{"id":8751,"date":"2026-05-30T09:28:12","date_gmt":"2026-05-30T09:28:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/superkraft-resilienz-mit-diesen-5-faktoren-staerken-sie-ihr-team-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:12","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:12","slug":"superkraft-resilienz-mit-diesen-5-faktoren-staerken-sie-ihr-team-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/superkraft-resilienz-mit-diesen-5-faktoren-staerken-sie-ihr-team-en\/","title":{"rendered":"Superkraft Resilienz: Mit diesen 5 Faktoren st\u00e4rken Sie Ihr Team!"},"content":{"rendered":"<div class=\"container-fluid\">\n<article class=\"row ba-richtext-content ba-copytext \">\n<div class=\"ba-content-main\">\n<p><strong>Kommen Sie mit uns ins Training und entdecken Sie f\u00fcnf einfache Resilienz-Booster f\u00fcr Ihr Team!<\/strong><\/p>\n<p>Krisen \u00fcber Krisen, gef\u00fchlt jagt eine die n\u00e4chste. Ob im Job oder Alltag, Menschen m\u00fcssen viel aushalten. Zuletzt schickten uns Fl\u00fcchtlingskrise, Covid-19-Pandemie, Inflation und Krieg unfreiwillig in ein regelrechtes Resilienz-\u201eBootcamp\u201c. Dazu kommt die Verunsicherung durch Digitalisierung, New Work und <a title=\"Zum Artikel\" href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/arbeitswelt-gestalten\/essensautomaten-und-kuenstliche-intelligenz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-analytics-track=\"true\" data-analytics-action=\"klick\" data-analytics-value=\" \" data-analytics-name=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/arbeitswelt-gestalten\/essensautomaten-und-kuenstliche-intelligenz \" data-analytics-category=\"link\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a>. Wieso gehen einige Menschen besser mit Krisen um, w\u00e4hrend andere verzweifeln oder scheitern? Woran liegt es, dass manche Teams im Job besser performen und leichter durch schwere Zeiten kommen als andere? Wieso ist Resilienz so wichtig, um ein erf\u00fclltes Leben zu f\u00fchren, privat wie beruflich? Und wie k\u00f6nnen Sie als F\u00fchrungskraft Ihr Team krisenfest machen?<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"container-fluid\">\n<section class=\"ba-tilerow\">\n<div class=\"col-lg-8 col-md-12 col-xs-12\">\n<section class=\"ba-tile\">\n<h2 class=\"ba-heading\">Resilienz Definition<\/h2>\n<div class=\"ba-copytext\">\n<p>Kennen Sie auch eine Person mit Nerven wie Drahtseile, die herausfordernde Situationen gelassen meistert und selbst bei gro\u00dfem Druck leistungsf\u00e4hig bleibt? An der einfach alles abzuprallen scheint?\u00a0<\/p>\n<p>Resilienz ist ein entscheidender Faktor, um beruflich erfolgreich zu sein und den oft stressigen Arbeitsalltag bravour\u00f6s zu meistern. Resilient zu sein bedeutet Belastungen auszuhalten, in schwierigen Situationen aus den eigenen Ressourcen zu sch\u00f6pfen und dabei auf einem leistungsf\u00e4higen Niveau zu bleiben. Sie wirkt wie ein <strong>seelisches Immunsystem<\/strong>, das uns hilft, Krisen durchzustehen oder sogar gest\u00e4rkt daraus hervorzugehen. Resiliente Personen reagieren unempfindlicher auf psychische Belastungen wie Stress oder Frust und flexibler auf Ver\u00e4nderungen. Diese psychische Widerstandskraft ist bei Menschen jedoch unterschiedlich stark ausgepr\u00e4gt.