{"id":8632,"date":"2026-05-30T09:28:04","date_gmt":"2026-05-30T09:28:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/jobwechsel-corona-ist-ein-musterbrecher-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:04","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:04","slug":"jobwechsel-corona-ist-ein-musterbrecher-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/jobwechsel-corona-ist-ein-musterbrecher-en\/","title":{"rendered":"Jobwechsel: &#8220;Corona ist ein Muster-Unterbrecher&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Frust, Stress, zu wenig Gehalt und eine suboptimale Unternehmenskultur: Trotz Corona-Krise wollen immer mehr Menschen ihre Jobs wechseln. Wie man macht man das am besten in Zeiten wie diesen, Sabina Haas?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Gehen oder bleiben? Viele Menschen w\u00fcrden gern den Job wechseln, wie eine Umfrage von Karriere.at zeigt \u2013 sogar deutlich mehr als im Vorjahr. Wie kann das w\u00e4hrend der Corona-Krise, die sich immer mehr zu einer veritablen Wirtschaftskrise ausw\u00e4chst, sein? 62 Prozent k\u00f6nnen sich mehr oder weniger einen Jobwechsel vorstellen, ein h\u00f6heres Gehalt spielt f\u00fcr sie im Vergleich zu 2019 (77 Prozent) mit 54 Prozent eine weit geringere Rolle. 23 Prozent erhoffen sich mit einem neuen Job interessantere Aufgaben und je 22 Prozent eine bessere Unternehmenskultur oder bessere Work-Life-Balance. Auch wenn Wunsch und Handeln noch auseinanderklaffen m\u00f6gen, l\u00e4sst sich aus diesen Zahlen schlie\u00dfen: in der Krise ist den Menschen klar geworden, dass es nicht nur ums Geld geht &#8211; sondern auch um Sinn, Selbstverwirklichung und eine konstruktive Unternehmenskultur. Doch was tun, wenn man gehen will, aber dennoch unsicher ist, was die Zukunft bringt? Wir haben Karrierecoach Sabina Haas dazu befragt:<\/p>\n<h2>Sabina, offenbar gibt es eine gro\u00dfen Jobfrust und den Drang nach mehr Sinn und einer besseren Unternehmenskultur. Siehst du das auch bei deinen KlientInnen?<\/h2>\n<p>Sabina Haas: Die Corona-Zeit ist so etwas wie ein \u201eMuster-Unterbrecher\u201c. Viele schauen bewusst hin auf die eigene berufliche und pers\u00f6nliche Situation und fragen sich: \u201eWas mache ich da eigentlich?\u201c, \u201eBin ich hier richtig?\u201c und \u201eWie soll es weitergehen?\u201c Diese Fragen beziehen sowohl die eigene Frage nach einer bewussten Lebensplanung, nach motivierendem Sinn, das pers\u00f6nliche Interesse f\u00fcr ein Themengebiet wie etwa Ethik, \u00d6kologie und Nachhaltigkeit, die spezifische Rolle als auch die Firmenkultur und die Umgebungsfaktoren im Unternehmen mit ein. Ich kann das auch bei meinen KlientInnen nachvollziehen, dass menschliche Soft-Faktoren gr\u00f6\u00dfere Bedeutung haben als reine Karriere\u00fcberlegungen. Es geht auch bei mir in der Praxis oft um Fragen wie: Sinn finden, sich \u00fcber die eigene Berufung klar zu werden, eigene St\u00e4rken besser wahr zu nehmen, neue Ziele zu entwickeln, Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. Viele meiner KlientInnen sind sehr talentierte Frauen in ihren 30ern. Viele wollen tats\u00e4chlich eine weibliche Coach, weil es da auch oft ganz stark um die pers\u00f6nliche Lebensplanung und eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Viele Frauen wollen beides \u2013 sowohl beruflichen Erfolg als auch Familie und Kinder. Und es zeigt sich leider immer wieder, dass wir noch immer keine guten Rollenvorbilder und Beispiele haben, wie die Vereinbarkeit gut klappen kann. Die Frauen versuchen dann ihre Lebens-, Berufs- und Familienplanung wie am Rei\u00dfbrett zu machen. Das ist der Versuch, die Zukunft zu kontrollieren und \u201erichtige\u201c Entscheidungen zu treffen. Da wird es dann oft un\u00fcbersichtlich und kompliziert \u2013 und dann holt man sich Hilfe beim Coach.