{"id":8665,"date":"2026-05-30T09:28:06","date_gmt":"2026-05-30T09:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/mal-ehrlich-3-gruende-warum-bewerber-und-arbeitgeber-das-schauspiel-beenden-sollten-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:06","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:06","slug":"mal-ehrlich-3-gruende-warum-bewerber-und-arbeitgeber-das-schauspiel-beenden-sollten-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/mal-ehrlich-3-gruende-warum-bewerber-und-arbeitgeber-das-schauspiel-beenden-sollten-en\/","title":{"rendered":"Mal Ehrlich! 3 Gr\u00fcnde, warum Bewerber UND Arbeitgeber das Schauspiel beenden sollten"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Bewerber f\u00e4rben ihre Lebensl\u00e4ufe sch\u00f6n, Arbeitgeber versprechen ihnen mit Jobs voller Feelgood das Blaue vom Himmel. Warum beide Seiten das Schauspiel beenden und freiwillig ihre Hosen runterlassen sollten.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wenn Sie bereits zu meinen treuen Lesern z\u00e4hlen, dann wissen Sie, dass ich ein gro\u00dfer Fan von Ehrlichkeit im Bewerbungsprozess bin: Mit einem Lebenslauf ohne L\u00fcckenf\u00fcllerei und Sch\u00f6nw\u00e4scherei, mit Klarheit im Anschreiben und einem Gespr\u00e4ch als echter Dialog auf Augenh\u00f6he. Es geht um ein Kennenlernen zwischen Menschen, die in den n\u00e4chsten Jahren gut zusammen arbeiten m\u00f6chten. Als Bewerber und auch Recruiter werden Sie mir vermutlich zustimmen: Je besser sich beide Seiten vor der Unterzeichnung kennenlernen, umso h\u00f6her die Wahrscheinlichkeit, dass es ein guter Vertragsabschluss wird. Soweit die Theorie.<\/p>\n<h2>Falsches Schauspiel oder echtes Kennenlernen?<\/h2>\n<p>Neulich sa\u00df mir im Coaching ein Bewerber gegen\u00fcber, der mir \u00fcber seinen Lebenslauf erkl\u00e4rte, die letzten vier Jahre seien gesch\u00f6nt. Darunter eine T\u00e4tigkeit, in der er gar nicht gearbeitet habe. Die private Situation sei in dieser Zeit sehr schwierig gewesen, aber das k\u00f6nne er ja nicht schreiben. Am n\u00e4chsten Tag sehe ich einen anderen Lebenslauf, in dem zuletzt zwei kurze Besch\u00e4ftigungszeiten von drei und f\u00fcnf Monaten aufgef\u00fchrt sind. Sie habe zweimal die Probezeit nicht \u00fcberstanden, sagt meine Klientin. Ob sie mit so einem Lebenslauf \u00fcberhaupt irgendwo noch eine Chance habe, m\u00f6chte sie wissen.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite h\u00f6re ich von Arbeitgebern, die aus Bewerbungsgespr\u00e4chen reinste Verkaufsveranstaltungen machen. Sie malen Jobs samt Chef und Team in den buntesten Farben aus, preisen ihre mehrfach ausgezeichnete Feelgood-Kultur an und versprechen flache Hierarchien mit reichlich Gestaltungsspielraum und unendlichem Entwicklungspotenzial. Eine gute \u201eCandidate Experience\u201c sei heute entscheidend, erkl\u00e4rte mir neulich ein Personaler. Die Marketing-Maschinerie ist in die HR-Abteilungen eingezogen und produziert schillernde Fassaden, die ihresgleichen suchen, wenn ich dahinter schaue, wie es in diesen Unternehmen wirklich zugeht.<\/p>\n<p>Es kommt mir so vor, als schaukeln sich beide Seiten gerade gegenseitig auf. Es wird flei\u00dfig gesch\u00f6nt, vertuscht und mitunter sogar gelogen. Warum soll ich ehrlich sein und mich \u00f6ffnen, fragt mich der Bewerber, wenn Arbeitgeber nur ihre Standardfragen abspulen und auf meine Fragen ausweichen? Warum sollen wir einem Kandidaten sagen, wie schwierig der Chef ist und welche Herausforderungen im Job auf ihn wirklich warten, wir haben doch schlie\u00dflich Fachkr\u00e4ftemangel, beklagt der Arbeitgeber.