 wie das Einheitsgehalt bei der Darmst\u00e4dter Agentur \u201equ\u00e4ntchen &amp; gl\u00fcck\u201c [<a href=\"https:\/\/www.zukunftderarbeit.de\/2018\/09\/19\/7-new-work-als-betriebssystem\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zum Podcast<\/a>]<\/p>\n<p>Doch von den rechtlichen Rahmenbedingungen sollte sich kein Unternehmen einsch\u00fcchtern oder gar zur\u00fcckhalten lassen. Birgit Wintermann r\u00e4t hier zu einem \u201eforschen Pragmatismus\u201c: \u201eIch denke, dass man in dem vorgegeben Rahmen, der ja auch noch Freir\u00e4ume offenl\u00e4sst, durchaus versuchen sollte, flexible L\u00f6sungen f\u00fcr sich zu finden\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p><em>Das Gespr\u00e4ch f\u00fchrte \u200bInga H\u00f6ltmann, Journalistin und Expertin f\u00fcr die Themen Kulturwandel, Neue Arbeit und moderne F\u00fchrung, und Gr\u00fcnderin der Accelerate Academy, einer Plattform f\u00fcr Neue Arbeit und Neues Lernen, um Menschen und Unternehmen in ihrer Transformation zu unterst\u00fctzen.<\/em><\/p>\n<p><em>Zu <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/ingahoeltmann\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Inga H\u00f6ltmann<\/a>:\u00a0Sie\u00a0ist Expertin f\u00fcr die Themen Kulturwandel in Unternehmen, New Work und Digital Leadership. Sie ist Gr\u00fcnderin der \u201cAccelerate Academy\u201d, einer Plattform f\u00fcr neue Lernkonzepte rund um neue Arbeit und moderne F\u00fchrung in Unternehmen, und ausgebildete Wirtschaftsjournalistin, zu ihren Auftraggebern geh\u00f6ren der Berliner Tagesspiegel und der Deutschlandfunk Kultur. Bekannt ist sie auch f\u00fcr ihren erfolgreichen Newsletter zu diesen Themen.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.zukunftderarbeit.de\/2020\/11\/24\/podcast-zur-studie-new-work-potenziale-nutzen-stolpersteine-vermeiden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ZukunftderArbeit<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eNew Work: Potenziale nutzen \u2013 Stolpersteine vermeiden\u201c das ist der Titel des Leitfadens, den die beiden Anw\u00e4ltinnen Britta Redmann und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5735,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[537,1161],"tags":[524],"class_list":["post-8839","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-new-ways-of-working-and-future-skills","category-new-work-und-zukunftskompetenzen","tag-arbeitsrecht-home-office-mobiles-arbeiten-new-work-zukunft-der-arbeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8839","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8839"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8839\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8839"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8839"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8839"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}