{"id":8519,"date":"2026-05-30T09:27:56","date_gmt":"2026-05-30T09:27:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/downshifting-leben-ist-in-karriere-ist-out-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:56","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:56","slug":"downshifting-leben-ist-in-karriere-ist-out-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/downshifting-leben-ist-in-karriere-ist-out-en\/","title":{"rendered":"Downshifting: Leben ist in, Karriere ist out!"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>H\u00f6her, schneller, weiter \u2013 so scheint das Motto vieler deutscher Arbeitnehmer zu lauten. Diese Einstellung kennt in der Regel nur eines der zwei Resultate: Entweder Du schaffst es an die Spitze der Karriereleiter oder Du landest fr\u00fcher oder sp\u00e4ter im Burnout. Ein Trend bringt jetzt aber noch eine dritte Alternative: das Downshifting.<\/p>\n<p><\/strong><\/em><\/p>\n<h2 id=\"Downshifting-Work-Life-Balance-statt-Karriere\">Downshifting \u2013 Work-Life-Balance statt Karriere<\/h2>\n<p>Einfach mal herunterschalten und die Notbremse ziehen. Downshifting bedeutet beruflich k\u00fcrzer zu treten und anstelle der Karriere <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/work-life-integration-vereinbarkeit-von-beruf-und-privatleben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">eine ausgeglichene Work-Life-Balance<\/a> zu w\u00e4hlen. Es ist ein mutiger Schritt, f\u00fcr viele Arbeitnehmer sogar undenkbar, und hei\u00dft in der Regel das Aus f\u00fcr die gro\u00dfe Karriere. Gleichzeitig ist das Downshifting aber auch oft die letzte M\u00f6glichkeit zur Abwendung eines <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/burnout-syndrom-ursachen-symptome-und-behandlung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Burnout-Syndroms<\/a> oder einer \u00e4hnlichen stressbedingten psychischen oder physischen Erkrankung.<\/p>\n<p>Wer sich f\u00fcr Downshifting entscheidet, verabschiedet sich zugleich von dem hohen Level an <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/stressmanagement-wie-erkennen-sie-stress\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stress<\/a>, Hektik und Zeitnot, die in vielen Unternehmen herrschen. Es geht gleichzeitig aber durch die Reduktion der <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/arbeitszeitgesetz-gesetzliche-regelungen-zur-arbeitszeit-in-deutschland\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arbeitszeit<\/a> oder Verlagerung der T\u00e4tigkeitsbereiche mit einem geringeren Einkommen einher. In Deutschland wird deshalb auch von dem <strong>\u201egew\u00e4hlten einfachen Leben\u201c<\/strong> oder der <strong>\u201efreiwilligen Einfachheit\u201c<\/strong> gesprochen. Erfahrungsberichte \u00fcber Downshifting zeugen dennoch von einer deutlich h\u00f6heren Lebensqualit\u00e4t. Das Sprichwort \u201eGl\u00fcck kann man sich nicht kaufen\u201c scheint in den meisten F\u00e4llen also durchaus zuzutreffen.<\/p>\n<h2 id=\"Wie-viel-Arbeit-ist-zu-viel\">Wie viel Arbeit ist \u201ezu viel\u201c?<\/h2>\n<p>Die Zahlen psychischer oder physischer Krankheiten, die auf beruflichen Stress, <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/streit-und-konflikte-im-job-vermeiden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Konflikte<\/a> im Team oder anderweitig den Job zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, steigen stetig und in rasantem Tempo an. Das berufliche Gl\u00fcck h\u00e4ngt dabei mit vielen verschiedenen Faktoren zusammen.<\/p>\n<p>Einer davon ist nat\u00fcrlich die Wochenarbeitszeit. Und genau hier setzt das Downshifting an. <strong>Doch wie viel Arbeit ist eigentlich \u201ezu viel Arbeit\u201c?