{"id":8552,"date":"2026-05-30T09:27:58","date_gmt":"2026-05-30T09:27:58","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/frauen-und-it-wie-kommt-zusammen-was-eigentlich-perfekt-zusammenpasst-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:58","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:58","slug":"frauen-und-it-wie-kommt-zusammen-was-eigentlich-perfekt-zusammenpasst-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/frauen-und-it-wie-kommt-zusammen-was-eigentlich-perfekt-zusammenpasst-en\/","title":{"rendered":"Frauen und IT: Wie kommt zusammen, was eigentlich perfekt zusammenpasst?"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Was muss sich \u00e4ndern, damit mehr Frauen \u00fcber eine Karriere in der IT nachdenken und dort eine F\u00fchrungsposition erreichen, fragt <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/liselotte-munk-b71bbb9\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Liselotte Munk<\/a>, CEO von Fadata. Frauen und IT: Seid selbstbewusst, traut es Euch zu, bildet Netzwerke \u2013 so lauten einige ihrer L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge. Aber auch die Unternehmen sind gefordert.\u00a0<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Frauen sind in der Tech-Branche nach wie vor in der Minderheit. Blickt man dann in die F\u00fchrungsetagen, lichten sich die Reihen immer mehr. Warum eigentlich? Auf die Frage versuchen Experten seit Jahren eine Antwort beziehungsweise eine L\u00f6sung zu finden.<\/p>\n<p>\u201eSei selbstbewusst und weigere Dich, den Kaffee zu kochen!\u201c Dieser Satz ist eine meiner Kern-Botschaften, die ich den Studentinnen an der IT-Universit\u00e4t Kopenhagen mit auf den Weg gebe. Eigentlich erschreckend, immerhin schreiben wir das Jahr 2023. Trotzdem \u2013 was die Zahl weiblicher Fachkr\u00e4fte in der Tech-Industrie betrifft, ist die Bilanz ern\u00fcchternd, obwohl die Branche h\u00e4nderingend nach Experten sucht.<\/p>\n<p>Es liegt mir fern, in g\u00e4ngigen Klischees zu argumentieren \u2013 mich pers\u00f6nlich st\u00f6rt es immer, in eine Schublade gesteckt zu werden. Etwa, dass ich als Frau automatisch eine empathische F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit bin. Trotzdem sorgen mehr oder weniger unbewusst gelebte Rollenbilder daf\u00fcr, dass Frauen beruflich \u00fcbergangen werden und in der Karriereleiter oft hinter ihren m\u00e4nnlichen Kollegen zur\u00fcckbleiben.<\/p>\n<h2>Das Problem: Frauen sind weniger sichtbar<\/h2>\n<p>Ein Grund ist, dass sie ihre Zeit f\u00fcr Aufgaben opfern, die nichts mit ihrem eigentlichen Job-Profil zu tun haben. Dieses \u201eSich-Aufopfern\u201c f\u00fchrt jedoch dazu, dass Frauen weniger sichtbar sind. M\u00e4nner, die sich lieber auf strategisch wichtige Projekte konzentrieren, stehen dagegen im Rampenlicht. Frauen fordern zudem viel seltener eine Bef\u00f6rderung oder Gehaltserh\u00f6hung ein. Durch das allseits bekannte \u201eGender Pay Gap\u201c erh\u00f6ht sich jedoch das Risiko der weiblichen Altersarmut: Sehr viele Frauen m\u00fcssen selbst nach einem langem Arbeitsleben mit kleinen Renten auskommen. Dabei bietet die Tech-Branche ein abwechslungsreiches und vor allem zukunftsorientiertes Berufsfeld, in dem Frauen die unterschiedlichsten Karrierem\u00f6glichkeiten haben und zudem von einem \u00fcberdurchschnittlichen Gehaltsniveau profitieren.<\/p>\n<h2>Die (einfache) L\u00f6sung: mehr Selbstbewusstsein zeigen<\/h2>\n<p>Was muss sich nun \u00e4ndern, damit mehr Frauen \u00fcber eine Karriere in der IT nachdenken beziehungsweise eine F\u00fchrungsposition erreichen? Mein erster Appell richtet sich zun\u00e4chst einmal direkt an die Frauen: Findet heraus, wo eure Interessen und eure Leidenschaften liegen und probiert es aus! Vor allem, traut es euch zu! Eine wichtige Grundlage, um in einer m\u00e4nnerdominierten Industrie voranzukommen, sind zudem gut gepflegte Netzwerke \u2013 ob nun inhouse oder extern.