{"id":8705,"date":"2026-05-30T09:28:08","date_gmt":"2026-05-30T09:28:08","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/pinflex-flexibel-arbeiten-teamspirit-foerdern-bei-pinterest-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:08","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:08","slug":"pinflex-flexibel-arbeiten-teamspirit-foerdern-bei-pinterest-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/pinflex-flexibel-arbeiten-teamspirit-foerdern-bei-pinterest-en\/","title":{"rendered":"PinFlex: Flexibel arbeiten, Teamspirit f\u00f6rdern bei Pinterest"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Wie flexible Arbeit f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teams gelingen kann, schildert Martin Bardeleben, Country Manager DACH bei Pinterest, am Beispiel des Arbeitsmodells PinFlex. Hier kommen seine Empfehlungen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Homeoffice und flexibles Arbeiten sind mittlerweile zum Standard avanciert und werden vielerorts auch nach der Wiederer\u00f6ffnung der B\u00fcros von Unternehmen weiterhin beibehalten. F\u00fchrungskr\u00e4fte sehen sich dabei neuen Herausforderungen und Fragen gegen\u00fcbergestellt, zum Beispiel, wie sie diese neue Flexibilit\u00e4t beibehalten k\u00f6nnen und dabei weiterhin Teamspirit und eine effektive Zusammenarbeit f\u00f6rdern. Bei Pinterest hat man auf die neuen Bedingungen mit der Einf\u00fchrung des neuen Arbeitsmodells <a href=\"https:\/\/www.pinterestcareers.com\/pinflex\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PinFlex<\/a> reagiert.<\/p>\n<h2>Unterschiedliche Erwartungshaltungen erkennen<\/h2>\n<p>Synchron-hybrid, Statisch-hybrid, voll flexibel bis Homeoffice first \u2013 von dem einstigen Office-First-Ansatz und dem klassischen \u201c9 to 5\u201d ist knapp drei Jahre nach Ausbruch der Pandemie nicht mehr viel \u00fcbrig. Unternehmen mussten sich in kurzer Zeit an neue, virtuelle Formen der Zusammenarbeit anpassen und haben mittlerweile die Vorteile von flexiblem Arbeiten zu sch\u00e4tzen gelernt.\u00a0Das zeigen aktuelle Studien: 65 Prozent der Arbeitnehmerinnen \/ Arbeitnehmer in Deutschland honorieren die Flexibilit\u00e4t bei der Arbeitseinteilung und 78 Prozent w\u00fcnschen sich, langfristig mehr aus dem Homeoffice zu arbeiten (<a href=\"https:\/\/www.pwc.de\/de\/real-estate\/pwcs-real-estate-institute\/home-bleibt-office.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PWC, 2021<\/a>).<\/p>\n<p>Diesen Erwartungshaltungen der Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter gegen\u00fcber steht in vielen F\u00e4llen die Sicht einer F\u00fchrungskraft, die f\u00fcr Stabilit\u00e4t, Kontinuit\u00e4t und Produktivit\u00e4t in den Teams verantwortlich ist. 66 Prozent empfinden, dass die F\u00fchrung ihrer Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter durch Remote-Arbeit und Homeoffice deutlich schwerer geworden ist (<a href=\"https:\/\/www.hays.de\/lp\/auswirkungen-der-corona-pandemie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hays, 2021<\/a>). Dazu z\u00e4hlen die Sorge vor Missverst\u00e4ndnissen (zum Beispiel in Chats), unbemerkt aufkommende Konflikte und Spannungen im Team, negative Stimmung und nachlassender Teamgeist.<\/p>\n<h2>Wie flexible Arbeit gelingen kann<\/h2>\n<p>Ein L\u00f6sungsansatz, den wir bei Pinterest mit unserem Arbeitsmodell PinFlex verfolgen, ist es, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch flexibler ihre Arbeitsstrukturen selbst gestalten k\u00f6nnen, beispielsweise durch die Wahl des Arbeitsortes und die Einteilung ihrer Arbeitszeiten. Hier geht es im Kern darum, die Teams durch Flexibilit\u00e4t zu mehr Eigenverantwortung und ergebnisorientiertem Arbeiten zu bef\u00e4higen.<\/p>\n<p>Wir sind der \u00dcberzeugung, dass die Arbeit dabei die Art der Zusammenarbeit bestimmen sollte, anstatt Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern eine bestimmte Anzahl an Tagen zuzuweisen, die sie ins B\u00fcro kommen m\u00fcssen. Bei T\u00e4tigkeiten, die von einem beliebigen Ort aus ausgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, haben Pinterest-Mitarbeiterinnen \/ -Mitarbeiter die M\u00f6glichkeit, zu entscheiden, ob sie in einem Pinterest-B\u00fcro, bei sich zu Hause oder an einem anderen Standort arbeiten m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Ein solcher Ansatz erfordert ein neues Mindset, konkrete Richtlinien zur Kommunikation und ein Angebot von Methoden zur Bearbeitung unterschiedlicher Aufgaben.<\/p>\n<h2>1. Von der Aktivit\u00e4tsorientierung zur Ergebnisorientierung<\/h2>\n<p>F\u00fcr viele F\u00fchrungskr\u00e4fte war die physische Anwesenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort lange Zeit ein zentrales Kriterium f\u00fcr die Zusammenarbeit. F\u00fchrungskr\u00e4fte konnten jederzeit mit ihren Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern in direkten Austausch gehen. Bei flexiblen Arbeitsmodellen m\u00fcssen Vorgesetzte lernen, ihren F\u00fchrungsstil st\u00e4rker an Ergebnissen auszurichten und weniger auf die Aktivit\u00e4ten ihrer Kolleginnen und Kollegen: Indem Sie mit Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern gemeinsam klare Ziele und realistische Fristen festlegen, stellen Sie nicht nur das Engagement der Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter sicher, sondern vor allem die erw\u00fcnschte Leistung.<\/p>\n<p>Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f\u00fchlen sich motivierter, definierte Meilensteine zu erreichen \u2013 nicht nur aus einer beruflichen, sondern auch aus einer emotionalen Motivation heraus. Sie identifizieren sich st\u00e4rker mit dem Projekt und versuchen, ihr Bestes zu geben.