<\/p>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<div class=\"container-fluid\">\n<article class=\"row ba-richtext-content ba-copytext \">\n<div class=\"ba-content-main\">\n<p>H\u00f6rt sich alles unerreichbar und \u00fcbermenschlich an? Ja, es kann sehr schwer sein und wird nicht immer gelingen. Sonst w\u00e4ren wir keine Menschen.<\/p>\n<p>Schon die richtige Einstellung und der richtige Umgang mit Alltagssituationen trainieren unsere Resilienz und machen uns bestenfalls ein wenig st\u00e4rker. Besonders im Job kommt uns diese Kompetenz \u00a0dann in vielen Situationen zugute. Wenn man so will, ist sie eine <strong>Super-Soft-Skill<\/strong>!<\/p>\n<h2>Wie Resilienz und Stress zusammenh\u00e4ngen<\/h2>\n<p>Schon seit gut zehn Jahren k\u00f6nnen wir sehen, dass Krankschreibungen und Fr\u00fchverrentungen aufgrund von psychischen Erkrankungen deutlich zunehmen. Depression, <a title=\"Zum Artikel\" href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/arbeitswelt-gestalten\/burn-out-wenn-die-arbeit-krank-macht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-analytics-track=\"true\" data-analytics-action=\"klick\" data-analytics-value=\" \" data-analytics-name=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/arbeitswelt-gestalten\/burn-out-wenn-die-arbeit-krank-macht \" data-analytics-category=\"link\">Burn-out<\/a>, die Palette ist lang. Und das war schon vor Corona so.<\/p>\n<div class=\"container-fluid\">\n<article class=\"row ba-richtext-content ba-copytext \">\n<div class=\"ba-content-main\">\n<p>Als F\u00fchrungskraft haben Sie sich dabei bestimmt schon gefragt, was all die Seminare zum Thema \u201eStressmanagement\u201c bringen und was sie daraus am besten f\u00fcr sich und Ihr Team mitnehmen k\u00f6nnen. Unbestritten, solche Trainings sind hilfreich. Doch sie greifen zu kurz: Denn <strong>Resilienz ist mehr als blo\u00dfes Stressmanagement<\/strong>!<\/p>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n<div class=\"container-fluid\">\n<article class=\"row ba-richtext-content ba-copytext \">\n<div class=\"ba-content-main\">\n<p>Unternehmen m\u00fcssen sich vielmehr fragen, wie sie gute Bedingungen schaffen, durch die die Widerstandsf\u00e4higkeit ihres Personals gest\u00e4rkt wird. Im <a title=\"Zur Seite\" href=\"https:\/\/www.pwc.de\/de\/forensic-services\/global-crisis-survey.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-analytics-track=\"true\" data-analytics-action=\"klick\" data-analytics-value=\" \" data-analytics-name=\"https:\/\/www.pwc.de\/de\/forensic-services\/global-crisis-survey.html\" data-analytics-category=\"link\">Global Crisis and Resilience Survey 2023 der Wirtschaftspr\u00fcfungsgesellschaft PwC<\/a>\u00a0berichteten 83 Prozent der befragten F\u00fchrungskr\u00e4fte aus Deutschland, dass Resilienz zu ihren wichtigsten strategischen Priorit\u00e4ten geh\u00f6re. Von einer \u201e<strong>Resilienz-Revolution<\/strong>\u201c in einer \u201ePermakrise\u201c ist die Rede. Bei der Umsetzung hakt es allerdings, vor allem im internationalen Vergleich. Eine deutsche <strong>Resilienzkultur<\/strong>? Mangelware! Vielfach fehlt ein ganzheitlicher integrierter Resilienzansatz, der in Betrieb und Unternehmenskultur verankert ist. Vielfach wird hierzulande noch prim\u00e4r auf Technologie gesetzt, um sich gegen Cyberangriffe, Lieferkettenst\u00f6rungen, Klimawandel, Kriege, Fachkr\u00e4ftemangel &amp; Co. zu behaupten.