<\/p>\n<p>Ich bin der Meinung, es wird Zeit, das Schauspiel zu beenden und auf beiden Seiten freiwillig die Hosen runterzulassen. Da Sie diesen Text vermutlich als Bewerber lesen, fangen Sie doch damit an. Sie werden sehen, dass es auch eine Wirkung auf die Menschen hat, auf die Sie in Unternehmen treffen. Falls Sie als Personaler auf diesen Artikel geklickt haben, k\u00f6nnen Sie die folgenden Aspekte ebenso auf Ihre Arbeit \u00fcbertragen und lesen weiter unten, was Sie als Arbeitgeber f\u00fcr mehr Klarheit und Ehrlichkeit im Recruitingprozess tun k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Drei Gr\u00fcnde, als Bewerber UND Arbeitgeber freiwillig die Hosen runterzulassen<\/h2>\n<h2>1 | Selbstbild: Nackte Wahrheit schafft eigene Klarheit<\/h2>\n<p>Bevor Sie sich als Bewerber einem neuen Arbeitgeber pr\u00e4sentieren, sollten Sie bei sich selbst beginnen. Denn wie wollen Sie einem Personaler oder zuk\u00fcnftigen Chef konkret vermitteln, welche Kompetenzen und St\u00e4rken Sie f\u00fcr eine Stelle mitbringen und was Ihnen im Beruf sowie f\u00fcr die Zusammenarbeit in Zukunft wichtig ist, wenn Sie selbst diese Klarheit f\u00fcr sich nicht besitzen? Ich erlebe h\u00e4ufig Jobwechsler, die geblendet von Meinungen aus ihrem Umfeld oder infolge ihrer Erfahrungen der letzten Jahre ein verzerrtes Bild von sich haben, wenn es darum geht, die eigenen St\u00e4rken und Erfahrungen zu bewerten oder einzusch\u00e4tzen, welche Positionen sie sich zutrauen.<\/p>\n<p>Der Lebenslauf ist der Lauf Ihres Lebens! Befreien Sie sich von dem Ballast aus mit der Zeit selbst gestrickten Geschichten und auswendig gelernten Erkl\u00e4rungen rund um Ihre Wechselmotivationen, L\u00fccken oder fehlenden Abschl\u00fcsse. Sind Sie selbst mit Ihrem Lebenslauf im Reinen, werden Sie diese Klarheit auch Dritten gegen\u00fcber vertreten und glaubhaft vermitteln k\u00f6nnen. Hinzu kommt: Solange Sie mit der Angst in Gespr\u00e4che gehen, dass Dinge ans Tageslicht kommen, mit denen Sie selbst ein Problem haben, werden Sie dies ausstrahlen und Arbeitgeber werden verst\u00e4ndlicherweise nachhaken. Meine Erfahrung zeigt eindeutig: Stehen Sie zu sich und Ihrem Leben, wie es verlaufen ist, werden alle diese Fragen im Gespr\u00e4ch umso weniger ein Thema sein.<\/p>\n<p>Also, machen Sie sich selbst schonungslos \u201enackig\u201c und blicken Sie Ihrer Wahrheit wertsch\u00e4tzend ins Gesicht. Arbeiten Sie zuerst an sich und Ihrer Klarheit, bevor Sie von einem neuen Arbeitgeber erwarten, Ihr Leben, Denken und Handeln zu verstehen.<\/p>\n<h2>2 | Selbstpr\u00e4sentation: Ehrlichkeit schafft Vertrauen<\/h2>\n<p>Die meisten Bewerber untersch\u00e4tzen die Signale, die sie mit ihrer Bewerbung aussenden. Nat\u00fcrlich schaut ein potenzieller Arbeitgeber auf Ihre Abschl\u00fcsse, Berufserfahrungen, bisherige Arbeitgeber oder IT- und Sprachkenntnisse im Lebenslauf. Die Entscheidung jedoch, Sie pers\u00f6nlich kennenlernen zu wollen, hat auch mit Sympathie, Vertrauen und einem guten Gef\u00fchl zu tun \u2013 vorausgesetzt, die erste Auswahl erledigt nicht einer dieser neumodischen Recruiting-Roboter.<\/p>\n<p>Am Ende von Kommunikation steht immer ein Gef\u00fchl. Ihre Bewerbung ist Kommunikation. Schreit Ihr Lebenslauf nach Sch\u00f6nf\u00e4rberei und Vertuschung und qu\u00e4len Sie sich durch ein Anschreiben als perfekte Aneinanderreihung der g\u00e4ngigsten Floskeln, dann k\u00f6nnen sich Personaler und Entscheider nicht nur kein gutes Bild von Ihnen machen, sondern es kann auch kein gutes Gef\u00fchl bei einem Menschen als Leser Ihrer Unterlagen entstehen.