{"id":8405,"date":"2026-05-30T09:27:49","date_gmt":"2026-05-30T09:27:49","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/13-einfache-massnahmen-um-als-fuehrungskraft-respekt-sowie-natuerliche-autoritaet-zu-erlangen-en\/"},"modified":"2026-05-30T09:27:49","modified_gmt":"2026-05-30T09:27:49","slug":"13-einfache-massnahmen-um-als-fuehrungskraft-respekt-sowie-natuerliche-autoritaet-zu-erlangen-en","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/13-einfache-massnahmen-um-als-fuehrungskraft-respekt-sowie-natuerliche-autoritaet-zu-erlangen-en\/","title":{"rendered":"13 einfache Ma\u00dfnahmen, um als F\u00fchrungskraft Respekt sowie nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t zu erlangen"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Eine \u201eF\u00fchrungskraft\u201c zu sein, das verlangt mehr als die Position eines Vorgesetzten. Gute F\u00fchrungskr\u00e4fte gewinnen ihre Autorit\u00e4t n\u00e4mlich nicht aus ihrer hierarchischen Stellung heraus, sondern aufgrund ihrer fachlichen sowie pers\u00f6nlichen Kompetenzen. Es geht um das Thema der \u201enat\u00fcrlichen\u201c Autorit\u00e4t. Eine gute F\u00fchrungskraft wird von ihren Mitarbeitern respektiert und als \u201eLeader\u201c akzeptiert. Gerade mit diesem Respekt haben aber viele \u2013 vor allem junge \u2013 F\u00fchrungskr\u00e4fte Probleme. Wie also k\u00f6nnen Sie in Ihrer neuen oder bestehenden F\u00fchrungsposition Respekt und dadurch nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t erlangen?<\/strong><\/em><\/p>\n<h2>Wie Respekt und Autorit\u00e4t wirklich zusammenh\u00e4ngen<\/h2>\n<p>Im Laufe des Lebens begegnen Sie vielen Autorit\u00e4tspersonen: Lehrern, Professoren, \u00c4rzten, Vorgesetzten und sogar Ihre Eltern begleiten Sie von klein auf als Autorit\u00e4tspersonen an Ihrer Seite. Die meisten dieser Menschen verf\u00fcgen aber nicht \u00fcber eine nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t. <strong>Stattdessen resultiert ihre Autorit\u00e4t aus einer Machtstellung, sprich \u00dcberlegenheit.<\/strong> Als Kind sind Sie auf Ihre Eltern angewiesen, als Sch\u00fcler m\u00fcssen Sie auf den Lehrer h\u00f6ren und auch der bewaffnete Polizist hat Ihnen gegen\u00fcber einen Vorteil, weshalb Sie es nicht auf ein \u201eKr\u00e4ftemessen\u201c ankommen lassen w\u00fcrden. Auch die meisten F\u00fchrungskr\u00e4fte haben in der Regel nur aufgrund ihrer Machtposition eine Autorit\u00e4t gegen\u00fcber ihren Mitarbeitern.<\/p>\n<p>Leider ist das Machtgef\u00fcge in dieser Konstellation weniger wirksam als beispielsweise in der Kindheit. Arbeitnehmer sind schlie\u00dflich erwachsene, m\u00fcndige und schlussendlich auch unabh\u00e4ngige Menschen. <strong>Wer am Arbeitsplatz unzufrieden ist, kann einfach k\u00fcndigen und gehen.<\/strong> Und genau diese Bereitschaft w\u00e4chst aktuell aufgrund des Fachkr\u00e4ftemangels sowie dem Trend zur Patchwork-Karriere. Die Mitarbeiterfluktuation steigt demnach in vielen Unternehmen \u2013 Autorit\u00e4t hin oder her. Die Deutschen verlieren langsam aber sicher ihre Angst vor dem Jobwechsel und damit geht die Kontrolle der Arbeitgeber \u00fcber ihre Mitarbeiter verloren.