<\/strong> Dies l\u00e4sst sich pauschal nat\u00fcrlich nicht beantworten. In Deutschland \u00fcblich sind \u2013 zumindest auf dem Papier \u2013 40 Stunden pro Woche. Laut einer Studie, haben Frauen ab einer Wochenarbeitszeit von 50 oder mehr Stunden ein deutlich h\u00f6heres Risiko f\u00fcr Folgeerkrankungen haben, w\u00e4hrend M\u00e4nner mit dieser Arbeitsdosis noch sehr gut zurechtzukommen scheinen.<\/p>\n<p>Allerdings h\u00e4ngt dies vor allem mit der <strong>Doppel- oder sogar Dreifachbelastung<\/strong>zusammen, welchen die Frauen durch Job, Haushalt, Kinder oder pflegebed\u00fcrftige Angeh\u00f6rige ausgesetzt sind. Bez\u00fcglich des Downshifting bedeutet dies, dass die f\u00fcr Dich \u201eoptimale\u201c Arbeitszeit stets auch mit Deiner privaten Situation korreliert.<\/p>\n<p>Dennoch scheint es tats\u00e4chlich ein Arbeitspensum zu geben, welches Experten als \u201eperfekt\u201c betrachten. Es handelt sich dabei um den <strong>Sechs-Stunden-Arbeitstag<\/strong>, wie er unl\u00e4ngst in einigen schwedischen Unternehmen als Pilotprojekt eingef\u00fchrt wurde. Das Modell beruht auf der Annahme, dass Arbeitnehmer in nur sechs Stunden konzentrierter und dadurch ebenso produktiv wie in acht Stunden arbeiten k\u00f6nnen, einhergehend mit zahlreichen Vorteilen:<\/p>\n<ul>\n<li>bessere Work-Life-Balance<\/li>\n<li>weniger krankheitsbedingte Ausf\u00e4lle und Fehlzeiten<\/li>\n<li>Schonung der psychischen und physischen Gesundheit der Arbeitnehmer<\/li>\n<li>gesteigerte Motivation und dadurch auch <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/produktivitaet-steigern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Produktivit\u00e4t<\/a><\/li>\n<li>bessere Leistungsf\u00e4higkeit durch l\u00e4ngere Entspannungszeiten<\/li>\n<li>gr\u00f6\u00dfere Identifikation mit dem Arbeitgeber und dadurch bessere Mitarbeiterbindung<\/li>\n<li>u. v. m.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Resultat des Pilotprojekts konnte diese Vorteile nicht nur best\u00e4tigen, sondern zum Teil sogar noch \u00fcbertreffen. Demnach sei die Produktivit\u00e4t w\u00e4hrend des Sechs-Stunden-Arbeitstages gegen\u00fcber dem Acht-Stunden-Arbeitstag nicht nur gleich geblieben, sondern sogar noch angestiegen, so das Fazit der teilnehmenden Unternehmen. In Deutschland bleibt er dennoch bislang eher die Ausnahme als die Regel.<\/p>\n<h2 id=\"Downshifting,-Sabbatical-&amp;-Co-Aussteigen-liegt-im-Trend\">Downshifting, Sabbatical &amp; Co: Aussteigen liegt im Trend<\/h2>\n<p>Zu jedem Trend gibt es ja bekanntlich einen Gegentrend. Ein solches Ph\u00e4nomen ist derzeit auch in der westlichen Gesellschaft zu beobachten. Ausgehend von den USA scheint sich jetzt auch die deutsche Bev\u00f6lkerung in zwei verschiedene Gruppen zu teilen: Diejenigen, welche der gro\u00dfen Karriere nachjagen und ihr Gl\u00fcck im materiellen Wohlstand suchen, und ihr Gegenpart, der vom fahrenden Zug abspringt und sich wieder mehr auf immaterielle Werte besinnt.<\/p>\n<p>Manchmal ist das nur eine Phase und nach einer aufregenden Weltreise oder einem entspannten <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/sabbatical-auszeit-vom-job\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sabbatical<\/a> geht es wieder mit Vollgas zur\u00fcck ins Berufsleben. Wer sich jedoch f\u00fcr das Downshifting entscheidet, trifft damit in der Regel eine langfristige Entscheidung. Je nach Alter, kannst Du diesen Ausstieg aus der Karriere n\u00e4mlich nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig machen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr diese mutige Entscheidung k\u00f6nnen dabei absolut unterschiedlich sein und treten h\u00e4ufig in Kombination auf:<\/p>\n<ul>\n<li>gesundheitliche Probleme<\/li>\n<li>drohendes Burnout<\/li>\n<li>schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Familie<\/li>\n<li>famili\u00e4re Ver\u00e4nderungen<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderungen der finanziellen Situation<\/li>\n<li>Verlagerung der Priorit\u00e4ten<\/li>\n<li>o.