<\/p>\n<p>Doch Resilienz zielt auf den Menschen, ist stets ganzheitlich zu betrachten. \u00dcber Technik und Zahlen hinaus darf hier die <strong style=\"font-weight: 400;\">Gesundheit und das Wohlergehen der Mitarbeitenden<\/strong> nicht au\u00dfer Acht gelassen werden. Resiliente F\u00fchrungskr\u00e4fte schaffen resiliente Unternehmen.<\/p>\n<p>Also, zur\u00fcck zu des Pudels Kern: Was macht Ihr Team widerstandsf\u00e4hig und st\u00e4rkt somit das \u201eImmunsystem\u201c Ihres Unternehmens?<\/p>\n<h2>Warum Resilienz Ihr Team stark macht<\/h2>\n<p>In der Psychologie ist Resilienz l\u00e4ngst das Top-Thema. \u00dcber Resilienzmodelle versucht die Resilienzforschung das komplexe Zusammenspiel von Resilienzfaktoren abzubilden. So gibt es sogenannte <strong style=\"font-weight: 400;\">S\u00e4ulen der Resilienz, mit denen Sie als F\u00fchrungskraft aktiv die Resilienz st\u00e4rken<\/strong>k\u00f6nnen. Und eine gezielte Resilienzf\u00f6rderung hat Potenzial f\u00fcr Ihr Team:<\/p>\n<ul>\n<li>Wohlbefinden, Zufriedenheit und Verbundenheit st\u00e4rken<\/li>\n<li>stressbedingte Erkrankungszahlen senken<\/li>\n<li>unn\u00f6tige \u00c4ngste nehmen<\/li>\n<li>Produktivit\u00e4t des Teams steigern \u2013 und somit die des ganzen Unternehmens.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Resiliente Teams sind also in der Lage, flexibler mit unerwarteten Situationen umzugehen und trotzdem ihre Ziele zu erreichen. Sie erholen sich eher von Misserfolgen und lernen aus Fehlern. Sie vertrauen darauf, Probleme und Krisen gemeinsam zu bew\u00e4ltigen und sie als Chance zur Entwicklung zu nutzen.<\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: 400;\">Wichtig:<\/strong> Ein resilientes Team entsteht dabei nicht einfach aus einer Ansammlung m\u00f6glichst resilienter Einzelpersonen. Das ist ein Irrglaube. Team-Resilienz entsteht erst dadurch, dass sich alle in der Vielfalt ihrer Kompetenzen, ihres Wissens und ihrer Bew\u00e4ltigungsstrategien f\u00fcr schwierige Situationen optimal erg\u00e4nzen.<\/p>\n<h2>5 (einfache) Resilienz-Booster f\u00fcr Ihr Team<\/h2>\n<p>Statt modischer Ingwer-Shots haben wir f\u00fcnf gesunde Booster mit Langzeitwirkung f\u00fcr Sie und Ihr Team parat. Nehmen Sie einen gro\u00dfen Schluck und starten Sie gemeinsam durch!<\/p>\n<h3>Booster 1: Kontrolle<\/h3>\n<p>Krisen sind wie autonomes Fahren. Und Kontrolle abgeben, das jagt geh\u00f6rig Angst ein. Auch im Job wollen Besch\u00e4ftigte m\u00f6glichst auf Sicht fahren und mitreden, wo es lang geht: K\u00f6nnen die Menschen im Team beeinflussen, wie sich ihre Lage entwickelt? Wer sp\u00fcrt, dass seine Handlungen etwas bewirken, der wird sich eher daf\u00fcr einsetzen, schwierige Zeiten gut zu \u00fcberstehen. Wer <strong>Kontroll\u00fcberzeugung<\/strong> im Team schaffen will, der spiegelt den Mitgliedern, was sie bewirkt haben und was sie bewirken k\u00f6nnen. Oder er gibt auch mal Kontrolle ab! Durch mehr <strong>Freiheit<\/strong> und <strong>Autonomie<\/strong> erlebt es sich zugleich kompetenter.