{"id":8435,"date":"2026-05-30T09:27:51","date_gmt":"2026-05-30T09:27:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/arbeitsalltag-2025-hybrid-ki-gestuetzt-mit-klaren-grenzen-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:51","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:51","slug":"arbeitsalltag-2025-hybrid-ki-gestuetzt-mit-klaren-grenzen-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/arbeitsalltag-2025-hybrid-ki-gestuetzt-mit-klaren-grenzen-en\/","title":{"rendered":"Arbeitsalltag 2025: Hybrid, KI-gest\u00fctzt, mit klaren Grenzen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Wie pr\u00e4gen Hybridmodelle, K\u00fcnstliche Intelligenz und neue Arbeitsstrukturen den Arbeitsalltag 2025? Einblicke von <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/frankweishaupt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frank Weishaupt<\/a>, CEO von Owl Labs, zu den wichtigsten Trends f\u00fcr Unternehmen und Besch\u00e4ftigte.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Der Arbeitsalltag 2025 steht im Zeichen neuer und alter Herausforderungen. Sowohl die politischen Entwicklungen durch die Neuwahlen als auch die aktuelle Wirtschaftslage werden die Arbeitswelt 2025 dabei ma\u00dfgeblich beeinflussen. Zugleich setzen sich die Ver\u00e4nderungen und Trends aus vergangenen Jahren weiter fort: die Weiterentwicklung hybrider Arbeitsmodelle, die Integration K\u00fcnstlicher Intelligenz in den Arbeitsalltag und auch das Wohlbefinden der Arbeitnehmenden.<\/p>\n<h2>Hybridarbeit \u2013 bereits ein fest verankerter Standard<\/h2>\n<p>Der Trend zur hybriden Arbeitsweise hat sich in den letzten Jahren weiter verfestigt und ist aus dem Arbeitsalltag 2025 nicht mehr wegzudenken. Trotz Bem\u00fchungen gro\u00dfer Unternehmen wie SAP oder der Deutschen Bank, die Mitarbeitenden zur\u00fcck ins B\u00fcro zu holen, setzen sich flexible Modelle weiterhin durch.<\/p>\n<p>Laut der letzten <a href=\"https:\/\/owllabs.de\/state-of-hybrid-work\/2024\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">State of Hybrid Work Studie<\/a> von Owl Labs arbeiten inzwischen 64 Prozent der Besch\u00e4ftigten hybrid \u2013 ein deutlicher Anstieg um 13 Prozentpunkte gegen\u00fcber 2023. Der Anteil der vollst\u00e4ndig Remote-Arbeitenden hat sich sogar verdoppelt und liegt nun bei 6 Prozent. Dieser Wunsch nach Flexibilit\u00e4t spiegelt sich auch in der bevorzugten B\u00fcropr\u00e4senz wider: W\u00e4hrend 31 Prozent der hybrid Arbeitenden drei Tage die Woche ins B\u00fcro gehen w\u00fcrden, wenn sie komplett selbst w\u00e4hlen d\u00fcrften, w\u00fcnscht sich mehr als die H\u00e4lfte der Hybridarbeitenden (52 Prozent) noch weniger Pr\u00e4senzzeit.<\/p>\n<p>Unternehmen, die hybride Arbeitsmodelle unterst\u00fctzen, profitieren im Wettbewerb um Talente. Wer hingegen auf verpflichtende B\u00fcrotage besteht, riskiert, wertvolle Fachkr\u00e4fte zu verlieren.<\/p>\n<h2>KI wird 2025 unverzichtbar<\/h2>\n<p>Technologie und insbesondere K\u00fcnstliche Intelligenz sind 2025 fest in den Arbeitsalltag 2025 integriert. Laut State of Hybrid Work haben bereits mehr als zwei Drittel der Arbeitnehmenden (68 Prozent) 2024 KI-Tools eingesetzt \u2013 21 Prozent tun dies sogar t\u00e4glich. Unternehmen implementieren KI nicht mehr nur zu Testzwecken, sondern nutzen sie gezielt zur Erg\u00e4nzung oder Automatisierung von Aufgaben. Dar\u00fcber hinaus hat mehr als ein Drittel (34 Prozent) der Arbeitgebenden bereits KI-Technologien eingef\u00fchrt, um Aufgaben von Mitarbeitenden zu ersetzen oder zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>Auch die Bedeutung von verl\u00e4sslicher Technologie f\u00fcr hybride Meetings nimmt zu. Effektive und kollaborative Besprechungen abzuhalten, wenn sich nicht alle Beteiligten im selben Raum befinden, scheint f\u00fcr viele Unternehmen aber immer noch eine Herausforderung zu sein: Laut Owl Labs Studie haben 75 Prozent der Besch\u00e4ftigten schon einmal aufgrund technischer Probleme Zeit verloren und Meetings versp\u00e4tet begonnen. Drei Viertel der Arbeitnehmenden (74 Prozent) haben vor allem mit Audioproblemen zu k\u00e4mpfen. Vier von f\u00fcnf Befragten (82 Prozent) sehen gute Technologien als essenziell f\u00fcr ihre Arbeit an. An die Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeitenden angepasste Kollaborationstools und zuverl\u00e4ssige Technik sind daher unverzichtbar, um die Zusammenarbeit in hybriden Teams zu optimieren.