<\/p>\n<p><strong>Sie m\u00fcssen also neue Wege finden, um als F\u00fchrungsperson Autorit\u00e4t zu erlangen \u2013 abseits Ihrer einstigen Machtposition.<\/strong> Hierbei kommt der Respekt ins Spiel. Wer Autorit\u00e4t hat, wird n\u00e4mlich nicht automatisch respektiert. Stattdessen erhalten Sie durch Respekt auch Autorit\u00e4t, nur eben in anderer Form. Es handelt sich um die sogenannte \u201enat\u00fcrliche\u201c Autorit\u00e4t. Diese beschreibt eine<\/p>\n<p><em>&#8220;selbstverst\u00e4ndliche, l\u00e4ssige und selbstbewusste Ausstrahlung, die bewirkt, dass andere eine Person als Wissens- und Entscheidungstr\u00e4ger respektieren und akzeptieren&#8221;.\u00a0(Quelle: Apriori)<\/em><\/p>\n<p>Autorit\u00e4t sorgt also nicht automatisch f\u00fcr Respekt, aber umgekehrt. <strong>Deshalb sollten Sie als F\u00fchrungskraft sich darauf konzentrieren, von Ihren Mitarbeitern respektiert zu werden.<\/strong> Dadurch wird auch Ihre Autorit\u00e4t automatisch akzeptiert und die Mitarbeiterfluktuation sinkt. So viel zur Theorie. Und wie setzen Sie das Ganze nun in die Praxis um?<\/p>\n<h2>Definition: Was bedeutet eigentlich Respekt?<\/h2>\n<p><strong>Respekt ist ein Begriff, der im Alltag beinahe inflation\u00e4r verwendet wird.<\/strong> \u00dcberall wird von Respekt gesprochen oder dieser eingefordert \u2013 doch nur die wenigsten von Ihnen werden diesen aus dem Stehgreif definieren k\u00f6nnen. Laut Google W\u00f6rterbuch handelt es sich bei dem Respekt um<\/p>\n<p>die Haltung, dass man eine Person und ihre berufliche und soziale Stellung f\u00fcr wichtig h\u00e4lt und dies in seinem Verhalten deutlich zeigt.<br \/>Der <a href=\"https:\/\/www.duden.de\/rechtschreibung\/Respekt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Duden<\/a> schl\u00e4gt als Synonyme f\u00fcr Respekt folgende Begriffe vor:<\/p>\n<ul>\n<li>Achtung<\/li>\n<li>Anerkennung<\/li>\n<li>Bewunderung<\/li>\n<li>Wertsch\u00e4tzung<\/li>\n<li>Ehrfurcht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gem\u00e4\u00df Wikipedia handelt es sich bei dem Respekt um eine besondere Form der Aufmerksamkeit gegen\u00fcber einem Menschen. Und <a href=\"https:\/\/www.planet-schule.de\/wissenspool\/entscheide-dich\/inhalt\/hintergrund\/respekt-ein-menschliches-grundbeduerfnis.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Planet-schule.de<\/a> sieht in dem Respekt sogar ein menschliches Grundbed\u00fcrfnis und damit die Grundlage einer funktionierenden Gesellschaft. Zudem ist Respekt wichtig f\u00fcr das Selbstbewusstsein und das Selbstbild jedes Einzelnen: Wer von seinem sozialen Umfeld nicht respektiert \u00ac\u2013 vielleicht sogar respektlos behandelt \u2013 wird, dessen Selbstwert beginnt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter darunter zu leiden. Respekt ist also f\u00fcr Sie als F\u00fchrungskraft einerseits auf einer pers\u00f6nlichen Ebene wichtig und andererseits auf der beruflichen. Selbiges gilt \u00fcbrigens f\u00fcr Ihre Mitarbeiter.