{"id":8814,"date":"2018-08-03T04:10:44","date_gmt":"2018-08-03T04:10:44","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/wie-man-selbstbestimmt-arbeitet-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:16","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:16","slug":"wie-man-selbstbestimmt-arbeitet-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wie-man-selbstbestimmt-arbeitet-en\/","title":{"rendered":"Wie man selbstbestimmt arbeitet"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Flexibles Arbeiten verspricht mehr Balance im Leben und mehr Produktivit\u00e4t im Job. Freiheit hei\u00dft aber nicht frei von Disziplin. Sechs Tipps, die helfen, wenn man wirklich frei arbeiten will.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>New Work ist das gro\u00dfe Wort dieser Tage: Flexibles, selbstbestimmtes Arbeiten steckt dahinter, gepaart mit praktischen digitalen Tools und einer optimistischen Anpassungsf\u00e4higkeit (&#8220;Agilit\u00e4t&#8221;). Das Wort tr\u00e4gt ein gro\u00dfes Versprechen mit sich herum und ebenso gro\u00df sind die Missverst\u00e4ndnisse: New Work sei doch nur getarnter Urlaub mit ein bisschen Arbeit nebenbei, h\u00f6rt man, New Work sei nur eine Ausrede f\u00fcr laxe Arbeitsdisziplin.<\/p>\n<p>Dabei ist gerade f\u00fcr Anf\u00e4nger das Gegenteil der Fall. Vom althergebrachten Nine-to-Five auf komplett selbstbestimmtes Freelancertum umzusteigen, ist gar nicht so einfach. New Work bedeutet eben nicht Regellosigkeit und nicht Beliebigkeit, Freiheit bedeutet nicht die Abwesenheit von Disziplin. \u201eIch habe die gro\u00dfe Chance, aber auch die B\u00fcrde, mich selbst zu fragen: Wie stelle ich mir meinen Tag vor? Will ich morgens zwei Stunden f\u00fcr mich haben und Zeugs machen? Oder mache ich einen Tag die Woche frei?\u201c, sagt Christoph Magnussen, der mit seinem ehemaligen Start-up Blackboat ein eigenes Unternehmen aufgebaut hat. Der 36-J\u00e4hrige ber\u00e4t Firmen dabei, die Arbeit ihrer Mitarbeiter digitaler und damit auch selbstbestimmter zu gestalten.<\/p>\n<p>Selbstbestimmt arbeiten kann jeder lernen, ist Magnussen \u00fcberzeugt. Ob als Angestellter, Freelancer oder Firmengr\u00fcnder. In letzter Konsequenz sei das aber harte Arbeit \u00fcber viele Jahre. \u201eWer die M\u00f6glichkeit hat, sollte vor dem ganz gro\u00dfen Schritt innerhalb der Sicherheit seines bisherigen Jobs ausloten, ob er der Typ f\u00fcr New Work ist. Es k\u00f6nnte dabei auch herauskommen: Ich mag die Sicherheit und will einfach nur meinen Job ein bisschen flexibilisieren.\u201c<\/p>\n<h2>Das bedeutet &#8220;New Work&#8221;<\/h2>\n<p><strong>Flexibilit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Die neue Arbeit soll, kurz gesagt, flexibel bei Ort und Zeit verrichtet werden k\u00f6nnen, der Arbeitende zeigt sich dabei dank digitaler Tools reaktionsschnell und innovativ, dank nicht vorhandener Ablenkung durch B\u00fcroalltag mindestens genauso produktiv wie ein Arbeiter in klassischen Strukturen.<\/p>\n<p><strong>Statusunabh\u00e4ngig<\/strong><\/p>\n<p>New Work ist unabh\u00e4ngig vom Status: Wer als Selbst\u00e4ndiger sein eigener Chef ist, hat es nat\u00fcrlich auf den ersten Blick leichter. Doch auch im Angestelltenstatus ist New Work m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Vereinbarkeit<\/strong><\/p>\n<p>Ein vielgepriesener Vorteil: Das gro\u00dfe Hemmnis guter Arbeit, n\u00e4mlich die schwierige Vereinbarkeit von Job, Privatleben und Kindern, ist aus dem Weg ger\u00e4umt, wenn die Arbeitszeit selbst gew\u00e4hlt werden kann \u2013 bei gleichzeitig gro\u00dfer Identifikation mit der T\u00e4tigkeit.