{"id":8191,"date":"2025-09-12T01:03:48","date_gmt":"2025-09-12T01:03:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dev.empiricus.eu\/motivationsschreiben-warum-es-ueber-bewerber-wenig-aussagt\/"},"modified":"2026-07-22T16:06:15","modified_gmt":"2026-07-22T16:06:15","slug":"motivationsschreiben-warum-es-ueber-bewerber-wenig-aussagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/motivationsschreiben-warum-es-ueber-bewerber-wenig-aussagt\/","title":{"rendered":"Motivationsschreiben: Warum es \u00fcber Bewerber wenig aussagt"},"content":{"rendered":"<p><em>Eine \u201e<a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/dritte-seite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dritte Seite<\/a>\u201c, so wird das zus\u00e4tzliche Schreiben f\u00fcr erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftige Inhalte in Bewerbungen oft genannt, k\u00f6nnte tats\u00e4chlich eine Art \u201e<strong>f\u00fcnftes Rad am Wagen<\/strong>\u201c sein. Wir meinen damit nicht den Teil, in dem legitimerweise tats\u00e4chlich etwas aus dem Lebenslauf erkl\u00e4rt wird, was im ersten Teil der Bewerbung nicht so einfach zu verstehen ist. Sondern das sogenannte \u201e<strong>Motivationsschreiben<\/strong>\u201c, welches dazu dienen soll, die Intention hinter der Bewerbung zu erkl\u00e4ren. Beides \u2013 die Dritte Seite und das f\u00fcnfte Rad am Wagen \u2013 haben gemeinsam, dass sie im Grunde eines sind: <strong>\u00fcberfl\u00fcssig<\/strong>. <\/em><\/p>\n<p>Nicht jeder teilt diese Meinung. W\u00e4hrend viele Arbeitgeber und Recruiter darauf bestehen, empfinden andere es als sinnloses Beiwerk, weil ihnen <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/lebenslauf\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lebenslauf<\/a> und <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/bewerbungsschreiben\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bewerbungsschreiben<\/a> ausreichen. Schauen wir uns also gemeinsam die Argumente an, die f\u00fcr und gegen das Motivationsschreiben sprechen.<\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong> In diesem Kontext wird vom Motivationsschreiben als Erg\u00e4nzung zum klassischen Bewerbungsanschreiben berichtet. Ersteres ist demnach ein Zusatz zum Anschreiben, welches manchmal <strong>optional oder als Pflichtteil auf Verlangen des Arbeitgebers<\/strong> beigef\u00fcgt wird, um die eigenen Beweggr\u00fcnde f\u00fcr die Bewerbung auf den Job zu schildern.<\/p>\n<h2>Pro: Argumente, die f\u00fcr das Motivationsschreiben sprechen<\/h2>\n<h3>#1: Originell bleibt in Erinnerung<\/h3>\n<p>Worte bleiben im Kopf und besch\u00e4ftigen uns eine Weile, wenn sie uns eine originelle Geschichte erz\u00e4hlen. Ein Schreiben, das die eigene Motivation f\u00fcr einen Job deutlich machen soll, kann deshalb als Sprungbrett dienen, wenn das Schreiben au\u00dfergew\u00f6hnlich ist.<\/p>\n<h3>#2: Bei Kopf-an-Kopf-Rennen dient es als Entscheidungshilfe<\/h3>\n<p>Bei gleicher Eignung von mehreren Jobkandidaten kommen Arbeitgeber in die Situation, ihre Entscheidungskriterien zu erweitern. Wenn mehrere Bewerber sich ein <strong>Kopf-an-Kopf-Rennen<\/strong> liefern, kann das Motivationsschreiben zeigen, was die einen von den anderen unterscheidet. Es dient Arbeitgebern und Recruitern deshalb als Entscheidungshilfe in schwierigen Situationen.<\/p>\n<h3>#3: Arbeitgeber k\u00f6nnen die \u201eGenauigkeit\u201c und \u201eZuverl\u00e4ssigkeit\u201c \u00fcberpr\u00fcfen<\/h3>\n<p>Wenn es beim Motivationsschreiben nicht um den Inhalt, sondern um einen Test geht, der pr\u00fcft, ob Bewerber exakt arbeiten und sich alle Anforderungen durchgelesen haben, kann das Schreiben hilfreich sein. Denn in einigen Jobs sind Detailtreue und Zuverl\u00e4ssigkeit besonders gefragt.<\/p>\n<h2>Contra: Argumente, die gegen das Motivationsschreiben sprechen<\/h2>\n<h3>#1: Wir neigen zu \u00dcbertreibungen und Besch\u00f6nigung<\/h3>\n<p>Wer um jeden Preis aus der Masse herausstechen will, wird im Motivationsschreiben \u00fcbertreiben. Denn dazu war das Schreiben urspr\u00fcnglich gedacht: Es sollte eigentlich dabei helfen, geeignete Bewerber in einem Pool aus Jobkandidaten zu finden, die herausstechen.