<\/p>\n<h2>Respekt ist eine Frage der Gegenseitigkeit<\/h2>\n<p>Respekt ist nicht gottgegeben. Als F\u00fchrungskraft k\u00f6nnen Sie den Respekt Ihrer Mitarbeiter jederzeit gewinnen oder verlieren. In erster Linie ist dies eine Frage der Gegenseitigkeit. <strong>Wenn Sie Ihr soziales Umfeld respektlos behandeln, wird auch dieses schnell den Respekt vor Ihnen verlieren.<\/strong> Andersherum steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Mitarbeiter Sie respektieren, wenn Sie diese ebenfalls mit Anerkennung, Wertsch\u00e4tzung und H\u00f6flichkeit behandeln. Von einem respektvollen Miteinander profitieren schlussendlich alle Beteiligten: Das Arbeitsklima verbessert sich, die Individuen gewinnen an Selbstbewusstsein und sind dauerhaft motivierter, zufriedener sowie produktiver.<\/p>\n<p>Ihre Karriere wird hingegen nur von kurzer Dauer sein, wenn Sie Ihre Mitarbeiter respektlos behandeln oder diese Sie nicht respektieren. <strong>Dadurch nimmt Ihr Image schweren Schaden, schlimmstenfalls beginnen die Mitarbeiter sogar, Ihre Anweisungen gezielt zu ignorieren oder Ihre Berufslaufbahn zu sabotieren.<\/strong> Selbst, wenn die Respektlosigkeit nicht ganz so drastische Ausma\u00dfe annimmt, so macht der Berufsalltag alles andere als Spa\u00df, wenn er zu einem st\u00e4ndigen Autorit\u00e4tskampf wird. Wie also k\u00f6nnen Sie den Respekt Ihrer Mitarbeiter gewinnen \u2013 egal, ob Sie eine frischgebackene oder erfahrene F\u00fchrungskraft sind \u00ac\u2013 und dadurch eine nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t generieren?<\/p>\n<h2>13 Ma\u00dfnahmen, mit denen Sie als F\u00fchrungskraft Respekt erlangen<\/h2>\n<p>Damit Sie von den Mitarbeitern respektiert werden, m\u00fcssen Sie nicht br\u00fcllen, strafen oder sonstige negativ geartete Verhaltensweisen an den Tag legen. <strong>Stattdessen sind es positive Eigenschaften, welche dazu f\u00fchren, dass Sie als F\u00fchrungskraft respektiert werden \u2013 und die eigentlich selbstverst\u00e4ndlich sein sollten.<\/strong> Auf folgende 13 Dinge sollten Sie achten, dann kommt der Respekt mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit von selbst:<\/p>\n<h2>1. Gegenseitigkeit<\/h2>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, beruht Respekt in erster Linie auf Gegenseitigkeit. Wenn Sie von Ihren Mitarbeitern also respektiert werden m\u00f6chten, behandeln Sie diese ebenfalls mit Respekt. Werden Sie niemals beleidigend, herabw\u00fcrdigend oder unfair. Sehen Sie Ihre Mitarbeiter als Menschen, nicht als Maschinen, und behandeln Sie diese entsprechend. Die Gegenseitigkeit garantiert Ihnen zwar noch keinen Respekt. Doch wer seine Mitarbeiter schlecht behandelt, wird selbiges erfahren \u2013 ganz gem\u00e4\u00df dem Motto:<\/p>\n<p><em>&#8220;Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.