<\/p>\n<p>Der Unternehmer sieht insgesamt drei New-Work-Typen: \u201eEs gibt die, die wollen komplett frei als Freelancer arbeiten mit allen Ups und Downs, die dazugeh\u00f6ren. Selbstst\u00e4ndig hei\u00dft nicht von ungef\u00e4hr \u201aselbst\u2018 und \u201ast\u00e4ndig\u2018. Andere verfolgen eine gr\u00f6\u00dfere Idee, gr\u00fcnden daf\u00fcr eine Firma und wollen Leute zusammenhalten.\u201c F\u00fcr alle gelte: Ohne Reflexion \u00fcber die eigenen F\u00e4higkeiten und Bed\u00fcrfnisse im Arbeitsalltag kann das Projekt nicht gelingen. \u201eViele lesen Startup-News und denken sich: Ich werde jetzt auch Gr\u00fcnder. Das ist ein Fehler\u201c, warnt Magnussen.<\/p>\n<p>Eine Studie der Hans-B\u00f6ckler-Stiftung aus dem Jahr 2017 zeigte, wie schwer es Arbeitenden im Homeoffice f\u00e4llt, abends von der Arbeit abzuschalten. Besonders M\u00e4nner liefen bei vollkommen flexibler Arbeitsweise Gefahr, sich selbst auszubeuten, also mehr zu arbeiten als als Angestellter. 40 Prozent der flexibel Arbeitenden k\u00f6nnen am Ende ihres Tages nicht gut loslassen. Die Sozialwissenschaftler hielten fest: V\u00f6llig beliebige Arbeitszeiten und zu viel Flexibilit\u00e4t k\u00f6nnten sich als Boomerang erweisen und sogar zu neuen Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern f\u00fchren. So oder so gilt: Der Trend zu flexibler Arbeit f\u00fchrt auch zu einem Boom der Ratgeber zum Selbstmanagement.<\/p>\n<p>Aber worauf kommt es dabei am meisten an?<\/p>\n<h2>1. Das technische Setup<\/h2>\n<p>Wer sich f\u00fcr unabh\u00e4ngiges Arbeiten entscheidet, dem empfiehlt Magnussen, sich Zeit f\u00fcr die Wahl von Hardware und Software zu nehmen &#8211; und f\u00fcr ein Umdenken beim Umgang mit den arbeitsrelevanten Daten. Selbstbestimmtes Arbeiten, so der Gr\u00fcnder, habe viel mit der Freiheit von unn\u00f6tiger Sucherei nach Dateien, Kontaktdaten und Sicherheitssorgen zu tun. Er r\u00e4t, sich f\u00fcr eine der gro\u00dfen Cloud-Welten zu entscheiden, Google oder Microsoft.<\/p>\n<p>Und dann konsequent. \u201eDie Realit\u00e4t bei vielen sieht doch so aus: Sie haben Accounts bei Dropbox, Evernote und Microsoft, lokal gespeicherte Word-Dateien auf einem Rechner, Google-Drive und obendrauf noch einen Applemail-Account. Dann habe ich ein Datenchaos, das ich nicht mehr kontrollieren kann. Und dann verschwende ich Arbeitszeit mit Dingen, die mich aufhalten. Wenn Du ein Team von drei Leuten hast, potenziert sich diese Friktion.\u201c<\/p>\n<p>Als Selbsttest empfiehlt er eine \u00dcbung: Wer es schafft, sich von verzweigten Ordnerstrukturen am PC und im Email-Postfach zu verabschieden und nur noch die Suchfunktion zu nutzen, der ist bereit f\u00fcr befreites und effizientes Arbeiten.<\/p>\n<p>Magnussen spricht da durchaus aus leidvoller Erfahrung. \u201eIch habe immer viele Daten gesammelt, Sicherungen gemacht, das empfand ich als stressig. Als es dann die Cloud gab, war ich begeistert. Ich konnte meine Kontakte und meine Daten dort ablegen und brauchte keine Backups mehr\u201c, erz\u00e4hlt der 36-J\u00e4hrige. \u201eOb als Angestellter, Freelancer oder Unternehmer: Cloud ist f\u00fcr mich die Basis, um frei arbeiten zu k\u00f6nnen, weil ich \u00fcberall darauf Zugriff habe. Dann erst kommt die Frage nach den Ger\u00e4tschaften. Der eine sagt, er braucht einen PC, um auf Word schreiben zu k\u00f6nnen. Der andere will einen Mac. Das ist f\u00fcr mich aber alles reine Kopfsache.