\u00e4.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Manch einer hat also endlich den Kredit f\u00fcr sein Haus abbezahlt und ben\u00f6tigt nun schlichtweg nicht mehr so viel Geld f\u00fcr den Lebensunterhalt und der andere hat vielleicht gemerkt, dass vor lauter Arbeit das Leben an ihm vorbeizuziehen scheint und es wieder an der Zeit f\u00fcr eine ausgewogenere Work-Life-Balance ist. Leider stecken manchmal nat\u00fcrlich auch weniger sch\u00f6ne Gr\u00fcnde dahinter, wenn zum Beispiel ein Angeh\u00f6riger pflegebed\u00fcrftig wird. Doch so oder so:<\/p>\n<p style=\"text-align: left; padding-left: 30px;\">&#8220;Wer sich das Downshifting leisten kann, hat es bislang nur selten bereut \u2013 so die Auswertung aktueller Erfahrungsberichte.&#8221;<\/p>\n<p>Weniger ist also tats\u00e4chlich manchmal mehr. Und dass es nicht immer mehr Geld sein muss f\u00fcr ein \u201eMehr\u201c an Lebensqualit\u00e4t, beweist uns die Str\u00f6mung aus den USA. Auf diesen Zug aufzuspringen, solltest Du deshalb zumindest hin und wieder einmal in Erw\u00e4gung ziehen.<\/p>\n<h2 id=\"Ein-Modell-f\u00fcr-die-aelteren-Generationen\">Ein Modell f\u00fcr die \u00e4lteren Generationen?<\/h2>\n<p>Nein! Das Downshifting ist keinesfalls nur die Notbremse f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmer, die kurz vor der Rente nicht mehr mit der Drehzahl im Berufsalltag mithalten k\u00f6nnen. Im Gegenteil: Immer mehr j\u00fcngere Angestellte oder sogar Berufseinsteiger kommen mit dieser Bitte zu ihren Vorgesetzten.<\/p>\n<p>Zugrunde liegen dem nicht etwa Faulheit oder eine bereits angeknackste Gesundheit durch ein stressiges Studium. Es ist schlichtweg eine neue Mentalit\u00e4t, die in der Generation Y um sich greift. Die Arbeit wird nicht mehr als das Wichtigste im Leben angesehen und viele Arbeitnehmer sind auch nicht mehr dazu bereit, sich selbst und ihre Freizeit g\u00e4nzlich f\u00fcr eine Karriere aufzuopfern. Es sind neue Werte, die in den Vordergrund r\u00fccken. Selbstst\u00e4ndigkeit, ein Leben als <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/digitales-arbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">digitaler Nomade<\/a> oder eine Auszeit vom Job, so oder so \u00e4hnlich sehen die Tr\u00e4ume zahlreicher Arbeitnehmer aus. Diese umzusetzen jedoch, erfordert eine Menge Mut.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele Menschen diesen ihr Leben lang nicht fassen und nach und nach immer verbitterter ihren verpassten Chancen nachh\u00e4ngen werden, bietet das <strong>Downshifting eine risikofreie Alternative<\/strong>: Du musst Deinen Job nicht von heute auf morgen k\u00fcndigen, sondern kannst die Arbeitszeit langsam herunterfahren und so das f\u00fcr Dich optimale Level finden. Klar, wer in die obersten F\u00fchrungsetagen aufsteigen m\u00f6chte, schie\u00dft sich damit selbst ins Aus. F\u00fcr all die Freigeister unter Ihnen jedoch, die eher von der H\u00e4ngematte am Strand oder dem Ballspielen mit den Kindern im Garten tr\u00e4umen als vom Porsche und der Villa in Monaco, stellt das Downshifting eine einmalige Chance dar.<\/p>\n<h2 id=\"Ein-Bruch-mit-den-gesellschaftlichen-Konventionen\">Ein Bruch mit den gesellschaftlichen Konventionen<\/h2>\n<p>Du m\u00f6chtest nicht Karriere machen? Die Arbeit hat bei Dir nicht oberste Priorit\u00e4t? Du m\u00f6chtest als Berufseinsteiger nur eine 70-Prozent-Stelle? Auf das Verst\u00e4ndnis Deiner Mitmenschen, vor allem Deiner Kolleginnen und Kollegen, kannst Du mit dieser Lebenseinstellung nicht unbedingt hoffen.<\/p>\n<p>Wir leben schlie\u00dflich immer noch in der Kultur der klassischen deutschen Tugenden, welche uns \u2013 wenn nicht bereits durch die Eltern anerzogen \u2013 sp\u00e4testens in Kindergarten, Schule und Studium eingebl\u00e4ut werden. <strong>P\u00fcnktlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und vor allem Disziplin: So hat sich eine vorbildliche deutsche Arbeitskraft zu verhalten.