{"id":8616,"date":"2026-05-30T09:28:03","date_gmt":"2026-05-30T09:28:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/hybride-arbeitsweisen-so-gehts-richtig-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:28:03","modified_gmt":"2026-05-30T09:28:03","slug":"hybride-arbeitsweisen-so-gehts-richtig-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/hybride-arbeitsweisen-so-gehts-richtig-en\/","title":{"rendered":"Hybride Arbeitsweisen: So geht\u2019s richtig"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Tom Hirschbach-Taddey, Senior Manager Collaboration Specialists, und Katrin Hartmann, Head of People &amp; Communities (HR), Cisco Deutschland, erl\u00e4utern, wie Unternehmen funktionierende hybride Arbeitsweisen einf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Nach dem Ende der Homeoffice-Pflicht zeigt sich immer klarer, dass sich hybride Arbeitsweisen auf breiter Front durchsetzen. Damit sie funktionieren, gibt es zwei wichtige Voraussetzungen: die richtige Technik und die passende Unternehmenskultur. Nur wenn beide Aspekte stimmen, ist Hybrid Work erfolgreich.<\/em><\/p>\n<p>Mehr als drei Viertel der Mitarbeitenden in Deutschland m\u00f6chten mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause aus arbeiten, nur 16 Prozent wieder Vollzeit im B\u00fcro. Das ergab <a href=\"https:\/\/news-blogs.cisco.com\/emear\/de\/2022\/03\/17\/ende-der-homeoffice-pflicht-drei-viertel-der-deutschen-moechten-trotzdem-hybrid-arbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eine Umfrage von Cisco<\/a>. Dieser Wunsch bringt auch den Unternehmen deutliche Vorteile.<\/p>\n<p>So zeigt <a href=\"https:\/\/news-blogs.cisco.com\/emear\/de\/2022\/05\/02\/cisco-studie-zeigt-hybride-arbeitsformen-machen-gluecklicher-und-produktiver\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eine weitere Studie<\/a>, dass hybride Arbeitsweisen das Wohlbefinden, die Work-Life-Integration und die berufliche Leistung der Mitarbeitenden verbessert. Doch gleichzeitig ist nur jeder\/jede F\u00fcnfte der Meinung, dass sein Unternehmen \u201esehr gut\u201c auf die Zukunft des hybriden Arbeitens vorbereitet ist.<\/p>\n<h2>Technische Infrastruktur und Unternehmenskultur entscheidend<\/h2>\n<p>F\u00fchrungskr\u00e4fte, IT- und People &amp; Communities (HR)-Abteilungen haben also noch einiges zu tun, damit Hybrid Work auch wirklich reibungslos funktioniert. Dabei sind zwei Punkte entscheidend: die technische Infrastruktur und die Unternehmenskultur. Bei der Technik geht es nicht nur um eine hochperformante und ausfallsichere Verbindung im Homeoffice, sondern auch um moderne Desksharing-Systeme und Collaboration-Tools im B\u00fcro, die allen Mitarbeitenden einen gleichwertigen Platz bei Diskussionen, Brainstormings und Besprechungen erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig muss aus People &amp; Communities (HR)-Perspektive das Unternehmen eine starke offene Kultur leben. Dabei stehen die St\u00e4rken der Mitarbeitenden im Vordergrund und Fehler sind erlaubt. Sie bietet einen vertrauensvollen Umgang und gleichzeitig eine umfassende Unterst\u00fctzung f\u00fcr die individuellen Situationen der Mitarbeitenden (zum Beispiel Mental-Health-Aktivit\u00e4ten, Wellbeing-Initiativen, berufliches und privates Coaching).<\/p>\n<h2>Hybride Arbeitsweisen: Die geeignete Technik<\/h2>\n<p>In der Pandemie stand aus technischer Sicht die zuverl\u00e4ssige Anbindung der Homeoffice-Arbeitspl\u00e4tze im Fokus. Doch selbst nach zwei Jahren sagen 45 Prozent der deutschen Mitarbeitenden, dass regelm\u00e4\u00dfige Probleme mit der Konnektivit\u00e4t die Remote-Arbeit hemmen, so <a href=\"https:\/\/news-blogs.cisco.com\/emear\/de\/2022\/05\/02\/cisco-studie-zeigt-hybride-arbeitsformen-machen-gluecklicher-und-produktiver\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eine Cisco-Studie<\/a>.