\u201c<\/p>\n<h2>2. Minimalismus macht frei<\/h2>\n<p>Magnussen hat f\u00fcr sich selbst einen noch radikaleren Ansatz gew\u00e4hlt. Er hat keinen eigenen Laptop, nutzt nur bei Bedarf einen aus der Firma. Daf\u00fcr g\u00f6nnt er sich ungef\u00e4hr einmal pro Jahr das leistungsst\u00e4rkste Smartphone, das es gibt \u2013 und nutzt das Ger\u00e4t dann bis an die Grenzen von dessen Leistungsf\u00e4higkeit. \u201eIch habe von meinem Smartphone aus Zugriff auf 14 Terabyte Daten, das bedeutet f\u00fcr mich maximale Freiheit. Um Sachen zu organisieren, habe ich dort alle Daten, meine Kontakte und gesamte Kommunikation. Wenn ich dieses Tool effektiv einsetze, einen Artikel zum Beispiel nicht mehr tippe, sondern speech-to-text diktiere \u2013 was am Anfang sehr ungewohnt ist \u2013, Filme schneide und Fotos mache, brauche ich keine gro\u00dfe Tasche herumschleppen.&#8221;<\/p>\n<h2>3. Ablenkung gnadenlos ausschalten<\/h2>\n<p>Ist einmal das richtig Setup gefunden, steht die Grundlage f\u00fcr das selbstbestimmte Arbeiten. Bleibt die Frage nach der Selbstorganisation. Die besten Tools kommen nicht gegen fragile Konzentration und den inneren Schweinehund an. \u201eWichtig ist, sich die Funktionsweise unseres Gehirns klarzumachen\u201c, sagt Magnussen. Es giert nach neuen Nachrichten, jedes Ping auf dem Smartphone l\u00f6st einen Dopamin-Kick aus. Sich das abzutrainieren, h\u00e4lt der Gr\u00fcnder f\u00fcr essentiell, um fokussiert arbeiten zu k\u00f6nnen. Gleichzeitig ist es eine der schwierigsten \u00dcbungen \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Hilfreich: Bei allen Apps die Benachrichtigungen ausschalten. \u201eWenn ich mein Smartphone sowieso nutze, kann ich nichts verpassen. Aber ich bestimme, wann ich es tue\u201c, sagt der Hamburger. \u201eIch habe kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die, die sich \u00fcber die Macht ihres Smartphones \u00fcber sie beklagen, es aber nicht hinkriegen, die Notifications auszuschalten\u201c, schimpft er. Man m\u00fcsse die Technik bis zum Limit ausreizen, dann werde man auch nicht zu ihrem Opfer, ist er \u00fcberzeugt.<\/p>\n<h2>4. Tagesziele setzen<\/h2>\n<p>Der New-Work-Anh\u00e4nger h\u00e4lt seine Mitarbeiter vom ersten Tag an zum selbstbestimmten Arbeiten an. Die k\u00fcrzeste Lernkurve h\u00e4tten die j\u00fcngsten Mitarbeiter, hat er beobachtet. 20-J\u00e4hrige m\u00fcssten sich zum Beispiel das mit den Ordnern gar nicht erst abgew\u00f6hnen &#8211; sie haben es nie betrieben. Was aber alle erst einmal lernen m\u00fcssen: Die eigene Arbeitszeit sinnvoll und realistisch einteilen, Priorit\u00e4ten ermitteln, festlegen, abarbeiten &#8211; und das Ganze in einem Teamkontext umsetzen, wo auch noch auf andere R\u00fccksicht genommen werden muss. &#8220;In einem Team ist das entscheidende, Regeln einzuhalten: Ich habe jede Form von Freiheit, solange ich die Freiheit der anderen nicht beschr\u00e4nke. So wie in der Demokratie. Und das geht&#8221;, ist Magnussen \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Anf\u00e4nger kann die &#8220;Top-f\u00fcnf-Methode&#8221; hilfreich sein: Dabei werden gleich f\u00fcnf Ziele f\u00fcr den Tag festgelegt und nach Wichtigkeit sortiert. Entscheidend ist aber nur, dass die Nummer eins unter diesen f\u00fcnf Zielen erledigt wird. Magnussen: &#8220;Es gibt keine Ausrede daf\u00fcr, wenn das am Ende des Tages nicht erledigt ist.