<\/p>\n<p>Es gibt immer jemanden, der eine andere Expertise und Sichtweise besitzt und diese teilen will. Auch ein F\u00f6rderer oder eine F\u00f6rderin, die einem Vertrauen in die eigenen F\u00e4higkeiten vermittelt und anspornt, nach den Sternen zu greifen, ist zielf\u00fchrend. Genauso braucht man f\u00fcr die Tech-Branche die Bereitschaft, sein ganzes Leben lang zu lernen. Immerhin dreht sich die IT-Welt im Sekundentakt, und nichts ist so alt wie der Trend von gestern.<\/p>\n<h2>Genauso wichtig: Unternehmen m\u00fcssen Verantwortung \u00fcbernehmen<\/h2>\n<p>Die Unternehmen wiederum sind gefordert, unbewusste Stereotype, die Frauen am Weiterkommen hindern und selbst in einer wertsch\u00e4tzenden Firmenkultur vorkommen, beiseite zu r\u00e4umen. Daneben steht ihnen ein breit gef\u00e4cherter Ma\u00dfnahmenkatalog zur Verf\u00fcgung \u2013 das reicht von speziellen Coaching-Programmen \u00fcber die Offenheit f\u00fcr Quereinsteiger bis hin zu der klassischen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schulungen beispielsweise zum Thema Kommunikation sehe ich als gute Erg\u00e4nzung zu klassischen Weiterbildungen. In einer solchen Schulung bekommen Frauen einen breiten Methodenkoffer rund um Verhandlungstechniken an die Hand, sie lernen aber auch die Spielregeln in m\u00e4nnerdominierten Bereichen kennen.<\/p>\n<p>Wichtig ist zudem, den Wiedereinstieg nach einer Familienauszeit besser zu begleiten und Job-Sharingmodelle selbst in F\u00fchrungspositionen zu erproben. Dass die IT durchaus ein attraktiver Arbeitgeber sein kann, zeigt Fadata als Anbieter von Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr Versicherer: Rund 45 Prozent der Besch\u00e4ftigten sind Frauen, im Management-Team auf C-Level-Ebene liegt der Anteil sogar bei 50 Prozent.<\/p>\n<h2>Blick in die Zukunft: Schneller Wandel unrealistisch, aber \u2026<\/h2>\n<p>Klar ist, eine ideale Welt mit Geschlechtervielfalt wird weder einfach noch schnell Realit\u00e4t werden. Die Welt wurde nun einmal von M\u00e4nnern f\u00fcr M\u00e4nner entworfen und ein uraltes Paradigma zu durchbrechen, geht nicht in kurzer Zeit. Aber ich bin davon \u00fcberzeugt: Wenn wir es schaffen, eine Arbeitsumgebung mit den gleichen M\u00f6glichkeiten und gleichen Wertvorstellungen f\u00fcr alle zu gestalten, dann wird der Wandel kommen.<\/p>\n<p><strong><em>Zur Person<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Liselotte Munk ist CEO von <a href=\"https:\/\/fadata.eu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fadata<\/a>, einem f\u00fchrenden Anbieter von Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr Versicherungsunternehmen, und verf\u00fcgt \u00fcber eine 25-j\u00e4hrige Erfahrung in der Branche. Bevor sie zu Fadata kam, war Munk Industry General Manager f\u00fcr Nord- und Zentraleuropa bei DXC und f\u00fcr den weiteren Ausbau des Gesch\u00e4fts verantwortlich.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/frauen-und-it\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hrjournal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was muss sich \u00e4ndern, damit mehr Frauen \u00fcber eine Karriere in der IT nachdenken und dort eine F\u00fchrungsposition erreichen, fragt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5735,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1090,10],"tags":[236],"class_list":["post-8552","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ai-and-digital-transformation","category-ki-und-digitale-transformation","tag-selbstbewusstsein-unternehmenskultur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8552"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8552\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5735"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}