{"id":8806,"date":"2026-05-30T09:28:15","date_gmt":"2026-05-30T09:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/wie-ein-empathischer-fuehrungsstil-begeisterung-fuer-neues-wecken-kann-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:15","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:15","slug":"wie-ein-empathischer-fuehrungsstil-begeisterung-fuer-neues-wecken-kann-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wie-ein-empathischer-fuehrungsstil-begeisterung-fuer-neues-wecken-kann-en\/","title":{"rendered":"Wie ein empathischer F\u00fchrungsstil Begeisterung f\u00fcr Neues wecken kann"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Es ist anstrengend, Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu \u00e4ndern. Deshalb tun sich Menschen mit Transformationsprozessen im Arbeitsalltag oft schwer. Ein empathischer F\u00fchrungsstil hilft Vorgesetzten, Bedenken innerhalb ihrer Teams abzubauen und Begeisterung f\u00fcr Neues zu wecken, erl\u00e4utert Tim van Wasen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Dell Technologies in Deutschland.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Die Digitalisierung und eine von Komplexit\u00e4t und Volatilit\u00e4t gepr\u00e4gte Wirtschaftswelt ver\u00e4ndern den Arbeitsalltag von Menschen in nie dagewesener Geschwindigkeit. Viele Besch\u00e4ftigte f\u00fchlen sich \u00fcberfordert und nicht ausreichend in Ver\u00e4nderungsprozesse eingebunden. Ihnen fehlt es daher an Motivation oder Energie, die digitale Transformation im Unternehmen mit voranzutreiben, wie auch eine <a href=\"https:\/\/www.dell.com\/de-de\/dt\/perspectives\/breakthrough.htm#tab0=0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie von Dell Technologies<\/a> zeigt.<\/p>\n<p>Langfristig kann es den Erfolg eines Unternehmens gef\u00e4hrden, wenn Teams beispielsweise neue Tools und Abl\u00e4ufe nicht annehmen oder Innovationsprojekte \u2013 unabsichtlich \u2013 ausbremsen. Ein empathischer F\u00fchrungsstil verhindert das, indem er die Anforderungen und Bed\u00fcrfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Was zeichnet ein Arbeitsumfeld aus, in dem sich Mitarbeitende wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlen und Ver\u00e4nderungen als etwas Positives erleben?<\/p>\n<h2>1. Freiheiten und Vertrauen:<\/h2>\n<p>Menschen sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens und zentrale Quelle von Innovation, ben\u00f6tigen aber Freiheiten und Vertrauen, um motiviert und produktiv zu bleiben. Statt sie tagt\u00e4glich ins B\u00fcro zu beordern und ihre Anwesenheit penibel zu kontrollieren, sollten Unternehmen ihnen flexible Arbeitsplatz- und Arbeitszeitmodelle bieten. Das erfordert nat\u00fcrlich Vertrauen, doch letztlich l\u00e4sst sich Arbeitsleistung ohnehin viel besser anhand der Arbeitsergebnisse bewerten statt nach der Zahl der im B\u00fcro abgesessenen Stunden.<\/p>\n<p>Zum Vertrauen z\u00e4hlt indes auch, sich auf die Erfahrung und das Fachwissen der Mitarbeitenden zu verlassen und ihnen ein selbstbestimmtes Arbeiten zu erm\u00f6glichen. Vorgesetzte, die ihren Teams mehr Entscheidungsfreiheit und Flexibilit\u00e4t bieten, sorgen so f\u00fcr mehr Kreativit\u00e4t, gute Ideen und Innovationen.<\/p>\n<h2>2. Sinnstiftende T\u00e4tigkeiten:<\/h2>\n<p>Langweilige und repetitive Aufgaben wirken auf Dauer demotivierend und k\u00f6nnen sogar krank machen. Wer immer nur die gleichen anspruchslosen Arbeitsschritte erledigt, erleidet fr\u00fcher oder sp\u00e4ter den sogenannten Bore-out und f\u00fchlt sich trotz eigentlich geringer Belastung st\u00e4ndig ersch\u00f6pft und ausgelaugt. Besser ist es, Mitarbeitende durch anspruchsvolle Aufgabenstellungen zu fordern \u2013 schlie\u00dflich wirkt kaum etwas so erf\u00fcllend wie die L\u00f6sung eines schwierigen Problems oder der Abschluss eines komplexen Projekts.