{"id":8789,"date":"2026-05-30T09:28:14","date_gmt":"2026-05-30T09:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/was-kommt-nach-der-krise-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:14","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:14","slug":"was-kommt-nach-der-krise-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/was-kommt-nach-der-krise-en\/","title":{"rendered":"Was kommt nach der Krise?"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Ja, es gibt eine Welt danach. Aber wie kann die f\u00fcr Unternehmen aussehen?<\/em><\/strong><br \/><strong><em>Und wie k\u00f6nnen Unternehmer Szenarien entwickeln, die ihnen aus der Krise helfen? Leadership-Experte G\u00fcnther Wagner zeigt in unserem Podcast auf, wie man \u00c4ngste und Stress hinter sich l\u00e4sst, ohne Scheuklappen denkt und neue, kreative Ans\u00e4tze findet.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Selten waren die Herausforderungen f\u00fcr Unternehmer so gro\u00df wie jetzt. \u201eRund 25 Prozent der Unternehmer und Unternehmerinnen stehen vor erheblichen finanziellen Problemen\u201c, sagt G\u00fcnther Wagner, Experte f\u00fcr Leadership und F\u00fchrung von virtuellen Teams. Da wird die Frage, wie man aus der Krise rauskommt, zu einem existenziellen Problem. F\u00fcr sich und f\u00fcr die Mitarbeiter. Aber wie schafft man es, in einer solchen Situation frei zu denken? Ohne Stress und Angst ein gel\u00f6stes Zukunftsbild zu entwickeln, das einem dabei hilft, die Zeit nach Corona f\u00fcr das Unternehmen optimal zu gestalten?<\/p>\n<h2>Das Undenkbare denken<\/h2>\n<p>G\u00fcnther Wagner r\u00e4t zu einem Gedankenspiel: einer Reise in die Zukunft. \u201eVersetzen Sie sich ins Fr\u00fchjahr 2021, vielleicht in den Mai\u201c, sagt Wagner. \u201eWir sitzen gemeinsam in einem Caf\u00e9 in der Sonne und reden dar\u00fcber, wo wir jetzt stehen. Was k\u00f6nnen wir r\u00fcckblickend auf die Krise sagen? Was k\u00f6nnen wir daraus gelernt haben? Und dann kreieren wir ein Bild: ohne Tabus, offen, wie ein K\u00fcnstler.\u201c<br \/>Wieso? Weil man nur so das Undenkbare denken kann, frei ist im Kopf \u2013 ohne diese stressbehaftete, verengte Sichtweise und den Scheuklappenblick, den wir in Angstsituationen aufsetzen. In der Zukunft haben wir die Hindernisse ja schon gemeistert und den Stress hinter uns gelassen. Dieses Erfolgsgef\u00fchl nutzen wir. \u201eUnd aus dieser Perspektive schauen wir zur\u00fcck und \u00fcberlegen uns: Welche Schritte m\u00fcsste man gegangen sein, um da anzukommen, wo wir jetzt sind\u201c, erkl\u00e4rt Wagner. \u201eRegnose\u201c nennt sich diese Technik. \u201eSie ist ein Wirklichkeitstraum \u2013 und das Gegenteil der Prognose.\u201c<br \/>Eine weitere Technik, die Wagner gerne einsetzt, ist die idiolektische Gespr\u00e4chsf\u00fchrung. \u201eWenn wir \u00fcber unser unternehmerisches Handeln reden, etwa, dass wir um Marktanteile k\u00e4mpfen, \u00e4hnelt das oft einer Kriegssprache\u201c, sagt Wagner. \u201eDie m\u00fcssen wir ablegen, ganz bewusst.\u201c Sobald man sich in anderen Sprachmustern bewegt, entstehen im Hirn neue Gedanken. Manchmal hilft es zus\u00e4tzlich, sich ein Bild vorzustellen: etwa von der letzten Bergbesteigung oder einem Segelt\u00f6rn. \u201eDabei ruft der Kopf ganz automatisch Dinge ab, an die wir ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h2>Aber funktionieren diese Techniken in jedem Betrieb?<\/h2>\n<p>Ja, meint Wagner. Vom Start-up bis zur Organisation mit einer Altersstruktur 50 plus hat er schon mit diesen Techniken gearbeitet. \u201eWichtig ist, dass Sie auch danach dranbleiben und einen Prozess aufsetzen, mit dem Sie das Bild umsetzen, das Sie entworfen haben.\u201c<br \/>Mehr zu G\u00fcnther Wagner und seinen spielerischen Ideen h\u00f6ren Sie im Podcast.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber den Autor<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/g\u00fcnther-wagner-consulting\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">G\u00fcnther Wagner<\/a> hat sein Leben immer wieder umgekrempelt \u2013 und das Leben ihn. Erst war er Offizier der Luftstreitkr\u00e4fte in der ehemaligen DDR und wurde dort ausgebildet, Krisenszenarien zu entwickeln und zu durchleben. Dann kam er im realen Kapitalismus an, arbeitete in unterschiedlichen Unternehmen in der Finanzwirtschaft. Nach dem Tsunami zog es ihn f\u00fcr vier Jahre nach Sri Lanka, wo er Hilfsprojekte leitete. Jetzt ber\u00e4t er Unternehmen und F\u00fchrungskr\u00e4fte.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/faktor-a.arbeitsagentur.de\/arbeitswelt-gestalten\/was-kommt-nach-corona-wege-aus-der-krise-finden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Faktor A &#8211; Das Arbeitgebermagazin<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, es gibt eine Welt danach. 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