{"id":8462,"date":"2026-05-30T09:27:52","date_gmt":"2026-05-30T09:27:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/ciao-arbeitsalltag-wie-breakout-weeks-zum-erfolg-werden-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:52","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:52","slug":"ciao-arbeitsalltag-wie-breakout-weeks-zum-erfolg-werden-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/ciao-arbeitsalltag-wie-breakout-weeks-zum-erfolg-werden-en\/","title":{"rendered":"Ciao Arbeitsalltag: Wie Breakout Weeks zum Erfolg werden"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Breakout Weeks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, gerade im IT-Sektor. Worauf sollten Unternehmen achten? Dustin M\u00fcller, Director People and Culture bei <a href=\"https:\/\/turbinekreuzberg.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Turbine Kreuzberg<\/a>, erl\u00e4utert die einzelnen Schritte bei der Planung und Umsetzung.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Einfach mal raus aus der t\u00e4glichen Arbeitsroutine und gemeinsam neue Dinge ausprobieren: Doch wie geht man so eine Breakout Week an? Und worauf sollten Unternehmen achten? Hier erfahren Sie mehr.<\/p>\n<p>Ob Coding gegen h\u00e4usliche Gewalt, besseres Onboarding oder Umweltschutz: F\u00fcr Herzensprojekte, die \u00fcber das reine Tagesgesch\u00e4ft hinausgehen, bleibt im Arbeitsalltag vieler Menschen h\u00e4ufig zu wenig Zeit. Doch mehr und mehr Unternehmen schaffen den Raum, um solche Projekte in die Tat umzusetzen. Eine M\u00f6glichkeit dazu, die sich wachsender Beliebtheit erfreut, sind Breakout Weeks. Dabei kommen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter f\u00fcr eine Woche zusammen, bilden kleinere Teams um eigene Projektideen, setzen ihre Ideen in die Tat um und pr\u00e4sentieren am Ende ihre Ergebnisse.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren ist die Anzahl an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die remote arbeiten, rasant gestiegen. Trotz all den Vorteilen von Remote Work: Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den unmittelbaren Austausch von Mensch zu Mensch haben deutlich abgenommen. Diesem Trend wirken Breakout Weeks entgegen. Menschen lernen sich team\u00fcbergreifend besser kennen, brechen aus den Konventionen des Arbeitsalltags aus und ihre Kreativit\u00e4t sowie das l\u00f6sungsorientierte Denken wird gef\u00f6rdert.<\/p>\n<h2>Breakout Weeks sind kein Zeitvertreib<\/h2>\n<p>Eine ganze Woche lang das regul\u00e4re Tagesgesch\u00e4ft hinten anstellen, ist eine relevante Entscheidung f\u00fcr Entscheiderinnen \/ Entscheider. Schlie\u00dflich bedeutet das nicht zuletzt einen ordentlichen Invest. Was sind also die Benefits? Gerade in Zeiten von Remote Work liegen die Vorteile in den Bereichen Teambuilding und einer verbesserten Team-Kommunikation: Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Projekten kommen zusammen, besch\u00e4ftigen sich gemeinsam mit neuen Herausforderungen, lernen Neues und verstehen sich besser.<\/p>\n<p>Hinzu kommt eine st\u00e4rkere Identifikation mit dem Unternehmen. Zudem k\u00f6nnen die Angestellten neue Skills erlernen und Technologien erproben: So hat Turbine Kreuzberg zahlreiche Software-Projekte angesto\u00dfen, fr\u00fch Kompetenzen bei neu aufkommenden Technologien aufgebaut und konnte in verschiedenen Bereichen zum Early Adopter werden.<\/p>\n<h2>Wie sorge ich f\u00fcr Kreativit\u00e4t im Team?<\/h2>\n<p>Im Vorfeld einer Breakout Week ist es wichtig, die Kreativit\u00e4t im Team anzuregen. Ziel ist es, dass Kolleginnen und Kollegen eigene Projektideen initiieren und gemeinsam vorantreiben. Es ist daher empfehlenswert, fr\u00fch und kontinuierlich mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern \u00fcber m\u00f6gliche Projektthemen zu sprechen. Circa sechs Wochen vorher empfiehlt es sich, die anstehende Breakout Week immer wieder anzusprechen, ob in Einzelgespr\u00e4chen, in unternehmensweiten Meetings oder in der Pause an der Kaffeemaschine. So k\u00f6nnen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich fr\u00fchzeitig Gedanken machen und sich untereinander austauschen. In der Praxis zeigt sich h\u00e4ufig: Ein Teil des Teams hat direkt ein Projekt im Kopf, ein anderer Teil braucht eine Weile, um eigene Ideen zu entwickeln.<\/p>\n<p>Vor allem am Anfang ist es hilfreich, einen klaren Rahmen zu stecken und erste Projektideen zur Inspiration zu liefern. Letztlich gilt jedoch die Vorgabe \u201canything goes\u201d, sprich jegliche Vorschl\u00e4ge zuzulassen \u2013 solange sie auch zur Unternehmenskultur passen. Nicht das einzelne Projektergebnis ist das Ziel, sondern der Weg dorthin. Was etwa als einfache Zeichengruppe beginnt, m\u00fcndet nicht selten in der Auseinandersetzung mit digitaler Kunst und den M\u00f6glichkeiten von generativer k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<h2>Ab wann geht es in die konkrete Planung?<\/h2>\n<p>Wie lange vorher Unternehmen mit der konkreten Planung einer Breakout Week beginnen sollten, ist individuell verschieden und h\u00e4ngt unter anderem von den zeitlichen Kapazit\u00e4ten und der Anzahl an Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter im Unternehmen ab.