<\/p>\n<p><strong>Agilit\u00e4t<\/strong> ist hierf\u00fcr zentral: So kann Ihr Team dynamisch, flexibel und selbstst\u00e4ndig auf unterschiedliche Situationen reagieren. Und, wer innerlich sicher und gefestigt ist, der reagiert proaktiv, weil er nicht von \u00c4ngsten gehemmt wird. Eine agile Arbeitsweise k\u00f6nnen Sie etablieren, indem Sie die richtigen Priorit\u00e4ten und Ziele setzen. Erlauben Sie eine selbst organisierte und flexible Anpassung von Arbeitsweise und Aufgabenverteilung in Krisen. Gew\u00e4hren Sie Mitspracherechte und Entscheidungsspielraum, um die <strong>Gestaltungs- und Improvisationsf\u00e4higkeit<\/strong> Ihres Teams zu f\u00f6rdern. Trainieren Sie zudem die <strong>Konflikt- und Kritikf\u00e4higkeit<\/strong>, denn auch das tr\u00e4gt dazu bei, die Resilienz und Agilit\u00e4t zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h3>Booster 2: Selbstwirksamkeit<\/h3>\n<p>&#8220;Zitat: \u201eOb Du denkst, Du kannst es oder Du kannst es nicht \u2013 Du wirst auf jeden Fall Recht behalten\u201c (Henry Ford, US-amerikanischer Erfinder und Automobilpionier)&#8221;\u00a0<\/p>\n<p>Artverwandt ist die Selbstwirksamkeitserwartung. Sie besagt, dass ein Mensch sp\u00fcrt, einer Situation gewachsen zu sein, weil er <strong>Vertrauen<\/strong> in seine eigenen F\u00e4higkeiten und Ressourcen hat. Er vertraut nicht ohnm\u00e4chtig auf Gl\u00fcck oder Zufall. Das f\u00fchrt dazu, dass er sich mehr reinh\u00e4ngt, weil er sich vergangene, erfolgreich gemeisterte Situationen vergegenw\u00e4rtigt und \u00fcberzeugt davon ist, auch neue oder \u00e4hnliche bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wer die Selbstwirksamkeit seiner Teammitglieder st\u00e4rken will, der l\u00e4sst sie daher gleich zu Beginn einer neuen Herausforderung sein <strong>Zutrauen<\/strong> sp\u00fcren. Er zeigt Vertrauen in die individuellen F\u00e4higkeiten und Kompetenzen seiner Mitarbeitenden, identifiziert und entwickelt diese weiter. Dies hilft den Teammitgliedern, ihre eigenen Ressourcen in schwierigen Zeiten zu nutzen und zur kollektiven Resilienz des Teams beizutragen. Und das sorgt wiederum f\u00fcr ein Gef\u00fchl von Kontrolle, nach dem Motto \u201eWir haben es selbst in der Hand!\u201c.<\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber<\/span><strong style=\"font-weight: 400;\">:<\/strong> Teams brauchen nicht nur in Krisenzeiten Best\u00e4rkung und <strong>Anerkennung<\/strong>: Das Selbstvertrauen sollten Sie vielmehr durch <strong>regelm\u00e4\u00dfige Gespr\u00e4che und konstruktives Feedback<\/strong> pushen. Reden Sie zu Beginn von Besprechungen \u00fcber Erreichtes und Fortschritte und geben Sie Kundenlob weiter. Gemeinsam \u00fcberstandene Krisen reflektieren und Erfolge feiern \u2013 auch das macht Ihr Team stark f\u00fcr alles, was noch kommt.<\/p>\n<h3>Booster 3: Optimismus<\/h3>\n<p>Positives Denken hat in der psychologischen Forschung einen gro\u00dfen Wert. Wer erwartet, dass die Zukunft gut wird und er aktiv etwas \u00e4ndern kann, der f\u00fchlt sich besser. Er kann das Jetzt h\u00e4ufig besser genie\u00dfen, weil er sich weniger sorgt. Das macht gesund und st\u00e4rkt die Leistungsf\u00e4higkeit. Holen Sie Ihr Team daher raus aus der \u201eOpfer-Haltung\u201c und verhindern Sie negative Gruppendynamiken, bevor sie entstehen. Wie? Fokussieren Sie auf Positives und gemeinsame Ziele statt auf Probleme, Komplikationen und Schuldzuweisungen. F\u00f6rdern Sie eine \u201eGestalter-Haltung\u201c, indem Sie Ihr Team zum <strong>Streben nach L\u00f6sungen<\/strong> ermuntern. Richten Sie den Blick immer wieder auf bestehende Handlungsm\u00f6glichkeiten. Und appellieren Sie an die <strong>Eigenverantwortung<\/strong>: Alle sollten sich ihrer Position innerhalb der Organisation und des Teams bewusst sein und dar\u00fcber, was sie selbst beitragen k\u00f6nnen \u2013 f\u00fcr ihr Unternehmen und f\u00fcr ihr Wohlbefinden. Das motiviert und macht stolz!