&#8221; (Deutsches Sprichwort)<\/em><\/p>\n<h2>2. Erfahrung<\/h2>\n<p>Eine nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t kann zudem aus Erfahrung resultieren. Viele j\u00fcngere Arbeitnehmer haben Respekt vor \u00e4lteren, erfahreneren Mitarbeitern, von denen sie noch eine Menge lernen k\u00f6nnen. Es schadet daher nicht, wenn Sie Ihren Angestellten manchmal Anekdoten aus Ihrem Werdegang erz\u00e4hlen oder in Situationen eine \u00e4hnliche Problematik aus vergangenen Zeiten erw\u00e4hnen und wie Sie diese gel\u00f6st haben. Wichtig ist allerdings, dass Sie dabei weder prahlerisch noch altbacken wirken. <strong>Zeigen Sie sich stattdessen bescheiden und lassen Sie Ihre Erfahrung f\u00fcr sich sprechen.<\/strong> Manchmal reichen daf\u00fcr schon die angegrauten Haare und eine entsprechend \u201ereife\u201c Ausstrahlung.<\/p>\n<h2>3. Expertise<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich sind aber nicht alle F\u00fchrungskr\u00e4fte mit dieser Erfahrung gesegnet. Gerade in j\u00fcngeren Jahren m\u00fcssen Sie vielleicht sogar Mitarbeiter f\u00fchren, die eigentlich erfahrener und \u00e4lter sind als Sie. Da wird der mangelnde Respekt schnell zum Problem. In diesem Fall kann Ihre Expertise nachhelfen. <strong>Sie m\u00fcssen in Ihrem Fachbereich der Beste des Teams sein \u2013 derjenige, zu dem es mit entsprechenden Fragen kommt.<\/strong> Bilden Sie sich regelm\u00e4\u00dfig weiter und bauen Sie stetig Ihre Expertise aus.<\/p>\n<h2>4. Menschlichkeit<\/h2>\n<p>Viele F\u00fchrungskr\u00e4fte sehen ihre Position als eine Rolle. Sie spielen also eine Person, die sie nicht wirklich sind \u2013 beziehungsweise vertuschen gewisse Anteile, die sie als unprofessionell bewerten. Nat\u00fcrlich sollten Sie nicht alle zwei Tage vor Ihren Mitarbeitern in Tr\u00e4nen ausbrechen und dass Ihnen die Pr\u00e4sentation eine Heidenangst einjagt, m\u00fcssen Sie auch nicht \u00f6ffentlich machen. Bleiben Sie aber dennoch authentisch. <strong>Pr\u00e4sentieren Sie sich unverstellt, ehrlich und als der Mensch, der Sie wirklich sind \u2013 wenn auch einer, der zwischen Privat- und Berufsleben zu unterscheiden wei\u00df und Professionalit\u00e4t wahrt<\/strong>. Ein schmaler Grat, den es sich f\u00fcr den Respekt aber zu gehen lohnt!<\/p>\n<h2>5. Kritikf\u00e4higkeit<\/h2>\n<p>Menschlich zu sein, das bedeutet auch, angreifbar zu sein. Sie sind nicht perfekt und das m\u00fcssen Sie auch nicht. Es macht keinen Sinn, Ihren Mitarbeitern Unfehlbarkeit vorzugaukeln. <strong>Zeigen Sie sich stattdessen lernbereit und offen f\u00fcr Kritik.<\/strong> Holen Sie sich Feedback von Ihren Mitarbeitern ein und zeigen Sie dadurch Interesse an der Verbesserung Ihrer F\u00fchrungskompetenzen. Entschuldigen Sie sich, wenn Sie einen Fehler begangen haben. Aber setzen Sie auch klare Grenzen, die von den Mitarbeitern nicht \u00fcberschritten werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<h2>6. Humor<\/h2>\n<p>Und noch ein weiterer Punkt geh\u00f6rt zur Menschlichkeit \u2013 der Humor. Nehmen Sie sich selbst nicht zu ernst. Nat\u00fcrlich sind Sie nicht (nur) zum Spa\u00df bei der Arbeit und bestimmt f\u00fchlen Sie sich gestresst sowie unter Druck. Doch f\u00fcr ein herzhaftes Lachen mit dem Team bleibt immer Zeit. <strong>Das macht Sie nicht nur sympathischer, sondern baut auch bei Ihnen Stress ab und vers\u00fc\u00dft dadurch Ihren Arbeitsalltag.