{"id":8824,"date":"2026-05-30T09:28:17","date_gmt":"2026-05-30T09:28:17","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/wieso-rigide-planung-der-karriere-keinen-aufschwung-gibt-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:17","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:17","slug":"wieso-rigide-planung-der-karriere-keinen-aufschwung-gibt-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wieso-rigide-planung-der-karriere-keinen-aufschwung-gibt-en\/","title":{"rendered":"Wieso rigide Planung der Karriere keinen Aufschwung gibt"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Klassische Karriere-Vorstellungen haben in der heutigen Arbeitswelt ausgedient: Auf Einzelerfolge kommt es nicht mehr an. Umso mehr geht es jetzt darum, die pers\u00f6nlichen Ziele zu sch\u00e4rfen. So kommen Sie vorw\u00e4rts.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Keine Zeit verlieren, nichts dem Zufall \u00fcberlassen, schnell auf der Karriereleiter nach oben klettern: Ein geradliniger Aufstieg durch die Bildungs- und F\u00fchrungsebenen ist oft Teil der klassischen Vorstellung von Karriere.<\/p>\n<p>Doch l\u00e4sst sich die Karriere immer nach den eigenen Vorstellungen mei\u00dfeln? Karriere-Experten raten beim Berufsweg von rigider Planung ab.<\/p>\n<p>Dabei spielen Ver\u00e4nderungen in den Unternehmenskulturen der heutigen Arbeitswelt eine wichtige Rolle.<\/p>\n<h2>Ende der linearen Karriere<\/h2>\n<p>Berufst\u00e4tige m\u00fcssen sich bewusst machen, dass Karriere sehr unterschiedlich aufgefasst werden kann und dass der direkte Weg in die F\u00fchrungsetage nicht das einzige Modell ist, sagt zum Beispiel Coach und Beraterin <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/DiplInformStephanie_Borgert\/portfolio\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stephanie Borgert<\/a>.<\/p>\n<p>Diese Vorstellung vom linearen Aufstieg werde immer unwahrscheinlicher, da sich auf der Seite der Unternehmen zunehmend neue Formen von Zusammenarbeit und Organisation entwickeln.<\/p>\n<p>Auf gemeinsame Wertsch\u00f6pfung und agile Strukturen werde inzwischen mehr Wert gelegt als auf Einzelerfolge und Hierarchien. Karrierepl\u00e4ne seien eher als Schleifen zu denken, nicht als konstanter Aufstieg.<\/p>\n<h2>So starten Sie neu<br \/>Schritt 1: Keine festen Stationen planen<\/h2>\n<p>F\u00fcr Wirtschaftspsychologin und Business-Coach <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Eva_SchulteAustum\/cv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eva Schulte-Austum<\/a> ist Karriere eher der Weg zu einem Ziel, weniger eine Abfolge von festen Stationen.<\/p>\n<p>Dieses Ziel m\u00fcssen Besch\u00e4ftigte dabei so konkret wie m\u00f6glich formulieren: Viel Geld zu verdienen \u2013 das reiche nicht aus.<\/p>\n<p>Vielmehr m\u00fcsse man sich klar machen:<\/p>\n<ul>\n<li>Warum existiert das Ziel?<\/li>\n<li>Und welches Motiv verbirgt sich dahinter?<\/li>\n<li>Finanzielle Sicherheit, Selbstverwirklichung oder einfach nur die Erf\u00fcllung gesellschaftlicher Erwartungshaltungen?<\/li>\n<li>Sind es \u00fcberhaupt die eigenen Motive, die man verfolgt?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus dem gekl\u00e4rten Warum k\u00f6nne sich dann das Wie ergeben. Dann f\u00e4llt einem der weitere Weg leichter.<\/p>\n<h2>So starten Sie neu<br \/>Schritt 2: Eigene Motive pr\u00fcfen, mit Unvorhergesehenem rechnen<\/h2>\n<p>\u201eVielen wird das Fehlen eines derartigen Ziels aber erst sp\u00e4t in ihrer Laufbahn bewusst\u201d, sagt Schulte-Austum.<\/p>\n<p>Oft passiert das, nachdem Ereignisse einen Strich durch die Karriereplanung machen: Entt\u00e4uschung \u00fcber ausbleibende Erfolge oder Bef\u00f6rderungen, schwierige Chefs und Kollegen, Krankheit oder Entfremdung vom Arbeitsplatz, aber auch Ver\u00e4nderungen im famili\u00e4ren Umfeld wie Nachwuchs oder pl\u00f6tzliche Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Wie geht es dann weiter? Schulte-Austum versucht dann in der Arbeit mit ihren Kunden Ziele und Motive zu konkretisieren und zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Es bedarf einer tiefgehenden Selbstreflektion, da sind sich die Experten einig, um klare Ziele zu formulieren und Vertrauen in deren Gelingen zu entwickeln.<\/p>\n<h2>So starten Sie neu<br \/>Schritt 3: Pr\u00e4ferenzen festlegen<\/h2>\n<p>Der Karriereberater <a href=\"Dieter Krautwald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dieter Krautwald<\/a> empfiehlt, sich fr\u00fchzeitig an einem klaren Profil zu orientieren. F\u00fcr alles offen zu sein, f\u00fchre bei der Karriereplanung eher selten zum Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>ei der Profilierung hilft er darum mit einer Typologie der Karrierekonzepte, die sich an individuellen Pr\u00e4ferenzen orientiert.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die einen klassische Karrierevorstellungen von Aufstieg, Einfluss, Macht oder Expertise bevorzugen, finden sich im spiralen oder transitorischen Karrierekonzept \u00f6fter die W\u00fcnsche j\u00fcngerer Leute nach Abwechslung, Selbstverwirklichung, Vernetzung und kurzfristigen Verweildauern wieder.<\/p>\n<p>Wer sich bewusst macht, dass es verschiedene Karrieretypen gibt, der profitiert davon. Am Ende komme es darauf an, ob ein Unternehmen zu den eigenen Vorstellungen passt.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.karriere.de\/mein-naechster-job\/job-stationen-wieso-rigide-planung-der-karriere-keinen-aufschwung-gibt\/24902324.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">karriere.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klassische Karriere-Vorstellungen haben in der heutigen Arbeitswelt ausgedient: Auf Einzelerfolge kommt es nicht mehr an. 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