<\/p>\n<h2>Studien zeigen auch, dass durch die Corona-Pandemie vor allem M\u00fctter belastet werden.<\/h2>\n<p>Ja, da erleben wir einen klaren Retraditionalisierungsschub. Wir haben ja grunds\u00e4tzlich die Situation, dass rund 70 Prozent der unbezahlten Familienarbeit von Frauen gemacht wird. Und das verst\u00e4rkt sich in Zeiten von Home Schooling und Home Office noch mehr. M\u00e4nner schaffen es tendenziell besser, sich da abzugrenzen und konzentrieren sich auf ihre Arbeit. Frauen f\u00fchlen sich eher zust\u00e4ndig f\u00fcr Haushalt und Kinder. Die Erwerbsarbeitszeit von Frauen verlagert sich dann an die Tagesr\u00e4nder wie 6 Uhr morgens oder nach 20 Uhr. Die M\u00f6glichkeiten des Home Office wird den Frauen mit dem Vorteil der Flexibilisierung \u201everkauft\u201c, aber in Wirklichkeit ist es eine Traditionalisierungsfalle. Bei den Frauen, die in Berufen arbeiten, wo die M\u00f6glichkeiten von Home Office nicht gegeben sind \u2013 wie Einzelhandel, Dienstleistungen, Pflegeberufe \u2013 ist die Sache anders gelagert. Da trifft dann diese ganze Planungsunsicherheit stark zu. Wenn man nicht wei\u00df, ob der Kindergarten oder die Schule wegen eines Verdachtsfalls schnell mal geschlossen wird, braucht man ein sehr gutes flexibles Netzwerk. Andererseits erleben einige KlientInnen das Home Office als sehr angenehm. Belastungen oder schlechte Stimmung im B\u00fcro f\u00e4llt dann durch die r\u00e4umliche Distanz geringer aus und man beginnt zu \u00fcberlegen, ob man noch im richtigen Job ist. Manche erkennen, dass sie ihren Job nur noch wegen der netten Kollegen machen. Das ist auch eine schlechte Voraussetzung, um sich langfristig weiter zu motivieren. Ich habe aber auch den subjektiven Eindruck, dass die Coronazeit mehr Bewusstsein geschaffen hat. Bewusstsein, dass jeden Tag sich alles \u00e4ndern kann und dass pl\u00f6tzlich ganz andere, unkontrollierbare Bedingungen herrschen k\u00f6nnen. Das bringt die Menschen zum Nachdenken \u00fcber Grunds\u00e4tzliches.<\/p>\n<h2>Wie soll man am besten vorgehen, wenn man unzufrieden oder frustriert im Job ist? Sicherheit ist in Zeiten wie diesen ein Kriterium&#8230;<\/h2>\n<p>Nicht immer ist es m\u00f6glich oder auch sinnvoll, eine unbefriedigende Situation einfach so zu verlassen. Hier schauen wir im Coaching sehr genau, wie die Person Entlastung bekommen kann. Manchmal kann man die Resilienz erh\u00f6hen, indem eigene Ressourcen wieder aktiviert werden k\u00f6nnen, Einstellungen und hinderliche Glaubenssysteme ge\u00e4ndert werden k\u00f6nnen, Priorit\u00e4ten sich ver\u00e4ndern und Akzeptanz erreicht wird. Wichtig ist, den eigenen Optimismus trotz der Krise zu st\u00e4rken. Manchmal braucht es eine neue Strategie oder neue Skills, wie Kommunikation oder Konfliktmanagement. Manchmal ist es m\u00f6glich, die Opferrolle zu verlassen und Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Wenn man Verantwortung \u00fcbernehmen kann, gibt einem das wieder Freiheit \u2013 vielleicht nicht f\u00fcr die Situation, sondern f\u00fcr das, was man trotzdem machen kann. Zu erkennen, dass niemand Schuld ist, sondern dass Dinge einfach so passieren. Viktor Frankl hat gesagt: Es gibt einen Raum zwischen Reiz und Reaktion. Du hast die Freiheit, deine Reaktion selbst zu w\u00e4hlen. W\u00e4hle die Reaktion, die dich st\u00e4rkt!<\/p>\n<h2>Wenn man etwas komplett Neues starten will, etwa Berufswechsel oder Selbstst\u00e4ndigkeit, aber noch keine klaren Vorstellungen hat: wie kommt man zu mehr Klarheit?