<\/strong><\/p>\n<p>Beschweren k\u00f6nnen wir uns dar\u00fcber nicht, haben wir dieser Lebenseinstellung doch unsere Wirtschaftsmacht und den allgemeinen Wohlstand zu verdanken. Ein Wohlstand, den unsere Eltern- und Gro\u00dfelterngenerationen durch eben diese Tugenden aus einem gro\u00dfen \u201eNichts\u201c, welches der Zweite Weltkrieg hinterlassen hatte, mit Schwei\u00df und Flei\u00df wieder aufgebaut haben. Allerdings haben wir dieser Kultur auch die steigenden Zahlen psychischer und physischer Krankheiten zu verdanken. Die Selbstausbeutung ist quasi einer ihrer Grundpfeiler geworden.<\/p>\n<p>Das <strong>Downshifting als Notbremse<\/strong> kommt also gerade rechtzeitig. Gesellschaftlich akzeptiert ist es allerdings noch lange nicht, dessen musst Du Dir bewusst sein, wenn Du Dich f\u00fcr diesen Weg entscheidest. Gegen den Strom schwimmt es sich bekanntlich schwieriger als mit ihm.<\/p>\n<h2 id=\"Der-Teufelskreis-aus-Konsum-und-finanzieller-Zwangsjacke\">Der Teufelskreis aus Konsum und finanzieller Zwangsjacke<\/h2>\n<p>Auf die Frage, was ihnen wichtiger sei, Geld oder Lebenszeit, w\u00fcrden die meisten Menschen wohl mit Letzterem antworten. Abgehalten werden sie allerdings nicht nur durch den gesellschaftlichen Druck, sondern h\u00e4ufig haben sie sich auch bereits in den hierzulande \u00fcblichen <strong>Teufelskreis aus Konsum und finanziellem Wohlstand<\/strong> begeben.<\/p>\n<p>Wer n\u00e4mlich ein hohes Einkommen hat, investiert dieses in der Regel in eine gro\u00dfe Wohnung oder ein teures Auto mit hohen Folgekosten. Und wer viel hat, hat ja bekanntlich auch viel zu verlieren. Also wird weitergearbeitet, um den Lebensstandard halten oder sogar erh\u00f6hen zu k\u00f6nnen, was wiederum eine h\u00f6here finanzielle Verpflichtung mit sich bringt und hier schlie\u00dft sich der Kreis. Wirklich gl\u00fccklich allerdings, macht das nur in den seltensten F\u00e4llen. Konsum verleitet n\u00e4mlich immer zu noch mehr Konsum und der Mensch verlernt die Zufriedenheit.<\/p>\n<p>Viele Menschen erkennen dies aber erst, wenn es schon (beinahe) zu sp\u00e4t ist. Je l\u00e4nger sie warten, umso schwieriger wird der Absprung. Um bei dieser Metapher zu bleiben, ist es also vielleicht in der Zeit sich einfach die Nase zuzuhalten, die Augen zu schlie\u00dfen und den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.<\/p>\n<h2 id=\"Woran-moechten-Sie-sich-auf-dem-Sterbebett-zur\u00fcckerinnern\">Woran m\u00f6chtest Du dich auf dem Sterbebett zur\u00fcckerinnern?<\/h2>\n<p>Der Tod ist die einzige Sicherheit, die wir im Leben haben. Wie und wann er kommen wird hingegen, wissen wir nicht. Das Gl\u00fcck auf \u201esp\u00e4ter\u201c zu verschieben oder dem Ruhestand entgegenzufiebern, ist daher eines der gr\u00f6\u00dften Irrt\u00fcmer vieler Menschen.<\/p>\n<p>Frage Dich also nicht: <strong>\u201eWie viel Geld muss ich jetzt verdienen, damit ich mir in zehn, 20 oder auch 40 Jahren meine Tr\u00e4ume erf\u00fcllen oder ein entspanntes Leben f\u00fchren kann?\u201c<\/strong> Frage Dich viel lieber: <strong>\u201eWoran m\u00f6chte ich mich auf meinem Sterbebett einmal zur\u00fcckerinnern?\u201c<\/strong><\/p>\n<p>In der Regel tauchen dann Antworten wie Familie, eine Weltreise oder auch einfach lustige Abende mit Freunden auf. Doch mal ehrlich, wirst Du denken: <strong>\u201eIch habe zwar mein ganzes Leben nur gearbeitet, aber daf\u00fcr habe ich ein gro\u00dfes Haus und einen Porsche?\u201c<\/strong> Oder vielleicht kommt es sogar noch schlimmer und Du hast Dein Leben nur mit Arbeit verbracht und dennoch niemals die Karrierestufe erreicht, die Du anstrebst. Denn Du wei\u00dft ja:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;\">&#8220;Nur von innen sieht ein Hamsterrad aus wie eine (Karriere) Leiter.