<\/p>\n<h2>Die Kosten f\u00fcr B\u00fcrotage steigen weiter<\/h2>\n<p>Ein B\u00fcrotag ist f\u00fcr viele Arbeitnehmende zu einem kostspieligen Unterfangen geworden. Laut Owl Labs liegen die durchschnittlichen Ausgaben aktuell bei 29 Euro pro B\u00fcrotag, was einem Anstieg von 5 Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die gr\u00f6\u00dften Posten sind Fahrtkosten (10 Euro), Mittagessen (10 Euro) und kleinere Ausgaben wie Kaffee (5 Euro) oder Parkgeb\u00fchren (4 Euro). W\u00e4hrenddessen sind die Kosten f\u00fcr das Arbeiten von zu Hause nur leicht gestiegen, von 8 auf 9 Euro t\u00e4glich.<\/p>\n<p>Bei dieser Preisentwicklung ist es nicht verwunderlich, dass 16 Prozent der Hybridarbeitenden eine Gehaltsanpassung erwarten, sollten sie nicht mehr flexibel arbeiten d\u00fcrfen. Mit den steigenden Kosten, etwa durch hohe Kraftstoffpreise und dem teureren Deutschlandticket, wird der Druck auf traditionelle B\u00fcrokonzepte weiter zunehmen.<\/p>\n<p>Die bevorstehende Bundestagswahl bringt zudem neue Dynamiken in die Arbeitswelt. So beeinflussen beispielsweise politische Spannungen am Arbeitsplatz die B\u00fcrokultur, was dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass Mitarbeitende dem B\u00fcro fernbleiben. Schon jetzt geben 31 Prozent der Arbeitnehmenden an, aufgrund politischer Differenzen mit Kolleginnen \/ Kollegen oder Vorgesetzten lieber remote zu arbeiten. Diese Entwicklung k\u00f6nnte die Diskussion um Flexibilit\u00e4t und Anwesenheitspflicht im Arbeitsalltag 2025 weiter anheizen.<\/p>\n<h2>Klare Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben?<\/h2>\n<p>Zwei Ph\u00e4nomene lassen sich beobachten: Die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben wird im Arbeitsalltag 2025 f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten einerseits immer wichtiger.\u00a0Die Ablehnung der \u201eHustle-Culture\u201c zeigt sich unter anderem daran, dass 20 Prozent der Arbeitnehmenden Unternehmensnachrichten au\u00dferhalb der Arbeitszeiten ignorieren. Zudem blockieren 59 Prozent gezielt Zeiten in ihrem Kalender, um ihre Arbeitszeit selbstbestimmt zu gestalten.<\/p>\n<p>Andererseits gibt es mit #WorkTok einen neuen Trend in den sozialen Medien: Insbesondere j\u00fcngere Arbeitnehmende zwischen 18 und 27 Jahren nutzen Plattformen wie TikTok oder Instagram, um \u00fcber ihren Arbeitsplatz zu sprechen \u2013 vor allem, um der Unzufriedenheit Luft zu machen. Die Ergebnisse von Owl Labs zeigen, dass jede(r) vierte Arbeitnehmende (25 Prozent) und fast die H\u00e4lfte (46 Prozent) der Mitarbeitenden der Generation Z bereits negative Kommentare \u00fcber ihren Arbeitsplatz oder Arbeitgebenden in den sozialen Medien geteilt haben.<\/p>\n<p>Unternehmen sollten sich 2025 insgesamt darauf fokussieren, sich flexibel an diese aktuellen Entwicklungen anzupassen \u2013 sowohl durch die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur als auch durch den gezielten Einsatz digitaler Tools, die auf die Bed\u00fcrfnisse der Mitarbeitenden ausgerichtet sind. Diese Anpassungsf\u00e4higkeit zahlt sich nicht nur im Wettbewerb um Talente aus, sondern schafft auch ein Arbeitsumfeld, das Produktivit\u00e4t und Zufriedenheit f\u00f6rdert. Angesichts der Herausforderungen durch steigende Kosten, den Einfluss der Politik, Social Media und den verst\u00e4rkten Einsatz von KI ist eine bewusste Neuausrichtung unverzichtbar, um langfristig erfolgreich und zukunftsf\u00e4hig zu bleiben.<\/p>\n<p><strong><em>Zur Person<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Frank Weishaupt ist CEO von Owl Labs, dem Entwickler der intelligenten Konferenzkamera <a href=\"https:\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/1971\/3355\/files\/RA_OwlLabs_LongForm_FINAL-DELIVERABLE_210122_12MB.mp4?v=1614308797\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meeting Owl<\/a>. Weishaupt war zuvor als SVP of Sales bei CarGurus t\u00e4tig und spielte eine entscheidende Rolle beim Wachstum des Unternehmens, was zu einem erfolgreichen B\u00f6rsengang im Oktober 2017 f\u00fchrte. Bevor er zu CarGurus kam, war Weishaupt Chief Operating Officer bei Jumptap, was zu einer \u00dcbernahme durch Millennial Media f\u00fchrte. Au\u00dferdem war er in leitenden Positionen bei Yahoo! und Criteo t\u00e4tig, das 2013 einen erfolgreichen B\u00f6rsengang hatte.<\/em><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.hrjournal.de\/arbeitsalltag-2025\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hrjournal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie pr\u00e4gen Hybridmodelle, K\u00fcnstliche Intelligenz und neue Arbeitsstrukturen den Arbeitsalltag 2025? 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