<\/p>\n<p>Zeigen Sie sich, wie Sie sind und sagen Sie, was Ihnen bei der Arbeit heute und in Zukunft wichtig ist. Machen Sie sich richtig greifbar, damit Ihr Gegen\u00fcber eine gute Entscheidung treffen kann \u2013 wie auch immer sie ausf\u00e4llt. Ja, wom\u00f6glich erhalten Sie die eine oder andere Absage schneller und auch mehr, doch entscheidend ist doch, dass es f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre wirklich passt. Es sei denn, Sie suchen nur irgendeinen Job und ist es Ihnen schnuppe, wie es Ihnen dabei geht. Dann bleiben Sie zur Sicherheit lieber bei Floskeln in der Bewerbung und Schauspiel im Gespr\u00e4ch \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Einen interessanten zus\u00e4tzlichen Effekt beobachte ich bei Bewerbern, die sich entschieden haben, schonungslos ehrlich zu sein: Nicht nur die Einladungsquote zu Gespr\u00e4chen steigt, sondern auch die Gespr\u00e4che selbst verlaufen entspannter und st\u00e4rker auf Augenh\u00f6he. Logisch, denn \u00f6ffnen Sie sich, wird auch Ihr Gegen\u00fcber eher bereit sein, sich zu \u00f6ffnen. Wem Sie Vertrauen schenken, der wird auch Ihnen eher vertrauen. Strahlen Sie Ehrlichkeit aus, werden Ihnen auch andere Menschen ehrlicher begegnen. Probieren Sie es aus, schlie\u00dflich lesen Sie meinen Beitrag in diesem Moment wom\u00f6glich, weil Sie nach vielen Absagen oder verkrampften Bewerbungsgespr\u00e4chen etwas anders als bisher machen m\u00f6chten.<\/p>\n<h2>3 | Selbstschutz: Klarheit schafft Sicherheit<\/h2>\n<p>Dieser dritte Grund, die Wahrheit auf den Tisch zu bringen, hat aus meiner Erfahrung den wichtigsten und gleichzeitig von Bewerbern am st\u00e4rksten untersch\u00e4tzten Effekt.<\/p>\n<p>Mal angenommen, auch Ihnen sind wie vielen meiner Klienten Freiheiten bei der Arbeitszeitgestaltung oder Gestaltungsspielr\u00e4ume bei der Aufgabenerledigung extrem wichtig. Sie wissen aus der Vergangenheit, dass Sie nur einen guten Job machen k\u00f6nnen, wenn Sie ein bestimmtes Ma\u00df an Freiheit gew\u00e4hrt bekommen. Warum sollten Sie dann den Aufwand und Stress auf sich nehmen, zu einem Bewerbungsgespr\u00e4ch zu reisen, bei dem Sie auf einen Chef treffen, dem Kontrolle extrem wichtig ist oder es um einen Job geht, in dem Sie t\u00e4glich genau definierte Arbeitsanweisungen befolgen m\u00fcssten? W\u00e4re es nicht wichtig, genau solche sicher nicht passenden Stellen und Arbeitgeber bereits mit Ihrer Bewerbung aktiv auszuselektieren?<\/p>\n<p>Ja, je greifbarer Sie sich mit Ihrer Bewerbung einem potenziellen Arbeitgeber gegen\u00fcber machen, umso angreifbarer sind Sie. Sie machen es einem Leser leichter, sich gegen Sie zu entscheiden \u2013 jedoch auch f\u00fcr Sie. Am Ende werden Sie froh sein, nicht zuf\u00e4llig wieder in einem Job gelandet zu sein, bei dem Sie schon nach dem ersten Monat am liebsten wieder Rei\u00dfaus nehmen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Klarheit schafft Sicherheit. Schon aus reinem Selbstschutz heraus sollten Sie als Bewerber die Hosen runterlassen und klar kommunizieren, was Sie in Zukunft ben\u00f6tigen und von einem neuen Arbeitgeber, Chef und auch den Kollegen im Team erwarten, damit Sie einen guten Job machen k\u00f6nnen, motiviert sind und gesund bleiben. Es geht dabei nicht um den erwartungsvoll bunten W\u00fcnsch-dir-was-Anforderungskatalog, sondern um Klarheit in der Kommunikation als Bewerber \u00fcber alles das, woran Sie festmachen werden, dass eine neue Position in einem neuen Arbeitsumfeld f\u00fcr Sie und Ihr Leben in den n\u00e4chsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit passen wird.<\/p>\n<h2>Arbeitgeber, bitte lasst auch Eure Hosen runter!<\/h2>\n<p>Auch wenn ich diesen Artikel mit dem Fokus auf Bewerber geschrieben habe, so ist es nicht nur fair, dass dies heute ebenso f\u00fcr die andere Seite gelten sollte, sondern auch jeder Arbeitgeber wird davon profitieren, mehr klare Kante zu zeigen und die sch\u00f6ngef\u00e4rbten Recruiting-Fassade durch ein echtes Bild von Kultur und Zusammenarbeit zu ersetzen.