<\/p>\n<p>Allerdings ben\u00f6tigen die Menschen daf\u00fcr moderne Tools, die ihnen den Austausch mit anderen Menschen erleichtern und stupide Arbeiten wie manuelle Daten\u00fcbertragungen abnehmen. Nur so k\u00f6nnen sie sich auf sinnstiftende T\u00e4tigkeiten und Aufgaben konzentrieren, die Kreativit\u00e4t, Wissen und Erfahrung erfordern.<\/p>\n<h2>3. Kommunikation auf Augenh\u00f6he:<\/h2>\n<p>In sehr hierarchisch gef\u00fchrten Unternehmen haben Mitarbeitende h\u00e4ufig das Gef\u00fchl, nicht geh\u00f6rt zu werden. Es f\u00e4llt Ihnen schwer, ihre Meinung zu \u00e4u\u00dfern oder Verbesserungsvorschl\u00e4ge zu machen, weil sie hierf\u00fcr keine Wertsch\u00e4tzung erfahren. Flache Hierarchien und Vorgesetzte, die sich als Verb\u00fcndete ihrer Teams verstehen, verhindern das. Sie geben ihren Teams jederzeit R\u00fcckendeckung und vermitteln Anerkennung f\u00fcr Engagement auch dann, wenn dieses nicht von Erfolg gekr\u00f6nt ist.<\/p>\n<p>Sie sprechen Fehler offen an und sehen diese als Chance f\u00fcr Verbesserungen, sodass sich Mitarbeitende trauen, Neues auszuprobieren und Innovationen durch mutige Entscheidungen voranzutreiben. Eine offene Kommunikation in alle Richtungen hilft Vorgesetzten, empathisch zu f\u00fchren und Konfliktpotenziale wie Druck und \u00dcberforderung, abweichende Meinungen oder unterschiedliche Erwartungshaltungen im Team rechtzeitig zu erkennen und aufzul\u00f6sen.<\/p>\n<h2>4. Chancengleichheit:<\/h2>\n<p>Jeder Mensch ist anders und bringt ganz eigene Erfahrungen und Arbeitsweisen in ein Unternehmen ein. Gruppen, in denen Mitarbeitende unterschiedlicher Herkunft sowie verschiedenen Alters, Geschlechts und beruflichen Werdegangs zusammenkommen, finden daher in der Regel kreativere und innovativere L\u00f6sungen als sehr gleichf\u00f6rmige Teams \u2013 ganz einfach, weil Vielfalt den Horizont erweitert und inspirierend wirkt.<\/p>\n<p>Allerdings m\u00fcssen Vorgesetzte dieser Vielfalt auch Rechnung tragen, indem sie Chancengleichheit schaffen und allen Teammitgliedern gleicherma\u00dfen zuh\u00f6ren. Ihre Worte und Taten bieten eine Richtschnur f\u00fcr andere und sind die Basis f\u00fcr den Teamzusammenhalt und ein offenes Miteinander.<\/p>\n<h2>Empathischer F\u00fchrungsstil \u2013 Fazit<\/h2>\n<p>Empathie und F\u00fchrung sind alles andere als ein Widerspruch, auch wenn Vorgesetzte das oft zu glauben scheinen. Genaugenommen ist Empathie sogar unverzichtbar, wenn es um die F\u00fchrung von Teams geht. Denn nur wer zuh\u00f6rt, vertraut, offen kommuniziert, Wertsch\u00e4tzung \u00e4u\u00dfert und Mitarbeitende aktiv unterst\u00fctzt, schafft ein Arbeitsklima, in dem sich alle wohlf\u00fchlen und das zu H\u00f6chstleistungen anspornt. Mit einem antiquierten F\u00fchrungsverst\u00e4ndnis k\u00f6nnen Unternehmen weder Transformationsprozesse erfolgreich umsetzen noch den War for Talents gewinnen.<\/p>\n<p><strong>Zur Person<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/tvanwasen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tim van Wasen<\/a> ist Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <a href=\"https:\/\/www.dell.com\/de-de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dell Technologies<\/a> Deutschland.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/empathischer-fuehrungsstil-begeisterung-wecken\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hrjournal.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist anstrengend, Gewohnheiten und Verhaltensweisen zu \u00e4ndern. Deshalb tun sich Menschen mit Transformationsprozessen im Arbeitsalltag oft schwer. 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