<\/strong> Sympathie ist zudem ein wichtiger Faktor f\u00fcr den gegenseitigen Respekt.<\/p>\n<h2>7. Zugeh\u00f6rigkeit<\/h2>\n<p>Je mehr Humor Sie an den Tag legen und je sympathischer Sie auf Ihre Mitarbeiter wirken, umso eher erwecken Sie den Eindruck der Zugeh\u00f6rigkeit. Menschen neigen dazu, F\u00fchrungspersonen als \u201eGegner\u201c zu sehen und instinktiv gegen diese anzuk\u00e4mpfen. Das ist ein normaler Teil des menschlichen Strebens nach Autonomie. <strong>Es kann daher die sinnvollere Strategie sein, Ihren Mitarbeitern auf Augenh\u00f6he zu begegnen, statt von oben herab.<\/strong> Dennoch sollten Sie es nicht \u00fcbertreiben: Eine Freundschaft zwischen F\u00fchrungskr\u00e4ften und Mitarbeitern ist h\u00e4ufig problematisch. Sie sollen schlie\u00dflich nicht zum Witzbold oder besten Kumpel mutieren, denn dann werden Sie schnell nicht mehr ernst genommen. Auch hierbei gilt es also, das richtige Ma\u00df zu finden.<\/p>\n<h2>8. Berechenbarkeit<\/h2>\n<p>Wenn Sie sich als F\u00fchrungskraft den Respekt Ihrer Mitarbeiter verdienen m\u00f6chten, m\u00fcssen Sie berechenbar sein. <strong>Sie m\u00fcssen also eine klare Linie haben und diesem F\u00fchrungsstil treu bleiben. Kommunizieren Sie Ihre W\u00fcnsche und Grenzen.<\/strong> Tadeln Sie jeden Mitarbeiter f\u00fcr dasselbe Verhalten und loben Sie auch alle f\u00fcr die gleichen Dinge. Wenn Sie hierbei Unterschiede machen, wirkt Ihr Verhalten willk\u00fcrlich und Sie kommen unter Verdacht, \u201eLieblinge\u201c zu haben oder einfach sehr launisch zu sein. Egal, ob Sie einen guten oder schlechten Tag haben: Bleiben Sie stets der \u201egleiche\u201c Mensch, sprich berechenbar.<\/p>\n<p><em>&#8220;Je h\u00f6her der Mensch steht, um so st\u00e4rkere Schranken hat er n\u00f6tig, welche die Willk\u00fcr seines Wesens b\u00e4ndigen.&#8221; (Gustav Freytag)<\/em><\/p>\n<h2>9. Zuverl\u00e4ssigkeit:<\/h2>\n<p>Berechenbar zu sein, bedeutet auch, zuverl\u00e4ssig zu sein. <strong>Seien Sie stets p\u00fcnktlich und gut vorbereitet.<\/strong> Fungieren Sie als Vorbild f\u00fcr Ihre Mitarbeiter. Halten Sie zudem Versprechen ein. Stehen Sie zu Ihrem Wort.<\/p>\n<h2>10. H\u00f6flichkeit<\/h2>\n<p>H\u00f6flichkeit ist ebenfalls ein Zeichen von Respekt. Auch, wenn Sie einen Mitarbeiter nicht m\u00f6gen, in einen Konflikt mit einem Kunden geraten oder von Ihrem Vorgesetzten getadelt werden: Bleiben Sie in jeder Situation h\u00f6flich und gehen Sie dadurch als gutes Beispiel voran. Sagen Sie sch\u00f6n \u201eBitte\u201c und \u201eDanke\u201c und werden Sie niemals beleidigend \u2013 weder auf beruflicher noch auf pers\u00f6nlicher Ebene. <strong>Nur, wenn Sie selbst die Etikette beachten, werden Sie auch von Ihren Mitarbeitern H\u00f6flichkeit und Respekt einfordern k\u00f6nnen.<\/strong><\/p>\n<h2>11. Gerechtigkeit<\/h2>\n<p>Seien Sie zudem gerecht. Behandeln Sie alle Mitarbeiter gleich. Vielleicht haben Sie insgeheim Lieblinge, das ist nur menschlich. Doch nach au\u00dfen hin darf das niemand wissen oder merken. <strong>F\u00fcr alle Mitarbeiter m\u00fcssen dieselben Regeln gelten.