<\/p>\n<p>Also greifen wir in die Trickkiste \u2013 und das tun wir im gesamten Bewerbungsprozess. Denn <strong>Flunkern im Jobinterview ist normal<\/strong>; auch in Pers\u00f6nlichkeitstests halten wir uns nicht unbedingt zur\u00fcck: Im Handelsblatt verr\u00e4t Prof. Dr. Klaus Melchers von der Universit\u00e4t Ulm (Arbeits- und Organisationspsychologie), dass \u201e<a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/faking-im-vorstellungsgespraech\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Faking<\/a>\u201c dazu f\u00fchrt, so das Ergebnis vieler Studien, besser abzuschneiden.<\/p>\n<p>Es besteht also die reale Gefahr, auf ein Motivationsschreiben hereinzufallen, das nichts anderes als reine <strong>Show mit Glitzer und Konfetti<\/strong> ist.<\/p>\n<h3>#2: Ein gutes Bewerbungsschreiben gen\u00fcgt oft<\/h3>\n<p>Recruiter und Personalverantwortliche schlagen sich regelm\u00e4\u00dfig mit Bewerbungen herum. Besser als ein Motivationsschreiben ist eine gut strukturierte, knackige, transparente Bewerbung mit einem Lebenslauf, der die wichtigsten Stationen aufz\u00e4hlt und ein Anschreiben, das sowohl Qualifikation und Eignung als auch die Motivation des Bewerbers zusammenfasst. Punkt.<\/p>\n<p>Denn wer ein gutes Bewerbungsschreiben \u2013 und nat\u00fcrlich einen ordentlichen Lebenslauf \u2013 vorweisen kann, hat bereits die halbe Miete bezahlt. Nur die wenigsten Personaler haben heute die Zeit, sich jede Bewerbung bis ins Detail anzuschauen, um dann in Ruhe zu entscheiden, wer zum Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen werden soll.<\/p>\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Bewerbung mit Anschreiben und Lebenslauf der erste wichtige Schritt ist. Ob ein Kandidat tats\u00e4chlich \u201emotiviert\u201c ist, finden Arbeitgeber und Recruiter erst in den pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4chen heraus. Denn diese sind, im Vergleich zu einem Blatt Papier, meist aussagekr\u00e4ftiger.<\/p>\n<h3>#3: Arbeitnehmer wollen \u201eschlanke\u201c Prozesse<\/h3>\n<p>Nicht nur Personalprofis sind erleichtern, wenn ihnen Kandidaten eine Bewerbung vorlegen, die schnell und einfach zu lesen sowie frei von ma\u00dfloser \u00dcbertreibung und zusammenkopierten <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/schlagwoerter-in-bewerbungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Standardfloskeln<\/a> ist.<\/p>\n<p>Auch potenzielle Arbeitnehmer wollen sich den Kopf nicht zerbrechen. Ein Motivationsschreiben kann zwar eine positive Herausforderung sein, weil wir unsere besten Seiten, W\u00fcnsche und F\u00e4higkeiten aus unserem Hirn herausquetschen und diese kreativ zu Blatt bringen m\u00fcssen. Dennoch befinden wir uns l\u00e4ngst nicht mehr nur in einer Arbeitgeberwelt \u2013 und was die j\u00fcngeren Generationen sich w\u00fcnschen, ist unter anderem weniger B\u00fcrokratie.<\/p>\n<p><strong>Schlanke Prozesse sind gefragt.<\/strong> Wenn Motivationsschreiben ohnehin im M\u00fcll landen, sind sie \u00fcberfl\u00fcssig. Damit sind nicht die Unternehmen gemeint, die es anders handhaben. Aber gerade in gr\u00f6\u00dferen Unternehmen mit komplexeren Abl\u00e4ufen und Strukturen wird der Motivationsschreiben-Papierkorb regelm\u00e4\u00dfig gef\u00fcttert, wenn keine Zeit, Mu\u00dfe und Ressource bleibt, die Schreiben zu lesen.<\/p>\n<h3>#4: Fake-Gefahr \u2013 Motivationsschreiben k\u00f6nnen von beauftragten Profis kommen<\/h3>\n<p>Machen wir uns nichts vor: Im Grunde wollen Arbeitgeber und Arbeitnehmer etwas vom jeweils anderen haben, machen aber eine riesige Sache daraus; der eine stellt Forderungen. Der andere muss versuchen, glaubhaft darzustellen, dass er diese zu 100 Prozent erf\u00fcllen wird. Der eine ben\u00f6tigt Personal f\u00fcr seinen Betrieb. Der andere ben\u00f6tigt eine Arbeitsstelle, um Geld zu verdienen und die Existenz zu sichern.