{"id":8525,"date":"2026-05-30T09:27:56","date_gmt":"2026-05-30T09:27:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/ein-ch-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:56","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:56","slug":"ein-ch-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/ein-ch-en\/","title":{"rendered":"Ein Chef zum Verlieben: Mit diesen Eigenschaften punkten Sie bei Ihren Mitarbeitern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ob die Mitarbeiter auch in stressigen Situationen gut gelaunt und motiviert am Arbeitsplatz sitzen, hat viel mit dem Chef zu tun \u2013 der hat n\u00e4mlich immensen Einfluss auf das Arbeitsklima. Wie wird man ein \u201eChef zum Verlieben\u201c? <\/strong><\/p>\n<h2>(K)Ein Chef nach dem Lehrbuch<\/h2>\n<p>Fachwissen, Entscheidungsfreude, Durchsetzungsverm\u00f6gen \u2013 all das sind Eigenschaften, die ein Chef mitbringen sollte. Doch auch wer sein Unternehmen aus finanzieller Sicht perfekt im Blick hat und sinnvolle Entscheidungen trifft, kann als F\u00fchrungsperson scheitern. Oft sind es zwischenmenschliche Beziehungen, die auch im beruflichen Leben eine nicht zu untersch\u00e4tzende Rolle spielen. Eifersucht und Missgunst f\u00fchren langfristig dazu, dass Arbeitsatmosph\u00e4re und Kommunikationskultur des Unternehmens leiden und k\u00f6nnen zu schlechteren Arbeitsergebnissen f\u00fchren. Sehr kritisch sind unzufriedene Mitarbeiter zu betrachten: Je nachdem, wie gut diese im Unternehmen vernetzt sind, k\u00f6nnen sie ihre Unzufriedenheit auf andere ausweiten und schlechte Stimmung verbreiten. Wer hier als Chef nicht reagiert und weiter brav nach Lehrbuch Entscheidungen trifft, l\u00e4uft im schlimmsten Falle Gefahr, gleich mehrere Arbeitnehmer auf einen Schlag zu verlieren. Hier sind Soft Skills gefragt \u2026<\/p>\n<h2>Empathie \u2013 Verstehen Sie Ihre Mitarbeiter!<\/h2>\n<p>Jeder Mitarbeiter hat seine Interessen, seine Vorlieben und eben auch seine Aversionen und Probleme. Wichtig ist, seine Mitarbeiter gut zu kennen und ein offenes Ohr f\u00fcr ihre Anliegen zu haben. Das Schl\u00fcsselwort hei\u00dft \u201eEmpathie\u201c. Versuchen Sie gelegentlich, sich in Ihre Mitarbeiter hineinzuversetzen. Wie k\u00f6nnte die engagierte Frau Emsig reagieren, wenn sie erf\u00e4hrt, dass Herr Grob sie bei ihrem gut wachsenden Projekt unterst\u00fctzen soll? Und was k\u00f6nnte Herr Grob davon halten? Bevor Sie Entscheidungen treffen, die Aufgaben und Arbeitsweisen von Mitarbeitern betreffen, sollten Sie eventuell kurz R\u00fccksprache mit den betreffenden Personen halten und auf eventuelle Bedenken eingehen. Auch Beschwerden sollten in jedem Falle ernst genommen werden. Sie m\u00fcssen (und sollten) nicht jedem Wunsch Ihrer Angestellten nachgeben \u2013 allerdings sollten Sie von Fall zu Fall entscheiden und niemals pauschal eine Bitte ablehnen.<\/p>\n<h2>Interesse \u2013 Ab und zu ein Smalltalk!<\/h2>\n<p>Jeder Mensch freut sich \u00fcber Aufmerksamkeit. Denken Sie an sich selbst: eine Gratulation zum Geburtstag, ein Lob f\u00fcr einen Erfolg, ein Anruf eines geliebten Menschen oder gute W\u00fcnsche bei Krankheit. Wenn sich andere Menschen f\u00fcr einen interessieren, f\u00fchlt sich das in der Regel gut an. Ein gesundes Ma\u00df an Interesse und Aufmerksamkeit ist deshalb unabdinglich, um Mitarbeiter zu motivieren. Was h\u00e4lt Sie also davon ab, gelegentlich einen Smalltalk mit Ihren Angestellten zu f\u00fchren? Ganz nebenbei erfahren Sie so \u00fcbrigens unter Umst\u00e4nden interessante Dinge \u00fcber den einen oder anderen. Auch Gemeinsamkeiten k\u00f6nnen helfen, um eine positive Beziehung aufzubauen. Verreisen Sie gerne nach Amerika? Teilen Sie eine Leidenschaft f\u00fcr Tennis? Oder feuern Sie die gleiche Fu\u00dfballmannschaft an? Nutzen Sie die Chance, um Sympathien zu sammeln. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie authentisch bleiben: Stellen Sie Fragen, deren Antwort Sie wirklich interessiert und respektieren Sie es, wenn jemand nicht reden m\u00f6chte.<\/p>\n<h2>Verst\u00e4ndnis zeigen \u2013 da, wo es angebracht ist!<\/h2>\n<p>So richtig den Chef \u201eraush\u00e4ngen lassen\u201c und den Mitarbeitern zeigen, wer am l\u00e4ngeren Hebel sitzt? Das ist selten eine gute Idee. Sind Sie unzufrieden mit der Leistung eines Mitarbeiters? Dann bitten Sie ihn zum Gespr\u00e4ch. Bleiben Sie nach M\u00f6glichkeit unvoreingenommen und fragen Sie zun\u00e4chst einmal Ihren Mitarbeiter, wie dieser seine Leistung wahrnimmt. Stellen Sie anschlie\u00dfend Ihre eigene Wahrnehmung dem gegen\u00fcber. Besprechen Sie gemeinsam, wie sich die Leistung steigern k\u00f6nnte und stellen Sie nicht nur Anforderungen, sondern zeigen Sie ebenfalls Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die W\u00fcnsche Ihres Gegen\u00fcbers. Sind private Probleme beispielsweise der Grund, so wird zus\u00e4tzlicher Druck im Beruf nur zu einer weiteren Leistungsminderung f\u00fchren. Am Ende des Gespr\u00e4ches m\u00fcssen Sie gemeinsam ein erreichbares Ziel f\u00fcr den Mitarbeiter formulieren, welches innerhalb einer ausreichenden Zeitspanne erf\u00fcllt werden soll. Wichtig ist, dass der Mitarbeiter mit einbezogen wird und mitbestimmen kann. Nach Ablauf der Frist, findet ein erneutes Gespr\u00e4ch statt. Entscheiden Sie erst dann, ob weiteres Verst\u00e4ndnis angebracht ist oder stattdessen keine zweite Chance gew\u00e4hrt werden sollte. Schlie\u00dflich f\u00fchren Sie letztlich noch immer ein Unternehmen und keinen gemeinn\u00fctzigen Verein.<\/p>\n<h2>Muss man ein \u201eChef zum Verlieben\u201c sein?<\/h2>\n<p>Unbeliebte Chefs haben nur selten loyale Mitarbeiter. Gerade selbstsicheres und hochqualifiziertes Personal wird sich bei Unzufriedenheit nach einer anderen Position umsehen. Bei Ihnen bleiben dann die \u201everzweifelten Angsthasen\u201c und die \u201eunmotivierten Schnarchnasen\u201c, welche sich einen Arbeitsplatzwechsel nicht zutrauen. Mitarbeiter, die ein gutes Verh\u00e4ltnis zu ihrem Vorgesetzten haben und sich ernst genommen f\u00fchlen, werden jedoch zum Unternehmen stehen und unter Umst\u00e4nden auch mal suboptimale Arbeitsbedingungen akzeptieren. Nun sollte es aber nicht Ihr Ziel sein, sich bei jedem Arbeitnehmer beliebt zu machen \u2013 vielmehr sollen Sie einfach neben der beruflichen auch die zwischenmenschliche Verantwortung wahrnehmen, die Sie als Chef tragen. Unterst\u00fctzen Sie Ihre guten Mitarbeiter und stellen Sie klare Erwartungen an problematische Mitarbeiter. Sie m\u00fcssen nicht von jedem \u201egeliebt\u201c werden, vielmehr sollte es Ihr Ziel sein, als Chef auf die Anerkennung und den Respekt Ihrer Teammitglieder bauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcber die Autorin<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Nach ihrem Germanistik-Studium arbeitete Marieke Arcadi aufgrund ihres ausgepr\u00e4gten technischen Interesses f\u00fcr diverse international t\u00e4tige Unternehmen und Agenturen im Bereich Online Marketing \/ SEO. Aktuell ist sie hauptberuflich als Lehrende an einer allgemeinbildenden Schule t\u00e4tig und gibt Seminare an der Universit\u00e4t Hamburg.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn Ihre beruflichen Belange es zulassen, widmet Marieke sich gern ausgiebigen Reisen, um fremde Kulturen und Sprachen kennenzulernen. <\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.experteer.de\/magazin\/ein-chef-zum-verlieben-mit-diesen-eigenschaften-punkten-sie-bei-mitarbeitern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">experteer-Magazin<\/a><\/p>\n<h3>\u00a0<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob die Mitarbeiter auch in stressigen Situationen gut gelaunt und motiviert am Arbeitsplatz sitzen, hat viel mit dem Chef zu 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