<\/p>\n<h2>2. Anforderungen von Projekten immer wieder neu definieren<\/h2>\n<p>Nicht alle Aufgaben eignen sich f\u00fcr alle Arten von Flexibilit\u00e4t, und das kann ein Teil des Dialogs mit den Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern sein. Gemeinsam k\u00f6nnen im Team Projekte und Aufgaben besprochen und \u00fcberlegt werden, welche davon sich f\u00fcr Einzelarbeit eignen und welche von der Anwesenheit vor Ort profitieren. Indem sie dies selbst diskutieren und erarbeiten, k\u00f6nnen Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter daf\u00fcr sensibilisiert werden, dass es auch in einem Fully-Remote System wichtig ist, zu bestimmten Zeitpunkten pers\u00f6nlich zusammenzukommen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis k\u00f6nnen beispielsweise festgelegte Anwesenheitstage bei Planungs-Meetings sein, kollaboratives Arbeiten an abteilungs\u00fcbergreifenden Projekten oder auch kulturf\u00f6rdernde Events. Bei Pinterest gibt es bereits seit acht Jahren die interne und branchenweit einzigartige Mitarbeiter \/-innenveranstaltung <a href=\"https:\/\/newsroom.pinterest.com\/en\/post\/knit-con-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Knit Con<\/a>.<\/p>\n<p>An zwei Tagen im Jahr kommen unsere Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter weltweit an verschiedenen Standorten zusammen, um sich inspirieren zu lassen, voneinander zu lernen und gemeinsam kreativ zu werden und so das Gemeinschaftsgef\u00fchl untereinander zu st\u00e4rken.<\/p>\n<h2>3. Mit Kolleginnen \/ Kollegen \u00fcber flexible Arbeit sprechen<\/h2>\n<p>F\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte gilt es, zuzuh\u00f6ren und Feedback kontinuierlich aufzunehmen, aber auch Erwartungen zu managen und klar zu kommunizieren, was m\u00f6glich ist und was nicht. Vielen F\u00fchrungskr\u00e4ften ist es unangenehm, das Thema Flexibilit\u00e4t offen mit ihren Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern anzusprechen. Sie bef\u00fcrchten, dass sie Erwartungen wecken, die sie nicht erf\u00fcllen k\u00f6nnen, Konflikte zwischen den Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern verursachen oder dass die Produktivit\u00e4t ihres Teams beeintr\u00e4chtigt wird.<\/p>\n<p>Managerinnen \/ Manager, die sich auf nicht-traditionelle Arbeitsregelungen einlassen, best\u00e4tigen jedoch immer wieder, dass mehr Flexibilit\u00e4t zu mehr Kreativit\u00e4t, Produktivit\u00e4t und Loyalit\u00e4t f\u00fchrt. Dabei ist eine ehrliche und transparente Kommunikation die Voraussetzung. Die neuen Arbeitsstrukturen m\u00fcssen sich in jedem Unternehmen neu ordnen und sehen \u00fcberall etwas anders aus.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann man sagen, dass moderne Arbeitsmodelle, wie wir sie durch die Pandemie kennengelernt haben, f\u00fcr alle Beteiligten zun\u00e4chst Herausforderungen, aber vor allem viele Chancen und Potenziale mit sich bringen. Unternehmen, die einen passenden Rahmen vorgeben und ihre F\u00fchrungskr\u00e4fte dazu bef\u00e4higen, neue Modelle anzunehmen, zu f\u00f6rdern und ihnen die Vorteile darlegen, k\u00f6nnen sich langfristig \u00fcber mehr Eigenverantwortung und Motivation im Team freuen und profitieren langfristig von der Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter.\u00a0Sie werden damit au\u00dferdem attraktiver f\u00fcr einen noch gr\u00f6\u00dferen, globalen Talentpool und werden im Wettbewerb um die besten K\u00f6pfe im Vorteil sein.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber den Autor<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/martin-bardeleben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Martin Bardeleben<\/a> ist Country Manager DACH bei <a href=\"https:\/\/www.pinterest.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pinterest<\/a>. In dieser Funktion ist er unter anderem f\u00fcr die Leitung des Sales Teams und die enge Zusammenarbeit mit Werbetreibenden und Agenturen verantwortlich, um das Anzeigengesch\u00e4ft von Pinterest in Deutschland weiter auszubauen. Vor seiner T\u00e4tigkeit bei Pinterest leitete er Googles Consumer Marketing f\u00fcr Devices &amp; Services in DACH, mit Sitz in Hamburg. Davor war Bardeleben bei Philips Consumer Lifestyle als Country Director Austria t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/pinflex-teamspirit-foerdern-bei-pinterest\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hrjournal.de<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie flexible Arbeit f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teams gelingen kann, schildert Martin Bardeleben, Country Manager DACH bei Pinterest, am Beispiel des [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5686,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1090,10],"tags":[392],"class_list":["post-8705","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ai-and-digital-transformation","category-ki-und-digitale-transformation","tag-arbeiten-4_0-arbeitswelten-flexibles-arbeiten-home-office-new-work-remote-work"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8705","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8705"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8705\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8705"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8705"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8705"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}