&#8221;<\/p>\n<p>Es ist daher an der Zeit, Dein Leben einmal auf den Pr\u00fcfstand zu stellen und sich unabh\u00e4ngig von gesellschaftlichen Konventionen auf Deine individuellen Werte und Tr\u00e4ume zu besinnen. Das Downshifting oder ein \u00e4hnliches Modell kann dann zu Deiner ganz pers\u00f6nlichen Notbremse werden. Solltest Du stattdessen zu dem Resultat kommen, dass Du Dich bereits auf dem richtigen Weg befindest und derzeit mit Deiner beruflichen und privaten Situation gl\u00fccklich bist, dann ist das durchaus eine Gratulation wert. Denn Du wei\u00dft ja: Zufriedenheit ist ein selten gewordenes Gut in dieser Gesellschaft.<\/p>\n<h2 id=\"Downshifting-hat-viele-Gesichter\">Downshifting hat viele Gesichter<\/h2>\n<p>Also ab zum Arbeitgeber und \u201edownshiften\u201c? So einfach ist es leider nicht (immer). Ein Unternehmen hat keine Verpflichtung dazu, seinen Mitarbeitern das Downshifting zu erm\u00f6glichen. Dennoch haben viele Betriebe den neuen Trend bereits erkannt und m\u00fcssen sich in den Zeiten des zunehmenden Fachkr\u00e4ftemangels je nach Branche bereits freiwillig oder unfreiwillig den W\u00fcnschen ihrer Angestellten anpassen.<\/p>\n<p>Neben der klassischen \u201e<a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/teilzeitarbeit-ein-arbeitszeitmodell-mit-vor-und-nachteilen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Teilzeitstelle<\/a>\u201c geh\u00f6ren dazu <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/jobsharing\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Job-Sharing<\/a>, <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/sabbatical-auszeit-vom-job-richtig-planen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sabbatical<\/a>, Home-Office, Vertrauensarbeitszeit o.\u00e4. Ist allerdings das f\u00fcr Dich passende Modell nicht dabei oder Deine Unzufriedenheit r\u00fchrt nicht (nur) von der vereinbarten Wochenarbeitszeit, sondern zum Beispiel von sinnentleerten Arbeitsinhalten oder einem schlechten Betriebsklima, so k\u00f6nnten doch die interne Versetzung oder ein <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/jobwechsel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Jobwechsel<\/a> die f\u00fcr Dich geeignetere Alternative sein. Auch eine <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/kuendigung-das-sollten-sie-wissen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">K\u00fcndigung<\/a> kann schlie\u00dflich die M\u00f6glichkeit zum Downshifting, f\u00fcr eine kurze Auszeit oder sogar den Sprung in die Selbstst\u00e4ndigkeit darstellen. Hauptsache, Du blickst im Sterbebett l\u00e4chelnd auf Dein Leben zur\u00fcck! Oder was denkst Du?<\/p>\n<p><strong>Lese-Tipp:<\/strong> <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/zitate-und-sprueche-ueber-das-leben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">50 Lebensweisheiten: Spr\u00fcche, Zitate und mehr \u00fcber das Leben<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/downshifting-leben-ist-in-karriere-ist-out\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">arbeitsABC<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00f6her, schneller, weiter \u2013 so scheint das Motto vieler deutscher Arbeitnehmer zu lauten. Diese Einstellung kennt in der Regel nur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":5743,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_uf_show_specific_survey":0,"_uf_disable_surveys":false,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1088,12],"tags":[199],"class_list":["post-8519","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-careers-and-job-applications","category-karriere-und-bewerbung","tag-downshifting-work-life-balance"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8519\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}