<\/p>\n<p>Der Blick auf die eigene nackte Wahrheit im Unternehmen sollte auch hier der erste Schritt sein: Was konkret beinhaltet die zu besetzende Position tats\u00e4chlich und wen genau suchen Sie hierf\u00fcr wirklich f\u00fcr die Zukunft? Mit wem m\u00f6chten und k\u00f6nnen Sie als Chef gut zusammenarbeiten, welche St\u00e4rken und Kompetenzen w\u00fcrden Ihre und die des Teams gut erg\u00e4nzen oder verst\u00e4rken? Welche Entwicklungsperspektiven k\u00f6nnen Sie neuen Mitarbeitern ehrlich bieten und wo sind Grenzen?<\/p>\n<p>Die meisten Stellenausschreibungen sind heute voller Worth\u00fclsen, wie etwa teamf\u00e4hig, belastbar und kommunikationsstark. Zunehmend h\u00f6re ich von Bewerbern, dass sie sich von Ausschreibungen nicht mehr angesprochen f\u00fchlen. Gleichzeitig fragen sie mich, was sich wohl tats\u00e4chlich hinter einer Position mit hochtrabend klingendem Titel verbirgt und wen ein Arbeitgeber wirklich sucht. Ich bin mir sicher, dass Stellenausschreibungen mit echtem Profil statt Copy\/paste-Worth\u00fclsen und Standard-Textbausteinen nicht nur mehr Aufmerksamkeit bei Bewerbern erzeugen, sondern sich die Quote der interessanten Bewerbungen und die Effizienz im Recruitingprozess erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Wenn Sie als Personaler nicht l\u00e4nger einseitig Bewerber durchleuchten und sie mit Fangfragen nackig machen, sondern selbst die Hosen runterlassen, schaffen Sie nicht nur Vertrauen, sondern vermeiden gleichzeitig, dass neue Mitarbeiter schnell wieder k\u00fcndigen oder ausharren und unzufrieden sind, sobald im Tagesgesch\u00e4ft die nackte Wahrheit ans Licht gekommen ist.<\/p>\n<p>Wer als Bewerber und Arbeitgeber wei\u00df, worauf er sich wirklich einl\u00e4sst, der kann sich bewusst entscheiden \u2013 niemand kauft schlie\u00dflich gerne die Katze im Sack. Ein Arbeitsvertrag sollte f\u00fcr beide Seiten eine Entscheidung unter m\u00f6glichst hoher Sicherheit sein. Bewerber und Arbeitgeber k\u00f6nnen hierzu beitragen und sind beide in der Verantwortung, Sicherheit durch Klarheit und Ehrlichkeit im gesamten Recruiting- und Bewerbungsprozess zu schaffen.<\/p>\n<p>Auch wenn es f\u00fcr Sie als Bewerber oder Recruiter ungewohnt ist und es wom\u00f6glich zu gef\u00e4hrlich erscheint, probieren Sie es aus. Sie k\u00f6nnen sich beide nur gegenseitig besser finden.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber den Autor<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Bernd_Slaghuis\/cv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dr. Bernd Slaghuis <\/a>ist\u00a0Karriere- und Business-Coach\u00a0f\u00fcr Karriere, Neuorientierung, Bewerbung, gesunde F\u00fchrung<\/em><\/p>\n<p><em>Bernd Slaghuis steht f\u00fcr eine neue Sicht auf Karriere, Bewerbung und gesunde F\u00fchrung. <a href=\"https:\/\/www.bernd-slaghuis.de\/karriere-blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sein Karriere-Blog<\/a> &#8220;Perspektivwechsel&#8221; erreicht &gt; 100 Tsd. Leser im Monat. Er ist WELT-Kolumnist und gefragter Experte in Presse &amp; TV. Slaghuis arbeitet als Karriere- und F\u00fchrungskr\u00e4fe-Coach in seinem B\u00fcro in K\u00f6ln.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.xing.com\/news\/insiders\/articles\/mal-ehrlich-3-grunde-warum-bewerber-und-arbeitgeber-das-schauspiel-beenden-sollten-2220073?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Xing-News-Insider<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bewerber f\u00e4rben ihre Lebensl\u00e4ufe sch\u00f6n, Arbeitgeber versprechen ihnen mit Jobs voller Feelgood das Blaue vom Himmel. 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