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen Unternehmen ihren Angestellten helfen, indem sie Hardware-Pakete mit integrierter Software f\u00fcr das Homeoffice bereitstehen. Dann erhalten sie bei Bedarf PC, Headset, Mikrofon, Kamera und Router aus einer Hand, die zentral von der IT-Abteilung aus der Ferne verwaltet werden kann. So muss sich der Mitarbeitende nicht mehr um den Betrieb k\u00fcmmern \u2013 gleichzeitig profitiert das Unternehmen von hoher Sicherheit und effizienten Arbeitsabl\u00e4ufen.<\/p>\n<p>Aber auch das B\u00fcro muss sich ver\u00e4ndern, da durch die hybride Arbeitsweise nicht mehr jeder\/jede Mitarbeitende einen festen Arbeitsplatz braucht. Im Gegenteil: Flexibles Desksharing ist das Gebot der Stunde. Doch f\u00fcr gemeinsam genutzte Schreibtische muss die Anmeldung des\/der Mitarbeitenden an den Ger\u00e4ten viel einfacher funktionieren als bisher. Bei modernen Systemen gelingt dies zum Beispiel durch Scannen eines QR-Codes oder das simple Andocken von Laptop oder Smartphone und spezielle \u201eCheck-In\u201c-Devices.<\/p>\n<h2>Den pers\u00f6nlichen Arbeitsbereich mitnehmen<\/h2>\n<p>So erm\u00f6glichen es neue Technologien, den pers\u00f6nlichen Arbeitsbereich \u00fcberallhin mitzunehmen. Nach der Anmeldung k\u00f6nnen Nutzerinnen und Nutzer ihre pers\u00f6nlichen Kalendertermine und letzten Anrufe in ein gemeinsam genutztes Schreibtischger\u00e4t spiegeln und dieses f\u00fcr den Tag reservieren. F\u00fcr ein modernes B\u00fcro-Erlebnis sorgen weitere hilfreiche Innovationen wie einfachere Touch-Raumbuchung, In-Room Navigation, Digital Signage und Sensoren f\u00fcr Temperatur und Luftqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Auswertung der Nutzung von R\u00e4umen und daraus verwertbare Analysen zur Optimierung von Fl\u00e4chen bieten dabei einen unternehmerischen Mehrwert in der Gestaltung von Meeting-Umgebungen. Au\u00dferdem lassen sich hochqualitative L\u00f6sungen f\u00fcr hybride Meetings bereitstellen, wie Whiteboards und Videokonferenzsysteme in B\u00fcros oder smarte All-in-One-L\u00f6sungen f\u00fcr das Homeoffice.<\/p>\n<h2>Hybride Arbeitsweisen: Die passende Unternehmenskultur<\/h2>\n<p>Damit diese Systeme auch genutzt werden, muss das Unternehmen jedoch zwei Voraussetzungen erf\u00fcllen: ein umfassendes Change Management (inklusive Trainings f\u00fcr alle Mitarbeitenden) sowie die F\u00f6rderung der flexiblen Zusammenarbeit durch eine entsprechende Unternehmenskultur. Beim Change Management ist es wichtig, die Belegschaft von Anfang an mitzunehmen und auf ihre jeweiligen Bed\u00fcrfnisse einzugehen. Klare Vereinbarungen und Use Cases k\u00f6nnen den konkreten Nutzen im Alltag zeigen und Communities den gemeinsamen Austausch intensivieren.<\/p>\n<p>Eine moderne Unternehmenskultur basiert vor allem auf gegenseitigem Vertrauen und Ergebnisorientierung. F\u00fcr eine Vertrauenskultur braucht es offene Kommunikation, Empathie der F\u00fchrungsmannschaft, Flexibilit\u00e4t f\u00fcr alle Lebensphasenmodelle der Mitarbeitenden und die M\u00f6glichkeit, Fehler zu machen.<\/p>\n<p>Alle Bereiche des Unternehmens sind auf diese Ziele auszurichten \u2013 ob in Vertrieb, Entwicklung oder Marketing. Zentral ist dabei, dass diese Leitlinien von der F\u00fchrungsetage vorgelebt werden und Mitarbeitende motiviert sind, die neuen Freiheiten zu nutzen. Dieser Prozess funktioniert nicht \u00fcber Nacht. So sind \u00fcber mehrere Jahre neue Ziele zu setzen, um nach und nach die Kultur zu ver\u00e4ndern. Denn klar ist: Vertrauen kann man nicht verordnen, es muss erlebt und dann verinnerlicht werden.