<\/p>\n<p>Noch mehr als die drei vorherigen Resilienz-Booster, ist Optimismus der Stresskiller schlechthin. Wer ihn st\u00e4rken will, der sollte ihn nat\u00fcrlich vorleben und zeigen, damit er sich aufs Team \u00fcbertr\u00e4gt \u2013 aber mit <strong>Fingerspitzengef\u00fchl<\/strong>. Sch\u00f6nreden, totschweigen oder wegl\u00e4cheln sind kontraproduktiv. Denn Menschen haben einen untr\u00fcglichen Sensor f\u00fcr falsche Gute-Laune-B\u00e4ren. Alles, was sich unecht und aufgesetzt anf\u00fchlt, macht eher mies statt munter! Oder kommt sp\u00e4testens &#8220;hintenrum&#8221; \u00fcber Flurfunk und Konflikte zur\u00fcck ins Spiel.<\/p>\n<h3>Booster 4: Sicherheit<\/h3>\n<p>Hier schlie\u00dft sich der Kreis: Resilienz ist etwas Hochpers\u00f6nliches. Der Faktor f\u00fcr unseren \u201eResilienz-Quotienten\u201c ist der <strong>Neurotizismus<\/strong>. Dieses Pers\u00f6nlichkeitsmerkmal beschreibt unser individuelles Ma\u00df an emotionaler Stabilit\u00e4t und Selbstkontrolle. Das bedeutet: Es ist kurzfristig nicht ver\u00e4nderbar, gro\u00dfe Lebensereignisse k\u00f6nnen es aber beeinflussen. Wer einen ausgepr\u00e4gteren Neurotizismus-Wert hat, neigt demnach eher zu negativen Emotionen, ist schneller nerv\u00f6s oder \u00e4ngstlich und empfindet Stress st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Wer ein resilientes Team schaffen will, der geht speziell auf diese Menschen ein und gibt ihnen psychologische Sicherheit. Generell ist Sicherheit ein menschliches Grundbed\u00fcrfnis. Unwissenheit ist schwer auszuhalten. <strong>Transparenz<\/strong> ist hier der Schl\u00fcssel: Zeigen Sie Zukunftsperspektiven und Strategien auf. Geben Sie <strong>Orientierung<\/strong>, <strong>Sinn<\/strong><strong style=\"font-weight: 400;\"> <\/strong>und <strong>Ermutigung<\/strong>. Formulieren Sie Ziele und Meilensteine als Zwischenetappen, um Energie zu mobilisieren. Richten Sie den Blick immer wieder nach vorne. Definieren Sie \u2013 am besten gemeinsam \u2013 machbare Ziele entsprechend der <a href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/richtig-fuehren\/mitarbeitergespraeche-richtig-fuehren#smart-methode\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-analytics-track=\"true\" data-analytics-action=\"klick\" data-analytics-value=\" \" data-analytics-name=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/richtig-fuehren\/mitarbeitergespraeche-richtig-fuehren#smart-methode\" data-analytics-category=\"link\">SMART-Regel<\/a>, damit sich Forstschritte besser erkennen lassen. Wer wei\u00df, was auf ihn zukommt, kann es auch eher akzeptieren und realistischer einsch\u00e4tzen. Drum steuern Sie Ihre Mitarbeitenden sicher und vorausschauend durch unruhige Zeiten, mit einer gemeinsamen Vision, Empathie und Geduld!