<\/p>\n<p>Turbine Kreuzberg geht, bei einer Gr\u00f6\u00dfe von rund 140 Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern, drei Monate vor der Breakout Week in die konkrete Planung. Die Reiseplanung, etwa Reservierungen in Unterk\u00fcnften oder Visa-Antr\u00e4ge f\u00fcr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter au\u00dferhalb der EU, muss meist jedoch deutlich fr\u00fcher passieren. Je gr\u00f6\u00dfer und verteilter das Team ist, desto fr\u00fcher empfiehlt es sich, anzufangen.<\/p>\n<p>Zudem ist es wichtig, dedizierte Personen f\u00fcr die Planung der Breakout Week festzulegen und diesen auch die notwendigen zeitlichen Kapazit\u00e4ten freizur\u00e4umen. Zu einem solchen Kernteam k\u00f6nnen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinzugezogen werden, um einzelne Aufgaben zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h2>Wie viel Rahmenprogramm darf es sein?<\/h2>\n<p>Zumeist geh\u00f6rt zu einer Breakout Week noch ein Rahmenprogramm aus gemeinsamen Aktivit\u00e4ten, ob essen gehen, ein Besuch eines Kletterparks oder gemeinsames Bootfahren. Wichtig ist hier, abzuw\u00e4gen, welche Aktivit\u00e4ten wirklich den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Mehrwert bieten und beispielsweise zum Teambuilding beitragen. Gleichzeitig sollte genug Raum f\u00fcr die eigentliche Projektarbeit bleiben und nicht alles \u201etotorganisiert\u201c werden.<\/p>\n<p>So kl\u00e4ren sich viele kleine Fragen, wie Raumplanung und Anreise mit den \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln zu einer Aktivit\u00e4t, auch von selbst. Hier hat sich Selbstorganisation bew\u00e4hrt: Beispielsweise \u00fcbernehmen Team-Captains die Durchf\u00fchrung von Aktivit\u00e4ten, die sie selbst vorgeschlagen haben, und werden dabei lediglich vom Organisationsteam unterst\u00fctzt. Letztlich ist eine verteilte Organisation schon an sich eine gute Teambuilding-Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<h2>Remote, hybrid oder in Pr\u00e4senz?<\/h2>\n<p>Bei Turbine Kreuzberg arbeitet eine Vielzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter problemlos remote zusammen, \u00fcber Landesgrenzen hinweg. Auch die Breakout Weeks wurden entsprechend hybrid angeboten, um allen Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeitern eine Teilnahme zu erm\u00f6glichen. Doch hier zeigen sich die Grenzen von Remote Work: Breakout lebt vom direkten pers\u00f6nlichen Austausch. Die Teams hatten es leichter, zueinander zu finden und bekamen einen besseren \u00dcberblick \u00fcber alle Projekte. Auch die morgendlichen Status-Pr\u00e4sentationen der einzelnen Teams liefen besser. Unternehmen sollten daher vorab entscheiden und klar kommunizieren, in welchem Format sie die Breakout Week durchf\u00fchren wollen.<\/p>\n<h2>KPI: Wann ist die Breakout Week ein Erfolg?<\/h2>\n<p>Die Frage, wann eine Breakout Week erfolgreich war, ist nicht leicht zu beantworten. Denn Teambuilding und Bonding sind nicht direkt messbar. Neben dem direkten Feedback der Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter k\u00f6nnen allerdings KPI gesetzt werden wie: Wie viele Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter haben teilgenommen? Oder: Wie viele Projekte k\u00f6nnen weiterverfolgt werden? Doch die Begeisterung des Teams, das Gemeinschaftsgef\u00fchl und der Zusammenhalt bleiben der gr\u00f6\u00dfte Vorteil der intensiven Projektarbeit \u2013 und sind die wichtigsten, wenn auch nicht qualitativ messbaren, Indikatoren.<\/p>\n<h2>Breakout Week: Freir\u00e4ume, die sich lohnen<\/h2>\n<p>Eine ganze Woche nicht \u201cnormal\u201d arbeiten? Sicherlich gibt es einige F\u00fchrungskr\u00e4fte, die sich mit diesem Gedanken nicht sofort anfreunden k\u00f6nnen. Doch die Benefits einer Breakout Week sprechen f\u00fcr sich: Besseres Team- und Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl, effektivere Zusammenarbeit sowie das (fr\u00fche) Ausprobieren neuer Tools und Technologien sind gro\u00dfe Vorteile. Wichtig ist vor allem, die Teams gedanklich fr\u00fch genug auf die Breakout Week einzustimmen, die Kreativit\u00e4t im Hinblick auf die Projektarbeit anzuregen \u2013 und eine gute Balance zwischen Organisation und Freiraum zu finden.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><em>Zur Person<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/dustin-m\u00fcller-773b2b1a0\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Dustin M\u00fcller<\/a> ist Director People &amp; Culture bei <a href=\"https:\/\/turbinekreuzberg.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Turbine Kreuzberg<\/a>. Er ist hauptverantwortlich daf\u00fcr, die passenden Personen in die Organisation zu bringen, sie zu entwickeln und ihre Zufriedenheit zu sichern. Der Erfolg seiner Arbeit zeigt sich nicht nur im Wachstum bei Turbine Kreuzberg (allein im letzten Jahr ist das Unternehmen um \u00fcber 50 Prozent gewachsen), sondern auch an der durchschnittlichen Verweildauer der Mitarbeiterinnen \/ Mitarbeiter: Mit rund f\u00fcnfeinhalb Jahren ist diese bei Turbine Kreuzberg vergleichsweise lang f\u00fcr die Branche.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/wie-breakout-weeks-zum-erfolg-werden\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hrjounal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Breakout Weeks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, gerade im IT-Sektor. Worauf sollten Unternehmen achten? 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