<\/p>\n<h2>Zusammenhalt in der hybriden Arbeitswelt sicherstellen<\/h2>\n<p>Eine weitere Frage lautet, wie Unternehmen den Zusammenhalt in einer hybriden Arbeitswelt sicherstellen. Hier m\u00fcssen neue Formate entwickelt werden, die den Vorstellungen und W\u00fcnschen der Belegschaft entsprechen. Das hei\u00dft: Unternehmen, die erste Schritte weg von der kompletten Pr\u00e4senzkultur gehen m\u00f6chten, sollten zun\u00e4chst in kleinen Teams hybride Meetings testen, bevor Sie direkt mit virtuellen Town-Halls starten. Grunds\u00e4tzlich gilt: Ein Schritt nach dem anderen und nicht alle Tools und Formate gleichzeitig ausrollen, sodass sich Mitarbeitende an die neuen M\u00f6glichkeiten gew\u00f6hnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte und HR-Abteilung immer ein offenes Ohr f\u00fcr individuelle W\u00fcnsche und die pers\u00f6nliche Situation der Mitarbeitenden haben. Vor allem bei Remote Workern sind regelm\u00e4\u00dfige Nachfragen n\u00f6tig und die Zusage, dass auch kritische Themen angesprochen werden d\u00fcrfen, ohne Nachteile f\u00fcrchten zu m\u00fcssen. Denn nur wenn ein Mitarbeiter \/ eine Mitarbeiterin sich im Unternehmen wohlf\u00fchlt, wird er\/sie dauerhaft bleiben.<\/p>\n<p>Folgende Studie von Cisco k\u00f6nnte auch von Interesse sein: <a href=\"https:\/\/news-blogs.cisco.com\/emear\/de\/2021\/10\/08\/100-tage-nach-ende-der-homeoffice-pflicht-cisco-studien-zeigen-den-status-und-trends-der-arbeitswelt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">100 Tage nach Ende der Homeoffice-Pflicht.<\/a><\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber die Autoren<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/hirschbach\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Tom Hirschbach-Taddey<\/a> ist Senior Manager Collaboration Specialists bei <a href=\"https:\/\/www.cisco.com\/c\/de_de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cisco Deutschland<\/a>. Er hat \u00fcber 22 Jahre Erfahrung in den Bereichen F\u00fchrung, strategische Planung und Entwicklung von Zukunftstechnologien. Seit mehr als 15 Jahren ist er in F\u00fchrungspositionen mit Personalverantwortung t\u00e4tig.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/katrin-hartmann-4775389\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Katrin Hartmann<\/a> ist seit Februar 2021 Leiterin People &amp; Communities bei <a href=\"https:\/\/www.cisco.com\/c\/de_de\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Cisco Deutschland<\/a>. Sie verf\u00fcgt \u00fcber 24 Jahre HR-Erfahrung in der IT-Branche und bringt eine umfassende, vielf\u00e4ltige und integrative Perspektive auf HR, Karriere, Talententwicklung, Employer Branding und vieles mehr mit.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/hybride-arbeitsweisen-so-gehts-richtig\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hr-journal<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tom Hirschbach-Taddey, Senior Manager Collaboration Specialists, und Katrin Hartmann, Head of People &amp; Communities (HR), Cisco Deutschland, erl\u00e4utern, wie Unternehmen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5735,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[537,1161],"tags":[297],"class_list":["post-8616","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-new-ways-of-working-and-future-skills","category-new-work-und-zukunftskompetenzen","tag-arbeiten-4_0-home-office-hybrides-arbeiten-mobiles-arbeiten-new-work-remote-work-zukunftiges-arbeiten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8616"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8616\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}