<\/strong> Versuchen Sie zudem, Konflikte so gerecht wie m\u00f6glich zu l\u00f6sen. Ziehen Sie hierf\u00fcr unter Umst\u00e4nden einen Mediator heran. Wer sich von Ihnen unfair behandelt f\u00fchlt, wird n\u00e4mlich auch seinen Respekt vor Ihnen als F\u00fchrungsperson verlieren.<\/p>\n<p><em>&#8220;Nichts, dem die Gerechtigkeit mangelt, kann moralisch richtig sein.&#8221; (Marcus Tullius Cicero)<\/em><\/p>\n<h2>12. Selbstbewusstsein:<\/h2>\n<p>Strahlen Sie Selbstbewusstsein aus. Dies verschafft Ihnen Respekt und Respekt sorgt wiederum f\u00fcr mehr Selbstbewusstsein \u2013 wie bereits erw\u00e4hnt. <strong>Eine aufrechte K\u00f6rperhaltung, ein starker Gang und eine unersch\u00fctterliche Gelassenheit sprechen die menschlichen Instinkte an und erh\u00f6hen die Chance, dass Sie als nat\u00fcrlicher \u201eLeader\u201c akzeptiert werden.<\/strong> Fr\u00fcher waren es schlie\u00dflich auch nicht die Angsthasen, die zum Stammesf\u00fchrer gek\u00fcrt wurden. Und nicht ohne Grund gibt es im oberen Management prozentual mehr \u201egro\u00dfe\u201c M\u00e4nner als \u201ekleine\u201c \u2013 und \u00fcberhaupt mehr M\u00e4nner als Frauen. Das ist zwar auch kulturell und gesellschaftlich bedingt, ein St\u00fcck weit liegt es aber schlichtweg noch an den menschlichen Instinkten.<\/p>\n<h2>13. Spa\u00df<\/h2>\n<p>Zuletzt sollten Sie einfach Spa\u00df an Ihrer Rolle haben und diese nicht als Last ansehen. Sie m\u00fcssen den Willen haben, ein \u201eLeader\u201c zu werden, dann legen Sie bereits den wichtigsten Grundstein f\u00fcr nat\u00fcrliche Autorit\u00e4t. <strong>Wenn Ihnen Ihre F\u00fchrungsposition keinen Spa\u00df macht, werden Sie auch niemals darin respektiert werden<\/strong>. Dann ist es das Beste, Sie suchen sich einen anderen Job. Auch das ist durchaus akzeptabel. Werden Sie sich also bewusst, ob und warum Ihnen die Rolle als F\u00fchrungsperson liegt, arbeiten Sie an den 13 aufgef\u00fchrten Ma\u00dfnahmen und fokussieren Sie sich auf Ihre individuellen St\u00e4rken: Empathie beispielsweise, Knowhow oder Motivationsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p><strong><em>\u00dcber die Autorin<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.xing.com\/profile\/Mirijam_Franke\/cv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mirijam Franke<\/a> ist freiberufliche Texterin und Autorin. Die studierte Medienwirtschaftlerin aus Friedrichshafen am sch\u00f6nen Bodensee stieg nach ihrem Abitur bereits im zarten Alter von 18 Jahren als Lektorin in der Industrie ein. Seit Oktober 2014 unterst\u00fctzt sie das Team von Arbeits ABC mit Textbeitr\u00e4gen und Ratgebern rund um die Arbeitswelt.<\/em><\/p>\n<p>Quelle <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/respekt-und-autoritaet-als-fuehrungskraft-erlangen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">arbeits-abc.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eF\u00fchrungskraft\u201c zu sein, das verlangt mehr als die Position eines Vorgesetzten. 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