<\/p>\n<p>Und doch <strong>glauben Unternehmen, mehr Sicherheit zu erlangen<\/strong>, wenn sie etwas \u00fcber die \u201ewahre\u201c Motivation eines Kandidaten erfahren. Also schreiben wir, dass wir schon als Kind davon tr\u00e4umten, eines Tages in der Buchhaltung zu landen oder das Marketing einer gro\u00dfen Marke zu \u00fcbernehmen. Glauben wir zwar selbst nicht. Aber das Motivationsschreiben ist im Idealfall nun einmal das <strong>Verkaufsargument oder eine Art Wertversprechen<\/strong>, wenn wir so wollen.<\/p>\n<p><strong>Und jetzt zur unangenehmsten Nachricht:<\/strong> Das Problem ist, dass genau solche Motivationsschreiben einfach gekauft oder beauftragt werden k\u00f6nnen. Es ist nicht schwer, <strong>Ghostwriter und Profis<\/strong> daf\u00fcr zu bezahlen, Standardschreiben zusammenzuschustern. Weil sie eigentlich so simpel sind. Man muss nur wissen, was gut klingt \u2013 und nicht, was wahr ist.<\/p>\n<p>Welchen Wert m\u00f6chten wir dem Motivationsschreiben also zuschreiben? Wie glaubhaft ist es, wenn Kandidaten deshalb sogar ein Kopf-an-Kopf-Rennen gewinnen, obwohl sie nicht ehrlich waren?<\/p>\n<h2>Motivationsschreiben: Pro-Contra-Vergleich<\/h2>\n<p>Schauen wir uns den <strong>Pro-Contra-Vergleich zusammenfassend<\/strong> an, zeigt sich vor allem eine Sache: Es ist fraglich, ob ein Motivationsschreiben das richtige Instrument ist, um sich f\u00fcr oder gegen jemanden zu entscheiden. Und auch wenn uns dieses Schreiben wichtig ist, sagt es nichts dar\u00fcber aus, was ein Bewerber in Zukunft f\u00fcr das Unternehmen leisten wird. Auch das pers\u00f6nliche Bewerbungsgespr\u00e4ch ist \u00fcbrigens keine Garantie f\u00fcr Personaler oder Arbeitgeber, die richtigen Entscheidungen zu treffen.<\/p>\n<p>Viel wichtiger ist es, <strong>sich ein Gesamtbild zu machen<\/strong> \u2013 von den <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/was-sind-eigentlich-soft-skills\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hard Skills<\/a>, den <a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/soft-skills\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Soft Skills<\/a>, dem Auftreten, der Einarbeitungsphase, dem Fortschritt, den Schwierigkeiten. Schreibt ein Bewerber, den Job aus pers\u00f6nlicher \u00dcberzeugung antreten zu wollen, kann dahinter auch etwas anderes stecken. Beispielsweise ein gutes Gehalt. Oder der kurze Arbeitsweg.<\/p>\n<p>Es muss also <strong>kein philosophischer Essay<\/strong> in Form eines Motivationsschreibens sein. Aber durchaus ein originelles Anschreiben und ein durchdachter, strukturierter Lebenslauf ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler. Manchmal sind es eben doch die kleinen Dinge, die gen\u00fcgen, um den entscheidenden Unterschied aufzuzeigen.<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/arbeits-abc.de\/motivationsschreiben-warum-es-ueber-jobkandidaten-wenig-aussagt\/?xing_share=news\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle: arbeite-abc.de<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine \u201eDritte Seite\u201c, so wird das zus\u00e4tzliche Schreiben f\u00fcr erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftige Inhalte in Bewerbungen oft genannt, k\u00f6nnte tats\u00e4chlich eine Art \u201ef\u00fcnftes [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8162,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[1088],"tags":[1145],"class_list":["post-8191","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-careers-and-job-applications","tag-bewerbung-motivation"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8191","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8191"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8191\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10375,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8191\/revisions\/10375"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8162"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8191"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8191"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/empiricus.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8191"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}