<\/p>\n<h3>Booster 5: Verbundenheit<\/h3>\n<p>Verbundenheit gilt als einer der st\u00e4rksten Motivatoren \u00fcberhaupt. Nichts hilft in Krisen also besser, als das Gef\u00fchl der <strong>gegenseitigen Unterst\u00fctzung und Gemeinschaft<\/strong>. Nutzen Sie diese Erkenntnis, indem Sie Hilfe anbieten und f\u00fcr Gemeinschaftserlebnisse im Team sorgen. F\u00f6rdern Sie die Zusammenarbeit und Kommunikation, insbesondere, wenn Teammitglieder im Homeoffice arbeiten. Loyalit\u00e4t, Respekt und Wertsch\u00e4tzung sind hier das A und O. Nur in einer <strong>Vertrauenskultur<\/strong>, in der niemand Angst hat, ungew\u00f6hnliche Vorschl\u00e4ge zu machen oder \u00fcber Fehler zu sprechen, k\u00f6nnen Kreativit\u00e4t und Innovation entstehen. \u00dcber einen offenen Austausch f\u00fchlen sich Einzelne zudem weniger allein und k\u00f6nnen besonders in schweren Zeiten die emotionale Kraft der Gruppe erfahren. Sprechen Sie auch offen dar\u00fcber, was Ihnen selbst zu schaffen macht. Echtes Interesse und F\u00fcrsorge helfen zugleich bei der emotionalen Verarbeitung kritischer Situationen und der Akzeptanz des Geschehenen.<\/p>\n<p>Um die Resilienz zu f\u00f6rdern, sollten alle Teammitglieder ferner ein klares Verst\u00e4ndnis der gemeinsamen Ziele, Erwartungen und der individuellen Verantwortlichkeiten haben. Eine <strong style=\"font-weight: 400;\">klare <\/strong><strong>Kommunikation<\/strong> hilft hier, Missverst\u00e4ndnisse zu minimieren und in schwierigen Zeiten fokussiert und zielgerichtet zu bleiben. Regelm\u00e4\u00dfige Team-Meetings bieten einen offenen Raum f\u00fcr den Austausch von Ideen, Bedenken und Herausforderungen und erm\u00f6glichen die gegenseitige Hilfe und L\u00f6sungsfindung. Auch typengerechte Brainstorming-Sitzungen und Teamprojekte k\u00f6nnen dabei helfen, den <strong style=\"font-weight: 400;\">Teamgeist<\/strong> zu st\u00e4rken. Erm\u00f6glichen Sie Mentoring-Beziehungen innerhalb Ihres Teams, bei denen erfahrene Teammitglieder ihr Wissen und ihre Erfahrungen an weniger erfahrene Mitglieder weitergeben. Dies alles f\u00f6rdert nicht nur den Wissensaustausch und das gegenseitige Wachstum, sondern st\u00e4rkt letztlich das Wir-Gef\u00fchl.<\/p>\n<h2>Wie Sie als F\u00fchrungskraft selbst gest\u00e4rkt durch Krisen gehen<\/h2>\n<p>Bevor Sie Ihr Team nun ins Resilienz-Training schicken, sollten Sie sich auch regelm\u00e4\u00dfig selbst kleine \u201eCheck-Ups\u201c g\u00f6nnen, um Ihre Resilienz zu pushen! Das geht mit diesen <strong>Tipps<\/strong>:<\/p>\n<p><strong>Vorbild sein:<\/strong> Verinnerlichen Sie die Resilienzfaktoren. Leben Sie den richtigen Umgang mit Stress vor. Trainieren Sie selbst best\u00e4ndig Ihren &#8220;Resilienzmuskel&#8221;! Das kann \u00fcber ein professionelles Resilienz-Coaching, Resilienz-Training oder eine Weiterbildung gelingen.<\/p>\n<p><strong>Achtsamkeit<\/strong><strong style=\"font-weight: 400;\">:<\/strong> Psyche und K\u00f6rper sind eng verbunden. Deshalb ist Regeneration zentral, um Ihr Stresslevel zu reduzieren und leistungsf\u00e4hig zu bleiben. Neben Sport k\u00f6nnen Hobbys oder gezielte Atem\u00fcbungen helfen. Folgen Sie hier aber nicht zwanghaft irgendwelchen Ratschl\u00e4gen, sondern finden Sie Ihre pers\u00f6nliche Methode, die Ihnen guttut.<\/p>\n<p><strong>Gute Selbstkontrolle<\/strong><strong style=\"font-weight: 400;\">:<\/strong> Regulieren Sie Ihre negativen Emotionen und versuchen Sie, Ihre Impulse zu kontrollieren. Geben Sie Stress nicht ungefiltert an Ihr Team weiter, sondern agieren Sie auch in schweren Situationen als gelassenes Vorbild.