&#8221; Die Punkte zwei bis f\u00fcnf sind zwar w\u00fcnschenswert, aber kein Muss. Das nimmt Druck heraus. Nebeneffekt: Die Methode schult darin, sich auf ein Ziel zu konzentrieren, zwingt aber nicht zum Weglassen weiterer Priorit\u00e4ten.<\/p>\n<h2>5. Langfristige Ziele setzen, Jahresmotto definieren<\/h2>\n<p>Was aber tut jemand, der ganz auf sich gestellt ist? Wie nicht die Ziele aus den Augen verlieren, wie nicht in eine Endlosschleife von Projekten geraten, die die erstrebte bessere Work-Life-Balance zerschie\u00dfen? Hier ist das h\u00e4rteste Training gefragt, als Korrektiv kann hier nur die eigene Priorit\u00e4tenliste herhalten. Mit der f\u00e4ngt es an, ist Christoph Magnussen \u00fcberzeugt und empfiehlt, sich ein Jahresmotto zu \u00fcberlegen mit den f\u00fcnf wichtigsten Zielen, dieses einzurahmen und aufzuh\u00e4ngen oder als Bildschirmschoner zu installieren. Das gleiche steht am Anfang jedes Arbeitstages. &#8220;Dieses t\u00e4gliche Priorisieren ist wie eine t\u00e4gliche Kraft\u00fcbung oder das \u00dcben von Elfmetersch\u00fcssen. Das bringt nicht nur bei einem Freelancer etwas, sondern auch in Teams bringt es extrem viel Autonomie&#8221;, sagt Magnussen.<br \/>\u00a0<\/p>\n<h2>6. Nicht wahllos neue Auftr\u00e4ge annehmen<\/h2>\n<p>Besonders wichtig f\u00fcr Freelancer: Nein sagen und einsch\u00e4tzen lernen, wie viele Auftr\u00e4ge in angemessener Zeit zu schaffen sind. &#8220;Wenn ich ein Freelancer bin, passiert oft das folgende: Die ersten Wochen f\u00fchlen sich wunderbar frei an, wie Urlaub. Dann geht es los, dann h\u00e4ngst du an dem Projekt und das Projekt h\u00e4ngt an dir und irgendwann rennst du allen Projekten nur noch hinterher. Das ist keine Befreiung, sondern eine neue Abh\u00e4ngigkeit, die eine gro\u00dfe Gefahr darstellt f\u00fcr viele Leute, die das vorher nicht f\u00fcr sich durchdacht haben&#8221;, erkl\u00e4rt der Unternehmer. Das einzige, was dagegen hilft: &#8220;Wer Priorit\u00e4ten setzen kann, kann auch entscheiden, was er wegl\u00e4sst.&#8221;<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Autorin:<\/strong> Nora Schareika<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/erfolg\/beruf\/new-work-wie-man-wirklich-selbstbestimmt-arbeitet\/22712808.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">WirtschaftsWoche<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flexibles Arbeiten verspricht mehr Balance im Leben und mehr Produktivit\u00e4t im Job. Freiheit hei\u00dft aber nicht frei von Disziplin. Sechs [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":10382,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[10,537],"tags":[75],"class_list":["post-8814","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ki-und-digitale-transformation","category-new-ways-of-working-and-future-skills","tag-arbeiten-4_0-new-work"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8814"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8814\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}