{"id":8671,"date":"2026-05-30T09:28:06","date_gmt":"2026-05-30T09:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/mit-diesen-themen-sprechen-arbeitgeber-frauen-an-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:06","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:06","slug":"mit-diesen-themen-sprechen-arbeitgeber-frauen-an-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/mit-diesen-themen-sprechen-arbeitgeber-frauen-an-en\/","title":{"rendered":"Mit diesen Themen sprechen Arbeitgeber Frauen an"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-sm-offset-1\"><em><strong>Weiblichen Fachkr\u00e4ften ist eine Vertrauenskultur am Arbeitsplatz wichtiger als M\u00e4nnern. Auch Gehaltstransparenz und K\u00fcnstliche Intelligenz bewerten sie anders als ihre m\u00e4nnlichen Kollegen. Wenn Unternehmen gezielt Frauen an Bord holen wollen, sollten sie ihr Employer Branding anpassen. Darauf deutet eine Studie hin.<\/strong><\/em><\/p>\n<div class=\"col-sm-1 social-media-buttons social-media-buttons-height\">\n<div id=\"socialShareContainer\" class=\"social-share-container \" data-link=\"com.haufe.portals.contentbeans.text.NewsImpl$$[id=618546]\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"col-sm-offset-1\">\n<p>Die W\u00fcnsche und Erwartungen von weiblichen Fachkr\u00e4ften unterscheiden sich von denen ihrer m\u00e4nnlichen Kollegen. Das best\u00e4tigt eine repr\u00e4sentative Studie des Marktforschungsinstituts Bilendi im Auftrag von Meinestadt.de. Insgesamt 3.000 Fachkr\u00e4fte mit Berufsausbildung wurden befragt.<\/p>\n<h2>Vertrauenskultur als zentraler Faktor im Employer Branding<\/h2>\n<p>76 Prozent der Frauen sagen, dass ihnen Vertrauen im beruflichen Umfeld sehr wichtig ist. Das gilt aber nur f\u00fcr 66 Prozent der M\u00e4nner. Die unterschiedlichen Erwartungen an eine gute Vertrauenskultur beginnen schon vor dem ersten Arbeitstag: 36 Prozent der Frauen finden es wichtig, dass Unternehmen klare Werte und Leitlinien kommunizieren. Bei den M\u00e4nnern sind es 31 Prozent. Auch ein sympathisches Auftreten in Stellenanzeigen ist Frauen (44 Prozent) wichtiger als M\u00e4nnern (35 Prozent). Und mehr Frauen (36 Prozent) als M\u00e4nner (30 Prozent) legen Wert auf einen Probearbeitstag.<\/p>\n<h2>Wertsch\u00e4tzung und Menschlichkeit sind gefragt<\/h2>\n<p>Wertsch\u00e4tzung ist geschlechts\u00fcbergreifend der am h\u00e4ufigsten genannte Aspekt einer Vertrauenskultur, wobei er Frauen etwas wichtiger ist (55 Prozent) als M\u00e4nnern (52 Prozent). Au\u00dferdem legen 39 Prozent der Frauen Wert darauf, im Job sie selbst sein zu k\u00f6nnen, und betonen damit deutlicher als M\u00e4nner (30 Prozent), dass ihnen Menschlichkeit am Arbeitsplatz wichtig ist.<\/p>\n<p>\u00c4hnliche Unterschiede zeigen sich bei den Sichtweisen zu eigenst\u00e4ndigem und selbstbestimmtem Arbeiten: 41 Prozent der Frauen, aber nur 37 Prozent der M\u00e4nner finden das wichtig. Das sind Themen, die die Arbeitgeber in den n\u00e4chsten Jahren sicherlich besch\u00e4ftigen werden, denn die Mehrheit aller Befragten (72 Prozent) ist der Ansicht, dass eine vertrauensvolle Kultur im Unternehmen in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird.<\/p>\n<h2>Employer Branding: Gehaltstransparenz als Magnet<\/h2>\n<p>W\u00e4hrend sich 67 Prozent der M\u00e4nner dabei wohlf\u00fchlen, ihr Gehalt in der Bewerbung zu nennen, sind es bei den Frauen nur 55 Prozent. Auch f\u00fcr ihren Wert einzustehen und das Gehalt zu verhandeln, f\u00e4llt M\u00e4nnern deutlich leichter als Frauen: 61 Prozent der Frauen gaben an, kein Problem mit Gehaltsverhandlungen zu haben. Bei den M\u00e4nnern sind es 75 Prozent.<\/p>\n<p>Unter Kolleginnen und Kollegen offen \u00fcber Gehalt zu sprechen, ist f\u00fcr viele Fachkr\u00e4fte immer noch schwierig: 54 Prozent der Frauen sagen im Kollegenkreis nicht, was sie verdienen, bei den M\u00e4nnern sind es 50 Prozent. Trotz des immer noch deutlich existierenden Gender Pay Gaps f\u00e4llt die Differenz in puncto Gehaltszufriedenheit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gering aus: 48 Prozent der Frauen f\u00fchlen sich nicht angemessen bezahlt. Bei den M\u00e4nnern sind es 43 Prozent.<\/p>\n<p>Welche Rolle spielt das Gehalt bei der Mitarbeiterbindung? 26 Prozent der Frauen w\u00fcrden ihren Arbeitgeber nicht f\u00fcr eine Gehaltssteigerung verlassen, aber nur 21 Prozent der M\u00e4nner.<\/p>\n<h2>Frauen haben mehr Angst vor K\u00fcnstlicher Intelligenz<\/h2>\n<p>46 Prozent der M\u00e4nner geben an, dass K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ihnen Angst macht, bei Frauen sind es 59 Prozent. Die weiblichen Befragten sagen zudem, dass sie weniger vertraut sind mit KI: 63 Prozent haben zwar schon mal von KI geh\u00f6rt, diese aber noch nicht angewendet. Bei M\u00e4nnern liegt der Anteil bei 59 Prozent. Regelm\u00e4\u00dfige Nutzer von KI sind 13 Prozent der M\u00e4nner, im Vergleich zu sieben Prozent der Frauen. Und der Aussage &#8220;Ich habe die notwendigen F\u00e4higkeiten, um KI in meinem Job optimal nutzen zu k\u00f6nnen&#8221; stimmen nur 33 Prozent der Frauen zu, aber 46 Prozent der M\u00e4nner.<\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.haufe.de\/personal\/hr-management\/employer-branding-so-sprechen-arbeitgeber-gezielt-frauen-an_80_618546.html?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">haufe.de<\/a><\/em><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiblichen Fachkr\u00e4ften ist eine Vertrauenskultur am Arbeitsplatz wichtiger als M\u00e4nnern. 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