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Fehlende Klarheit und die damit einhergehenden Schwierigkeiten sich zu entscheiden haben oft etwas mit einem unklaren Zielbild zu tun. Wenn mir die Kriterien meines Ziels nicht klar sind, fehlt mir eine gute Entscheidungsgrundlage. Dieses Zielbild zu entwickeln und Visionsarbeit zu machen, beginnt oft auf Ebene von Werten und Qualit\u00e4ten, die einem wichtig sind. Wenn wir auf der Werte-Ebene diese sch\u00f6ne Vision wahrnehmen k\u00f6nnen: Wie f\u00fchle ich mich da, wenn ich an meinem Ziel angekommen bin? Ziele, die sich gut anf\u00fchlen, bekommen emotionale Zugkraft und es motiviert, sich darauf zuzubewegen. Dann hat man Kriterien, anhand derer man ein gutes Ziel festmachen kann. Viele Menschen versuchen zuerst, ihr Zielbild sehr konkret zu machen und sehr rational zu sein, dann wird es aber oft auch sehr kompliziert. Und man kennt das: wenn das Ziel zu \u201ehirnig\u201c oder sehr vern\u00fcnftig ist, kann das sehr ab-turnend sein. Man bleibt dann, wo man ist und der Frust und die Unzufriedenheit bleiben bestehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8220;In jedem Ver\u00e4nderungsprozess ist es wichtig, dass die Zuversicht entsteht, dass man sich in einer ungewissen Zukunft zurecht finden wird \u2013 auch wenn man heute noch nicht wei\u00df, wie das gehen wird.&#8221;<br \/><\/em><\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Wie kann man die ersten Schritte aus der Komfortzone gehen, ohne gleich alles hinschmei\u00dfen zu m\u00fcssen?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Die sogenannte Komfortzone ist ja oft sehr ungem\u00fctlich. Der Vorteil ist aber, dass man sich in dem ganzen ungem\u00fctlichen Setting sehr gut auskennt und dadurch Sicherheit empfindet. Das klingt paradox, aber wir verbleiben ja deshalb oft in ung\u00fcnstigen Konstellationen, weil es trotz aller Widrigkeiten sicher ist. In jedem Ver\u00e4nderungsprozess ist es wichtig, dass die Zuversicht entsteht, dass man sich in einer ungewissen Zukunft zurecht finden wird, auch wenn man heute noch nicht wei\u00df, wie das gehen wird. In der L\u00f6sung \u2013 d.h. in dem Neuen, das entstehen soll, m\u00fcssen die \u201eVorteile des Problems\u201c erhalten bleiben, sonst ist es keine L\u00f6sung.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Menschen sind dann im Flow \u2013 und somit \u201em\u00fchelos\u201c produktiv \u2013 , wenn ihre St\u00e4rken und F\u00e4higkeiten und die Anforderungen der T\u00e4tigkeit zusammenpassen. Idealerweise interessieren sie sich auch f\u00fcr die T\u00e4tigkeit. Was k\u00f6nnen Unternehmen tun, um diese Flow-Momente zu erzeugen?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">F\u00fcr Unternehmen und die Menschen, die dort arbeiten, ist es jedenfalls erstrebenswert, wenn die Mitarbeitenden entsprechend ihrer St\u00e4rken eingesetzt werden. Die St\u00e4rken entstehen an den Schnittstellen zwischen F\u00e4higkeiten und Interessen, dort ist das Erleben von intrinsischer Motivation und Flow m\u00f6glich. So gesehen entstehen Flow-Momente in der Person selbst und werden nicht von Unternehmen erzeugt. Allerdings man kann eine Atmosph\u00e4re schaffen, in der Flow leichter m\u00f6glich ist. Dazu geh\u00f6ren kreativer Freiraum, Zeit f\u00fcrs Spielen und wertsch\u00e4tzendes Miteinander im Team. Ich finde die Metapher von einem Orchester sehr passend: jeder spielt sein Instrument perfekt \u2013 und alle miteinander spielen in perfekter Resonanz.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Wie sollten wir Karriere und Erfolg in der so komplexen und schnelllebigen (Arbeits-)Welt gestalten? Welche Rolle spielt die Sinnsuche dabei?