<br \/><strong style=\"font-weight: 400;\">Gewissenhaftigkeit:<\/strong> \u00dcbernehmen Sie Verantwortung f\u00fcr Fehler und ergreifen Sie Ma\u00dfnahmen, um Probleme zu l\u00f6sen. Laden Sie die Schuld nicht bei sich und anderen ab.<\/p>\n<p><strong>Reflexion<\/strong><strong style=\"font-weight: 400;\">:<\/strong> Innehalten, nachdenken statt losballern \u2013 gerade in Krisen ist das wichtig. Damit gelingt es Ihnen eher, eine negative Situation zu kontrollieren und zu beeinflussen \u2013 und Sie sch\u00e4tzen Ausma\u00df und Tragweite einer Krise realistischer ein.<\/p>\n<p><strong>Dankbarkeit<\/strong><strong style=\"font-weight: 400;\">:<\/strong> Zudem k\u00f6nnen Sie resilienter werden, indem Sie reflektieren, wof\u00fcr Sie im Leben dankbar sind. Konzentrieren Sie sich auf positive statt auf negative Gef\u00fchle und machen Sie so einen wichtigen Schritt, Ihre mentale Gesundheit zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>In Krisen reagieren Menschen sehr verschieden: von totaler Verleugnung, L\u00e4hmung, Bewusstsein bis Panik. Nat\u00fcrlich ist das auch tagesformabh\u00e4ngig. Behalten Sie Ihr Team also stets im Blick! Team-Resilienz beginnt zwar beim Einzelnen, endet aber bei Ihnen als F\u00fchrungskraft und strahlt bestenfalls aufs ganze Unternehmen aus. Resiliente Teams k\u00f6nnen nicht nur die Gefahren und Risiken unserer schnelllebigen Arbeitswelt minimieren, sondern sogar neue Chancen und M\u00f6glichkeiten entdecken. Das geht nicht ad-hoc, sondern ist ein Prozess, bei dem sich alle reflektieren und weiterentwickeln wollen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><em><strong style=\"font-weight: 400;\">Kurz: Resilienz will gelernt und gepflegt werden, damit sie ihre volle Superkraft entfaltet!<\/strong><\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><strong><em>Zur Autorin<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/katja-feuerstein-bab745261\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katrin Feuerstein<\/a> &#8211; Referentin f\u00fcr Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit bei Institut f\u00fcr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong style=\"font-weight: 400;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.arbeitsagentur.de\/faktor-a\/richtig-fuehren\/resilienz-im-team-staerken?mtm_campaign=reg2024&amp;mtm_source=newsletter&amp;mtm_medium=email&amp;mtm_content=09_richtig-fuehren_resilienz_artikel&amp;mtm_group=faktora\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faktor A &#8211; Das Arbeitgebermagazin<\/a><\/strong><\/p>\n<\/article>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/article>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kommen Sie mit uns ins Training und entdecken Sie f\u00fcnf einfache Resilienz-Booster f\u00fcr Ihr Team! Krisen \u00fcber Krisen, gef\u00fchlt jagt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5914,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1090,10],"tags":[438],"class_list":["post-8751","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ai-and-digital-transformation","category-ki-und-digitale-transformation","tag-fuhrung-leadership-resilienz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8751","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8751"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8751\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}