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Das ist eine wirklich schwere Frage, weil es sehr individuell ist, wie man Karriere und Erfolg f\u00fcr sich selbst gestalten m\u00f6chte. Ich bin eine gro\u00dfe Anh\u00e4ngerin von ganzheitlichen Konzepten: beruflicher, pers\u00f6nlicher, privater Erfolg, Gesundheit und Freiraum. Das geh\u00f6rt alles dazu. Ich ermutige meine KlientInnen immer, ihr ganz individuelles Erfolgsmodell von einem gelingenden Leben zu entwickeln. Dazu geh\u00f6rt auf jeden Fall die Sinnsuche oder vielmehr das Finden von Sinn, das bewusste Wahrnehmen der eigenen Bed\u00fcrfnisse und den Gestaltungsspielraum, das umzusetzen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Ist Sinn aus deiner eher was f\u00fcr Idealisten oder eine weiche W\u00e4hrung, die in Performance und Produktivit\u00e4t einzahlt? Besteht da nicht auch die Gefahr der Selbstoptimierungsfalle?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Sinn zahlt jedenfalls auf die Performance ein. Wenn jemand eine f\u00fcr ihn oder sie sinnvolle T\u00e4tigkeit macht, ist er oder sie normalerweise leistungsf\u00e4higer und besser motiviert. Menschen, die ihr Leben sinnvoll gestalten k\u00f6nnen, sind normalerweise individuell erfolgreicher, ges\u00fcnder und f\u00fchlen Erf\u00fcllung in ihrem Leben. Es hat etwas Nat\u00fcrliches, Authentisches, die eigene Bestimmung zu leben. Ich sehe das Konzept der Selbstoptimierung allerdings etwas kritisch. Gerade wir Frauen sind da sehr anf\u00e4llig, nicht gut genug zu sein und deshalb muss man sich immer weiter selbst optimieren. Das macht ja auch vor der spirituellen Sinnsuche nicht Halt. Und das ist wohl auch einer der Gr\u00fcnde, warum 83 % der Coaching-KlientInnen Frauen sind. Es ist eine interessante Gratwanderung: die Frauen kommen ins Coaching, weil sie Optimierungsbedarf bei sich selbst orten. Das hat meistens etwas mit dem Urteil von anderen \u2013 von au\u00dfen \u2013 zu tun. Als Coach ist es mein Ziel, die Frauen zu bef\u00e4higen, das Urteil in sich selbst zu finden, ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse wahrnehmen zu lernen und daf\u00fcr Wege zu finden.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: left;\">Muss es denn immer der Jobwechsel, die Suche nach der Berufung, die Weltreise sein? Wie k\u00f6nnen wir mehr Sinn in unserem Tun auch im Kleinen finden?<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Es macht sich bezahlt, Ziele \u2013 auch gerne gro\u00dfe Ziele \u2013 zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas im Leben erreicht, sei es ein beruflicher Erfolg, oder auch eine Weltreise, steigt, wenn man sich dieses Ziel setzt. Durch die Zielsetzung werden Schritte in Richtung Zielerreichung gemacht \u2013 bewusst und unbewusst. In diesem Sinne empfehle ich: Think big! Jedoch bin ich ebenfalls eine gro\u00dfe Bef\u00fcrworterin der kleinen Freuden des Alltags: Achtsamkeitspraktiken, Dankbarkeit, Bewusstsein f\u00fcr alles, was da ist. Ich denke, gerade die Corona-Zeit f\u00fchrt uns vor Augen, dass nicht alles immer zur Verf\u00fcgung steht, dass nicht alles geht und immer selbstverst\u00e4ndlich da ist. Also: mehr Demut vor den Dingen, vor den Ressourcen die uns zur Verf\u00fcgung stehen und mehr Dankbarkeit f\u00fcr die pers\u00f6nlichen Beziehungen und Ber\u00fchrungen in unserem Leben.<\/p>\n<p><strong><em>Zur Person<\/em><\/strong><br \/><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/sabinahaas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sabina Haas<\/a> ist Karriere-Coach, Resonanzcoach und Karriere- und Outplacementberaterin.<\/em><br \/><em>Sie lebt und arbeitet <a href=\"https:\/\/www.sabinahaas.at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in eigener Praxis<\/a> in Wien.\u00a0<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.newworkstories.com\/2020\/10\/16\/jobwechsel-corona-ist-ein-muster-unterbrecher\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">New Work Stories<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frust, Stress, zu wenig Gehalt und eine suboptimale Unternehmenskultur: Trotz Corona-Krise wollen immer mehr Menschen ihre Jobs wechseln. 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